Chronik 06.1870

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DIE EREIGNISSE IM JUNI 1870



Ein verheerender Brand in Istanbul fordert 1200 Menschenleben, 60.000 Menschen werden obdachlos

Ende des Triple-Allianz-Krieges zwischen Paraguay, Brasilien, Argentinien und Uruguay

Die spanische Königin tritt zurück und bewirkt die weitere Abwendung der Volksvertreter von der Monarchie


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In Deutschland wird die Correspondenz-Karte ("Postkarte")
herausgegeben. In Österreich-Ungarn gibt es sie schon seit 1869.
Die wichtigsten Persönlichkeiten des Monats
(nach Geburtsjahr geordnet)
Jahres-Chroniken
Länderchroniken
Die wichtigsten Herrscher und Regierenden des Monats
Nation Name Regierungszeit
Großbritannien.png
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland
Königin Victoria
Premierminister William Ewart Gladstone
20.06.1837-22.01.1901
03.12.1868-20.02.1874
Vatikan 1825-1870.png
Kirchenstaat
Papst Pius IX.
Kardinalstaatssekretär Iacobus Cardinale Antonelli
16.06.1846-07.02.1878
12.04.1850-06.11.1876
(secundum mandatum)
Österreich-Ungarn.png
Österreichisch-Ungarische Monarchie
Kaiser Franz Joseph I.
Präsident des Ministerrates Alfred II. Józef Marian Graf Potocki von Pilawa
02.12.1848-21.11.1916
12.04.1870-06.02.1871
Frankreich.png
Französisches Kaiserreich
Kaiser Napoléon III.
Siegelbewahrer und Minister für Justiz und Religion Émile Ollivier
01.12.1852-04.09.1870
02.01.1870-09.08.1870
Russland 1858-1883.png
Russisches Kaiserreich
Zar Alexander II. "Osvoboditeli" ("der Befreier")
Vorsitzender des Ministerrates Pawel Pawlowitsch Gagarin
02.03.1855-13.03.1881
02.03.1864-04.03.1872
Deutsches Reich.png
Norddeutscher Bund
Präsident König Wilhelm I. von Preußen
Ministerpräsident Otto Graf von Bismarck
02.01.1861-09.03.1888
23.09.1862-01.01.1873
USA 1867-1877.png
Vereinigte Staaten von Amerika
Präsident Ulysses Simpson Grant
Vizepräsident Schuyler Colfax
04.03.1869-04.03.1877
04.03.1869-04.03.1873
Ereignis
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Ereignis
Fortlaufende Ereignisse

*

Anfang Juni 1870
China 1862-1872.png Vatikan 1825-1870.png Großbritannien.png
Kaiserreich China / Kirchenstaat / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland

In ganz China breiten sich Gerüchte über katholische Kirchenaktivitäten aus. Katholischen Nonnen wird vorgeworfen, dass sie Kinder in ihre Waisenhäuser bringen. Hierdurch wollen die Nonnen verhindern, dass illegale Kinderhändler diese Kinder entführen und für etwa 6 US-Dollar pro Kind weiterverkaufen können. Es wird in China allgemein angenommen, dass Missionare die Augen von unwissenden Chinesen für die Verwendung in der Medizin entfernen. Während des gesamten Jahres nehmen die Todesfälle in den Waisenhäusern aufgrund von Krankheitsausbrüchen zu; die Tatsache, dass die Taufe oft speziell den Sterbenden zuteil wird, führt zu dem Eindruck, dass eine christliche Taufe direkt zum Tod führt. Außerdem werden die Christen verdächtigt, für eine langanhaltende Dürre im Land verantwortlich zu sein. Der schottische Missionar James Gilmour schreibt: "Wir leben alle am Abgrund eines Vulkans, der jeden Moment seine schlummernde Wut hervorbringen kann." Obwohl er nicht daran denkt, das Feld zu verlassen, macht er sich auf das Schlimmste gefasst, dass er erneut schreibt: "Unser Tod könnte die Sache Christi mehr fördern als unser Leben."

05.06.1870
Türkei.png
Osmanisches Reich

Ein verheerender Brand in den Istanbuler Bezirken Beyoglu und Galata fordert 1200 Menschenleben. 60.000 Menschen werden obdachlos, 5000 Gebäude fallen der Feuersbrunst zum Opfer.

Deutsches Reich.png Preußen 1863-1922.png
Norddeutscher Bund / Königreich Preußen
Der deutsche Kunstprofessor Friedrich Wilhelm Gubitz stirbt
Der deutsche Grafiker (Holzstecher), Schriftsteller , Theaterkritiker, Herausgeber und Kunstprofessor (* 27. Februar 1786 in Leipzig), der künstlerische Wiedererwecker des Holzschnittes in Deutschland, für dessen weite Verbreitung er selbst durch seinen »Deutschen Volkskalender« wirkte, stirbt 84jährig in Berlin. Gubitz besuchte ab 1795 das Gymnasium in Wittenberg, im Alter von elf Jahren war er nach Berlin gezogen. 1801 nimmt er ein Studium in Jena auf, um sich einem Studium der Theologie zu widmen. Während dieser Zeit entstanden erste Holzschnittarbeiten, die er in Berlin ausstellte und eine längst vergessene Technik wieder bekannt machte. 1805 wurde er an die Berliner Kunstakademie berufen. Als Professor an dieser Einrichtung lehrte er die Technik des Holzschnittes. Um den Farbholzschnitt machte er sich verdient und wirkte mit dieser Kunstmethode in Deutschland in einer Zeit wachsenden Nationalbewusstseins. Er beförderte so grafische Technik für Bildauflagen (Druck von Porträts), Illustrationen von Büchern und Zeitschriften. In seiner Position hatte er bedeutende Schüler, darunter Franz Theodor Kugler, Heinrich Rudolf Genée und Friedrich Unzelmann. In Berlin war er auch Verleger und Publizist, zusätzlich war sein Haus der Zeit entsprechend eine gesellschaftliche Institution und Treffpunkt für Schüler und Künstler. Im Eigenverlag war er Herausgeber der "Gaben der Milde", in denen Beiträge namhafter Autoren (Brentano, Goethe) veröffentlicht wurden. Der Vertrieb erfolgte durch Verlosung, der Erlös ging zu Gunsten der Kriegsverletzten aus dem Freiheitskrieg. Er schrieb für die Vossische Zeitung. In seiner Zeitschrift Der Gesellschafter veröffentlicht er Gedichte von Heinrich Heine (1821) und anderen Autoren.
06.06.1870
Russland 1858-1883.png
Russisches Kaiserreich
Der deutschbaltische Offizier und Weltumsegler Ferdinand von Wrangel
Der deutschbaltische Offizier der russischen Flotte Ferdinand Friedrich Georg Ludwig Baron von Wrangel (* 09.01.1797 in Pskow, deutsch: Pleskau) stirbt in Dorpat in Livland. Nach dem frühen Tod der Eltern wurde er auf die Seekadettenschule in St. Petersburg gegeben. Nach dem Schulabschluss nahm Wrangel 1817 bis 1819 im Range eines Unterleutnants an der Weltumseglung Wassili Michailowitsch Golownins mit der Kamtschatka teil. Auf dieser Reise lernte er den späteren Entdeckungsreisenden Friedrich Benjamin von Lütke, mit dem ihn dann eine lebenslange Freundschaft verband, und seinen Gefährten auf künftigen Forschungsreisen Fjodor Matjuschkin kennen. Nach seiner Rückkehr wurde Wrangel von Golownin das Angebot gemacht, eine Expedition in den Norden Sibiriens zu leiten, die die Polarmeerküste östlich der Indigirkamündung neu vermessen sollte. Nördlich der Mündung der Kolyma sollte nach dem Land gesucht werden, von dem der Kosak Stepan Andrejew berichtet hatte („Andrejewland“). Nachdem Wrangel seine Kenntnisse auf dem Gebiet der Geowissenschaften an der Universität Dorpat, unter anderem bei dem Astronomen und Geodäten Wilhelm Struve, vertieft hatte, brach er im Frühjahr 1820 mit Matjuschkin und vier weiteren Männern auf. Innerhalb von 224 Tagen erreichten sie Nischnekolymsk, wo die Expedition ihr Hauptquartier einrichtete. Von hier aus unternahmen Wrangel und Matjuschkin in den folgenden Jahren vier ausgedehnte Hundeschlittenreisen über das Meereis nach Norden und an der Küste entlang nach Osten. Bis 1824 wurden unter schwierigen Bedingungen hydrografische, meteorologische, magnetische und andere wissenschaftliche Beobachtungen vorgenommen. Neben einer genauen Kartierung der Küste und der Bäreninseln konnte Wrangel den Nachweis erbringen, dass das Andrejewsche Land nicht existiert. Nach Auskünften der einheimischen Tschuktschen trug er in seine Karte aber weiter östlich die Insel ein, die heute seinen Namen trägt, ohne dass er diese selbst gesehen oder gar betreten hatte. In den Jahren 1825 bis 1827 unternahm er in Marinediensten und wiederum in Begleitung Matjuschkins eine Reise mit der Brigg Krotki nach Kamtschatka. Nach seiner Rückkehr wurde Wrangel 1829 zum Generalgouverneur des damaligen Russisch-Amerika (heute Alaska) berufen. Nach mehr als einjähriger Landreise durch Sibirien bis an das Ochotskische Meer setzte er im Sommer 1830 mit dem Schiff nach Sitka über. Die Rückreise 1835 verlief über Kalifornien, Mexiko und New York, womit er die Erde das dritte Mal umrundet hatte. Wieder in der Heimat, wurde Wrangel zum Konteradmiral befördert und 1837 mit dem Orden des Heiligen Georg vierten Grades dekoriert. Von 1840 bis 1847 war er Direktor der Russisch-Amerikanischen Kompagnie in St. Petersburg. Er war 1845 Mitbegründer der Russischen Geografischen Gesellschaft. 1847 wurde Wrangel zum Vizeadmiral befördert und zum Direktor des Departments für Schiffsbauwälder ernannt. 1849 ließ er sich in den Ruhestand versetzen und zog sich auf sein Landgut Ruil (estnisch: Roela) zurück. Nach dem Tod seiner Ehefrau Elisabeth, geborene Baronin Rosillon, kehrte er 1853 in den aktiven Militärdienst zurück, um Russland im Krimkrieg zur Verfügung zu stehen. Er wurde Direktor des hydrografischen Departments und nach wenigen Monaten Seeminister. 1855 wurde er Ehrenmitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften. Gesundheitlich angeschlagen ließ er sich 1857 von Albrecht von Graefe in Berlin behandeln. Er schied im Range eines Admirals bei der Marine aus und wurde Mitglied des Russischen Reichsrats. Vehement wandte er sich gegen einen Verkauf Alaskas an die Vereinigten Staaten, der 1867 dennoch zustande kam. Wrangel hatte schon 1864 „Urlaub auf unbestimmte Zeit“ genommen. Nach Ferdinand von Wrangel sind der 4317 Meter hohe Vulkan Mount Wrangell und die Wrangell Mountains in Alaska sowie die Wrangelinsel (die Schreibweise „Wrangell“ wurde erst später üblich) im Nordpolarmeer benannt.
Deutsches Reich.png Preußen 1863-1922.png 70px Russland 1858-1883.png Russland.png
Eine Correspondenz-Karte aus Österreich-Ungarn
Norddeutscher Bund / Königreich Preußen / Königreich Bayern / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland / Russisches Kaiserreich / Großherzogtum Finnland

Der preußische Ministerpräsident und Kanzler des Norddeutschen Bundes, Graf Otto von Bismarck, zeichnet die "Verordnung betr. die Einführung der Correspondenzkarte" ab, die am 1. Juli 1870 in Kraft treten soll. Württemberg, Baden und Luxemburg planen ebenfalls die baldige Einführung der "Postkarte". Der Versand soll außer in den Ländern des Norddeutschen Bundes, Bayerns, Badens und Württembergs auch nach Österreich-Ungarn und nach Luxemburg möglich sein. Österreich-Ungarn führte die "Postkarte" bereits im Vorjahr ein, Großbritannien und Finnland ebenfalls in diesem Jahr.

07.06.1870
Mexiko 1867-1880.png
Vereinigte Mexikanische Staaten (Oaxaca)

Ein Erdbeben im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca fordert 110 Menschenleben.

09.06.1870
Großbritannien.png
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland (England)
Charles Dickens
Der englische Schriftsteller Charles John Huffam Dickens (als Pseudonym auch Boz, * 07.02.1812 in Landport bei Portsmouth in England) stirbt auf Gad’s Hill Place bei Rochester an seinem zweiten Schlaganfall. Er verlebte seine Jugend meist in ärmlichen Verhältnissen in Chatham, seit 1822 in London, wurde Advokatenschreiber, Parlamentsberichterstatter, später freier Schriftsteller. 1831 arbeitete Dickens für die Zeitung True Sun, wurde aber bald zur Mitredaktion des Parlamentsspiegels herangezogen und wurde schließlich Journalist bei der Zeitung Morning Chronicle. 1836–37 erschienen in monatlichen Heften die Pickwick Papers, durch die Dickens Bekanntheit als Schriftsteller erlangte. Seine folgenden ersten Romane entstanden ebenfalls als Fortsetzungsgeschichten in Zeitungen. Oft schrieb er an mehreren gleichzeitig. Dickens entwickelte in diesem Werk eine ursprüngliche Erzählkraft, die in sich selbst und dem reichen Volksleben, besonders der unteren Klassen, ihre Quelle und ihr Muster fand. Dickens wollte nicht nur den literarischen Erfolg, sondern auch das Gewissen seiner Zeit wachrütteln und den Weg für soziale Reformen ebnen. Die Schärfe der Anschauung, gepaart mit Humor, schafft die typische Dickens’sche Atmosphäre. 1838 erschien Oliver Twist erstmals. Dickens wurde Herausgeber der großen liberalen Tageszeitung Daily News wie auch der Zeitschrift Household Words. Auch gehörte er dem renommierten, vor allem Künstlern offenstehenden Garrick Club an. Mittlerweile waren Dickens' Werke auch in den nordamerikanischen Ländern sehr erfolgreich geworden. 1842 trat Dickens in den USA und Kanada als Vorleser seiner eigenen Werke auf; der Andrang war sehr groß. Als Dickens es jedoch wagte, die Idee eines internationalen Urheberrechtes aufzuwerfen (zahlreiche amerikanische Zeitungen hatten seine Geschichten gedruckt, ohne ihn zu fragen oder zu beteiligen), trat er eine Welle der Entrüstung los. Dickens selber war von Amerika enttäuscht, da er eine offene, republikanische und tolerante Gesellschaft im Gegensatz zur englischen Aristokratie erwartet hatte und stattdessen auch hier auf Standesunterschiede, Klassendenken und Sklaverei stieß. 1843 veröffentlichte Dickens "A Christmas Carol in Prose", deutscher Titel meist "Eine Weihnachtsgeschichte", in der eine phantastische Handlung mit einem moralischen Zweck verknüpft wird. Ähnliche Dickens-Geschichten sind: Chimes (1844), Das Heimchen am Herde (1845) und Battle of Life (1845). 1852 machte er mit einem Artikel in Household Words das neu gegründete Kinderkrankenhaus Great Ormond Street Hospital weit herum bekannt. Im selben Jahr gab er am 27. Dezember in Birmingham seine erste Lesung in England, das Publikum waren Industriearbeiter der englischen Midlands. Seit diesem Auftritt gehörten Auszüge aus "A Christmas Carol" zu Dickens’ festem Leseprogramm. 1856 erlaubten ihm seine Einkünfte, den Landsitz Gad's Hill Place in Rochester zu erwerben. 1858, nach der Trennung von seiner Frau, machte er seine erste Lesereise durch England. Am 9. Juni 1865 überstand Dickens auf dem Rückweg von Paris den schweren Eisenbahnunfall von Staplehurst, Kent, zwar körperlich unversehrt, wurde von dem Ereignis aber für den Rest seines Lebens im Geiste verfolgt. Unmittelbar nach diesem Vorfall kletterte Dickens, nachdem er erste Hilfe geleistet hatte, zurück in den Waggon, um sein Manuskript Our Mutual Friend zu retten. Ein Versuch, den Unfall zu verarbeiten, stellt die Gruselgeschichte The Signal-Man dar. Dort erlebt die Hauptperson die Vision eines Eisenbahnunfalls, der allerdings auf dem Eisenbahnunfall im Clayton-Tunnel von 1861 basiert, bei dem 23 Menschen getötet und 176 verletzt wurden. Dickens war auf dieser Reise mit seiner Geliebten Ellen Ternan und deren Mutter unterwegs. Wäre dieser Umstand an die Öffentlichkeit gedrungen, hätte er einen Skandal ausgelöst. Dickens erreichte es aber, bei der Untersuchung des Unfalls nicht aussagen zu müssen. Ende 1867 reiste er, bereits gesundheitlich angeschlagen und daher erst nach einigem Zögern, nochmals für ein halbes Jahr zu einer Lesereise nach Amerika. 1869 machte er eine letzte Lesereise durch Großbritannien, auf der er während einer Lesung einen Schlaganfall erlitt. Die Reise wurde daraufhin abgebrochen. Einigermaßen wiederhergestellt, holte er zwölf ausgefallene Termine von Januar bis März 1870 nach. Am 2. Mai 1870 trat er das letzte Mal in der Öffentlichkeit auf.
13.06.1870
Argentinien 1818-2010.png
Argentinische Republik

In der Provinz Paraná entsteht eine Einrichtung, die Schulleiter ausbilden soll. Diese Einrichtung soll auch andere künftige Führungskräfte heranbilden.

14.06.1870
Großbritannien.png
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland (England)

Fünf Tage nach seinem Tod werden die sterblichen Überreste des englischen Schriftstellers Charles Dickens in der Westminster Abbey, gegen seinen ausdrücklichen Wunsch, beigesetzt. Er hatte sich ein möglichst unaufwändiges Begräbnis gewünscht. Ihm zu Ehren tragen die Dickens Rocks, zwei Rifffelsen vor der Westküste der Antarktischen Halbinsel, seinen Namen. Weitere Objekte in der Umgebung dieser Felsen sind nach Figuren aus seinem Fortsetzungsroman The Pickwick Papers benannt. Dickens ist einer der meistgelesenen Schriftsteller der englischen Literatur. Dickens, der als geschäftstüchtig gilt, hinterlässt bei seinem Tod ein beträchtliches Vermögen, das auch aus Immobilienbesitz besteht.

15.06.1870
Deutsches Reich.png Preußen 1863-1922.png
Norddeutscher Bund / Königreich Preußen

In einem Erlass des Handelsministeriums wird angeordnet, dass die vom Maschinenmeister August Wöhler in Frankfurt (Oder) ausgeführten Festigkeitsversuche in der Gewerbeakademie, Versuchsstation zur Prüfung von Stahl und Eisen, in Berlin durchzuführen sind.

18.06.1870
China 1862-1872.png Vatikan 1825-1870.png Frankreich.png
Kaiserreich China / Kirchenstaat / Französisches Kaiserreich

Ein Massaker an allen Ausländern, die in China leben, ist angeblich geplant, wird jedoch durch einen starken Regen genau an dem Tag, an dem es beginnen sollte, abgesagt. Eine aufgebrachte chinesische Menge verschafft sich Zutritt zu den separaten Konzessionsgebieten in Tianjin entlang des Flusses Hai He, wo die Franzosen sich elegante Chateaux und Türme und die Deutschen bayerische Villen aus rotem Backstein gebaut haben und Chinesen der Zutritt nicht erlaubt ist (nur Diener mit Passierscheinen werden eingelassen), um ein von Franzosen betriebenes Waisenhaus anzugreifen in der Annahme, dass chinesische Waisenkinder dorthin verschleppt worden seien. Drei chinesische Kinderhändler werden außerhalb Tianjins verhaftet. Während die beiden Ältesten sogleich standrechtlich hingerichtet werden, behauptet der Jüngste, etwa 19 Jahre alte Entführer, dass er mindestens zehn Kinder an die Mitarbeiter und Wächter des katholischen Waisenhauses für 6 US-Dollar pro Kind verkauft habe. Chinesische Beamte treffen sich mit ihren französischen Amtskollegen, die seit dem Arrow War die Verantwortung für die katholischen Missionen in China übernommen haben, aber eine wütende antikatholische Menge versammelte sich vor der Kathedrale und zerschlägt die Fenster. Chinesische katholische Konvertiten flehen den französischen Konsul Henri-Victor Fontanier an, direkt an den Bezirksrichter für die öffentliche Ruhe zu appellieren. Während der Stab des chinesischen Magistrats versucht, den Aufruhr zu unterdrücken, besucht der französische Konsul die offiziellen Quartiere des Magistrats, um eine wütende Hetzrede zu halten. Er geht sogar so weit, sein Schwert zu ziehen und es in den Tisch des Amtsrichters zu stecken. Der Magistrat ist jedoch nicht im Haus und Fontanier verlässt das Gebäude mit leeren Händen. Die Reihe der Ereignisse danach ist nicht ganz klar rekonstruierbar: Während sowohl die chinesische als auch die französische Geschichte übereinstimmen, erschießt Fontanier einen chinesischen Assistenten nach einem Streit mit einem Richter, die französische Version sagt, Fontanier habe nur geschossen, nachdem er von der Mafia und dem Magistrat bedroht wurde. In jedem Fall werden sowohl der französische Konsul als auch sein Assistent, M. Simon, von den Randalierern ermordet und ihre Körper in den Fluss geworfen. Der Aufruhr endet erst, nachdem einige katholische Institutionen und ausländische Gebäude, darunter die Kathedrale von Tientsin und vier britische und amerikanische Kirchen, niedergebrannt werden. Neben den beiden französischen Konsulatsbeamten wurden zwei lazaritische Priester und ungefähr 40 chinesische Christen getötet, ebenso wie drei russische Händler, die von der Menge für Franzosen gehalten werden. Zehn Nonnen der Töchter der Nächstenliebe wurden von der Menge vergewaltigt und verstümmelt, bevor sie getötet wurden. Die endgültige Todesrate des Aufstandes wurde um die 60 Uhr festgesetzt. Ausländische Kanonenboote werden entsandt, um die Gesandtschaft von Tianjin mit Reparationen und Repressalien, die von den europäischen Regierungen gefordert werden, wieder in Ordnung zu bringen. Die chinesischen Verhandlungen zur Schadensminderung werden vom "Elder Statesman" Zeng Guofan angeführt. Die Situation erweist sich als komplexer, als Zeng ursprünglich dachte; er verhört die Waisen, die ihre Entführung bestreiten und erklärt die Nonnen für unschuldig an etwaigen Kindesentführungen. Die Europäer sind jedoch empört und fordern eine Bestrafung der Rädelsführer. Zeng lässt achtzehn chinesische Anstifter (oder Sündenböcke, je nachdem, wer die Geschichte erzählt) hinrichten und sowohl den Richter als auch einen Großteil seines Stabes entfernen. Eine chinesische Abordnung unter dem kaiserlichen Kommissar Chung How soll nach Frankreich segeln, um sich offiziell zu entschuldigen. Der Tientsin-Zwischenfall ist politisch und kulturell weitreichend. Vor 1870 haben die Franzosen und Chinesen über eine Klausel verhandelt, die den westlichen Missionaren den gleichen Rechtsstatus wie den chinesischen buddhistischen und taoistischen religiösen Institutionen geben sollte, in der Hoffnung, sie würde solche Situationen verhindern, wie sie in Tientsin stattfanden. Die Qing-Regierung beschließt, ausländischen Missionaren keine Sonderstellung im Land mehr einzuräumen.

19.06.1870
Spanien 1785-1873.png Deutsches Reich.png Frankreich.png
Königreich Spanien / Norddeutscher Bund / Französisches Kaiserreich
Prinz Leopold von Hohenzollern-Sigmaringen kandidiert für das Königsamt in Spanien
...Kaiser Napoleón III. von Frankreich ist gegen die Kandidatur Leopolds
Prinz Leopold von Hohenzollern-Sigmaringen, der Fürst von Hohenzollern und ein entfernter Verwandter des preußischen Königs Wilhelm I., kandidiert für den spanischen Thron, der aufgrund der Spanischen Revolution frei geworden ist. Wilhelm I. ist gegen die Kandidatur, aber der Kanzler des Norddeutschen Bundes, Graf Otto von Bismarck, überredet Leopold dazu, die Kandidatur aufrechtzuerhalten. Frankreich sieht in der Übernahme des Thrones durch ein Mitglied des Hauses Hohenzollern und einem möglichen spanisch-preußischen Bündnis eine Störung des europäischen Kräftegleichgewichts und eine Gefährdung der Interessen Frankreichs. Frankreich droht Preußen mit Krieg für den Fall, dass Leopold seine Kandidatur nicht zurückziehe. Leopold ist der älteste Sohn des Fürsten Karl Anton von Hohenzollern (* 1811) aus dessen Ehe mit Josephine von Baden (* 1813), Tochter des Großherzogs Karl von Baden (1786–1818). Leopold heiratete am 12. September 1861 in Lissabon Antonia Maria von Portugal (* 1845), Tochter des portugiesischen Königspaares Maria II. da Gloria und Ferdinand II.; 1868 hatten Militärs in der Revolution in Spanien Königin Isabel II. abgesetzt. Seitdem suchten die Spanier in den europäischen Fürstenhäusern nach einem Anwärter, den das Parlament zum König wählen könnte. Der portugiesischen Titularkönig Ferdinand II., der selbst ablehnte, verwies auf seinen Schwiegersohn. Zunächst lehnte Leopold ab, doch ersuchte die spanische Regierung Preußen entsprechend auf Leopold einzuwirken. Dieses Angebot wurde nun vom preußischen Ministerpräsidenten Otto von Bismarck unterstützt, der es vorher als Familienangelegenheit abgetan hatte. Vom französischen Kaiser Napoléon III. wird die Kandidatur Leopolds jedoch abgelehnt. Leopold, der über seine Großmutter Stéphanie de Beauharnais indirekt enger mit den Bonapartes verwandt ist als mit den preußischen Hohenzollern, schreibt an König Wilhelm I.: „Ich bin bis in die innerste Faser meines Herzens Preuße und Deutscher.“
20.06.1870
Deutsches Reich.png Preußen 1863-1922.png
Norddeutscher Bund / Königreich Preußen

In seiner Privatklinik in der Karlstraße hält der an Tuberkulose erkrankte Augenarzt Friedrich Wilhelm Ernst Albrecht von Graefe (* 22.05.1828 in Berlin) seine letzten Sprechstunden. Er verlässt die Klinik in der Gewissheit seines nahen Todes.

Paraguay 1842-1990.png Uruguay.png Argentinien 1818-2010.png Brasilien 1822-1889.png
Republik Paraguay / Republik Östlich des Uruguay / Argentinische Republik / Kaiserreich Brasilien

Paraguay auf der einen und Uruguay, Argentinien und Brasilien auf der anderen Seite unterzeichnen einen Friedensvertrag, der den Tripel-Allianz-Krieg, der seit 1864 wütete und – gemessen an den Opfern Paraguays im Verhältnis zu dessen Gesamtbevölkerung – wohl einer der verlustreichsten Kriege der Weltgeschichte war, beendet. Schätzungen zufolge wurde die Bevölkerung Paraguays im Verlauf des Krieges von mehr als 500.000 auf rund 221.000 Menschen reduziert. Die Bevölkerung Paraguays besteht nunmehr überwiegend aus Frauen und Kindern, da nur rund 28.000 erwachsene Männer das Kriegsende erlebten, was einem Verlust an männlicher Bevölkerung von bis zu 80 Prozent entspricht. Im Friedensvertrag muss Paraguay rund 144.000 qkm, etwa die Hälfte seines Staatsgebietes, an Brasilien und Argentinien abtreten. Argentinien eignet sich die Misiones-Region und einen Teil der Chaco-Region zwischen den Flüssen Bermejo und Pilcomayo an. Brasilien schlägt die gewonnenen Gebiete seiner Provinz Mato Grosse zu. Das übrige Paraguay wird vorerst durch brasilianische Besatzungstruppen besetzt.

22.06.1870
USA 1867-1877.png
Vereinigte Staaten von Amerika
  • Das Amt des „United States Solicitor General“ wird geschaffen. Dieser ist ein Bundesbeamter in den Vereinigten Staaten, der die Bundesregierung vor dem Obersten Gerichtshof vertritt, wenn sie Parteil in einem Rechtsstreit ist. Außerdem entscheidet er, in welchen Fällen die Bundesregierung Rechtsmittel gegen Urteile einlegt und koordiniert die Vertretung der Regierung vor den Berufungsgerichten. Der Solicitor General wird vom Präsidenten der Vereinigten Staaten ernannt.
  • Der US-Kongress schafft das Justizministerium der Vereinigten Staaten von Amerika, das „United States Department of Justice.“
25.06.1870
Spanien 1785-1873.png
Königin Isabel II. de España entsagt dem Thron
General Francisco Serrano Domínguez übernimmt die Regentschaft in Spanien
Königreich Spanien

Die nach Frankreich geflohene spanische Königin Isabel II de España entsagt der Krone zugunsten ihres Sohnes Alfonso XII. de Borbón y Borbón, dem jedoch der Thron verweigert wird, da er erst 13 Jahre als ist. An seiner Stelle wird Francisco Serrano Domínguez, ein 60 Jahre alter spanischer General, Politiker und Präsident des Ministerrates, stellvertretend für den Thronfolger Regent des Königreichs Spanien. Serrano Domínguez gehört der Liberalen Union an. Serrano trat in das Militär ein und stieg im Ersten Carlistenkrieg dort schnell auf. Bereits 1840 war er General. Bereits 1839 hatte er sich der Politik zugewandt und war zunächst in der liberalen Tradition seines Vaters stehend Anhänger der Progressisten um Espartero, in dessen Regierung er Kriegsminister wurde. 1843 wandte er sich von Espartero ab und schloss sich einem Aufstand konservativer Generäle an, die Espartero schließlich stürzte. In der neuen Regierung unter López wurde er Kriegsminister. Nach Einführung der Verfassung 1845 wurde er zum Senator ernannt. Sein attraktives Äußeres brachte ihm den Beinamen „El General Bonito“ (dt. Der hübsche General) ein und erwarb die Gunst der Königin Isabella II., deren Liebhaber er wurde. Dies erweckte den Neid anderer einflussreicher Männer in der spanischen Politik. Er wurde daher im Oktober 1847 durch seine Ernennung zum Generalkapitän von Granada aus Madrid entfernt. Nachdem er Anfang 1852 zum Generaldirektor der Artillerie befördert worden war, wurde er wegen seines Anteils am Aufstand in Saragossa 1854, bei dem er sich kurzzeitig wieder mit Espartero verbündet hatte, für kurze Zeit verbannt. Anschließend schloss er sich der gemäßigten „Liberalen Union“ von Leopoldo O’Donnell an, der ihn zum Generalkapitän von Neukastilien beförderte. Serrano war bei der Niederwerfung der radikalen Progressisten im Juli 1856 tätig, wurde Generalkapitän der Armee und Botschafter in Paris. 1858 wurde Serrano Generalkapitän von Kuba und, nachdem er 1861 Santo Domingo für Spanien erwarb, zum Herzog de la Torre erhoben. 1862 kehrte er aus Kuba zurück und leitete bis März 1863 das Außenministerium. Als 1865 O'Donnell erneut an die Spitze der Regierung trat, wurde Serrano Vorsitzender des Senates. Wegen seiner Verdienste um die Niederschlagung einer Militärerhebung in der San-Gil-Kaserne in Madrid am 22. Juni 1866 erhielt er den Orden vom Goldenen Vlies. Als er aber im Dezember 1866 als Oppositionsführer der Königin eine Protestnote gegen die Verzögerung der Berufung der Cortes durch die vom Moderado (gemäßigten Liberalen) Narváez geführte Regierung überreichen sollte, wurde er verhaftet und auf die Balearen exiliert, jedoch nach wenigen Wochen wieder freigelassen. Nach dem Tod O'Donnells 1867 wurde Serrano oberster Führer der Liberalen Union. Im Juli 1868 wurde er als solcher wegen Teilnahme am Komplott, das zur Thronerhebung des Herzogs von Montpensier führen sollte, abermals verhaftet und auf die Kanarischen Inseln deportiert. Beim Septemberaufstand 1868, der eine konstitutionelle Monarchie zum Ziel hatte, gehörte er (ungeachtet der früheren intimen Beziehungen zu Königin Isabella II.) neben Juan Prim und Juan Bautista Topete zu den Führern des Aufstandes. Er schlug die königstreuen Truppen unter dem General Manuel Pavía y Lacy am 28. September bei der Brücke von Alcolea, so dass der populäre Regierungsgegner General Prim nach Madrid einziehen konnte. Nach Vertreibung der Königin ging die oberste Leitung des Staats, da die Parteien sich über einen neuen König nicht einigen konnten, zunächst an Serrano über, welcher den Vorsitz des neu gebildeten Kabinetts übernahm und Ehrenpräsident der Zentraljunta wurde. Nach den Wahlen zu den Cortes im Januar 1869 übernahm der Führer der siegreichen Progressistischen Partei, General Prim, die politische Führung des Landes. Serrano wurde auf dessen Bestreben am 16. Juni 1869 zum Regenten mit dem Titel Hoheit erwählt. Trotz des prestigereichen Titels war damit nur eingeschränkter politischer Einfluss verbunden, denn die Regierungsgeschäfte übernahm nun Prim.

Deutsches Reich.png Preußen 1863-1922.png
Norddeutscher Bund / Königreich Preußen

Der erste Verkaufstag der Postkarten (Korrespondenzkarten) bringt in Berlin einen Absatz von 45.000 Stück dieser neuen „Postkarten“.

26.06.1870
USA 1867-1877.png
Vereinigte Staaten von Amerika

Das Weihnachtsfest wird zum bundesweiten Feiertag in den Vereinigten Staaten von Amerika erklärt.

27.06.1870
USA 1867-1877.png Thunderbird.png
Vereinigte Staaten von Amerika

Der presbyterianische Missionar unter den Choctaw-Indianern, Cyrus Kingsbury, stirbt. Neben seiner Tätigkeit als Missionar unter den Ureinwohnern sammelte er in seinem Leben auch Geld, um afroamerikanischen Sklaven die Freiheit zu erkaufen.

30.06.1870
Deutsches Reich.png Preußen 1863-1922.png
Norddeutscher Bund / Königreich Preußen

In Preußen wird die Zentrumspartei gegründet. Bereits im Vorjahr beschlossen einige Abgeordnete des Preußischen Abgeordnetenhauses die Gründung einer "katholischen Partei in Preußen". Man einigte sich darauf, dass die Unabhängigkeit kirchlicher Institutionen und die Selbständigkeit der Kirche vom preußischen Staat gefordert werden soll. Die Konfessionsschulen und die kirchliche Schulaufsicht sollen erhalten bleiben. Die Gründung eines deutschen Gesamtstaates soll auf föderaler Basis erfolgen und den Bundesstaaten eine relativ große Unabhängigkeit eingeräumt werden. Auch Ansätze zur Forderung nach einer staatlichen Sozialpolitik sind im heute beschlossenen "Essener Programm" enthalten: Die bestehende finanzielle Belastung des Volkes soll durch den Verzicht auf weitere Erhöhungen des Militäretats und eine gerechtere Verteilung der Steuerlast erreicht und auf die Beseitigung der sozialen Missstände im Staat hingewirkt werden.

USA 1867-1877.png Kuba 1869-1899.png Dominikanische Republik.png
Vereinigte Staaten von Amerika / Republik Kuba / Dominikanische Republik

Der Senat der Vereinigten Staaten von Amerika verwirft die von Präsident Ulysses S. Grant geforderte Annexion Kubas und der Dominikanischen Republik. Die Annexion der Dominikanischen Republik durch die USA war von deren eigenem Präsidenten Buenaventura Báez Méndez lanciert worden.

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