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Imhotep - der vielleicht größte Baumeister aller Zeiten, Hohepriester und Konstrukteur der "Großen Pyramiden" wird später sogar als Gott verehrt.
Salah ad-Din - Sultan Saladin war der schwerste Gegner der europäischen Kreuzfahrer und ist eine der bekanntesten Personen des orientalischen Mittelalters.
Königin Kleopatra VII. - durch eine geschickte Politik kann sie Ägypten lange Zeit vor dem Zugriff der Römer bewahren und wird um ein Haar selbst römische Imperatorin.
Mohammed Anwar as-Sadat - erst löst er den Yom-Kippur-Krieg aus, dann wird er Friedensstifter im Nahen Osten und bekommt den Friedensnobelpreis.
Abdel Fatah al-Sisi - Der sunnitische Präsident tritt für eine "religiöse Revolution" und den Ausgleich aller Religionen in Ägypten ein.
Gamal Abdel Nasser - er ist der Begründer des Panarabismus und zentrale Figur der Konferenz der Blockfreien Staaten.
Mohammed ElBaradei - er ist der erste Ägypter im Amt des Generaldirektors der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEO und bekommt den Friedensnobelpreis.
Der geniale Baumeister Imhotep erbaut für Djoser die Stufenpyramide von Sakkara und die lebensgroße Sitzstatue Djosers. Imhotep ist außerdem Kanzler, Priester und Arzt.
Königreich Ägypten - Vierte Dynastie (hauptsächlich in Ostägypten)
Ägypten erlebt das Zeitalter der "Großen" Pyramiden. König Snofru erbaut die Pyramide von Meidum. Cheops, Chephren und Menkaure erbeuen die drei großen Pyramiden von Giseh. Djedefre errichtet seine Pyramide bei Abu Roasch.
Die Zentralverwaltung Ägyptens wird vervollkommnet. Der jeweilige Leiter hat den Titel "Wesir".
Königreich Ägypten - Fünfte Dynastie (in Elephantine und Inef-Hedj)
Die fünfte Dynastie bedeutet einen Bruch mit den vorherigen Herrschern, denn es gibt keine familiäre Verbindung zu den Vorgängern. Der Kult um den Sonnengott Ra (Re) beginnt.
König Sahure führt Kriege gegen die Libyer und Asiaten.
König Niuserre erbaut das Sonnenheiligtum von Abu Gurob.
Unter König Djedkare wird nicht mehr der Sonnengott Re, sondern der Totengott Osiris verehrt.
Die ägyptischen Könige regieren lediglich über den größten Teil des Nildeltas, da sich viele unabhängige Gaufürstentümer bilden, die sich weigern, die Könige anzuerkennen.
Die ägyptischen Gaufürstentümer und auch das Königreich im Nildelta gewinnen an Bedeutung und unterhalten weitgehende Handelsbeziehungen mit dem oberen Nil, dem Land Punt (heute Somalia) und Mesopotamien.
Königreich Ägypten - Neunte Dynastie und Zehnte Dynastie (in Unterägypten bzw. in Heracleopolis), später Elfte Dynastie (in Theben)
Die ägyptischen Könige regieren lediglich über den größten Teil des Nildeltas, da viele Gaufürstentümer rebellieren und sich weigern, ihre Autorität anzuerkennen.
Es finden soziale Umwälzungen statt; der Mittelstand gewinnt an Einfluss. Ende der künstlerischen Tradition Ägyptens; keine nennenswerte Bautätigkeit mehr.
Ismael, der älteste Sohn Abrahams, stirbt im Alter von 137 Jahren. Seine Existenz ist bezeugt im Tanach, im Alten Testament sowie im Koran, wo er zu den Propheten zählt. Der biblischen Erzählung zufolge ist Ismael Abrahams Sohn von Hagar, einer ägyptischen Magd von Abrahams Frau Sara. Er wird mit seiner Mutter aus Abrahams Haushalt verstoßen, nachdem Sara den Sohn Isaak geboren hat. Ismael lebt dann in der Wüste Pharan, wo er eine Ägypterin heiratet. Zu Abrahams Begräbnis kehrt er noch einmal nach Kanaan zurück. Für die Araber gilt Ismael als ihr Stammvater; er repräsentiert die ursprüngliche Verwandtschaft zwischen den Israeliten und den Arabern. Die arabische Überlieferung sieht in der Verschmelzung der Nachkommen von Ismaels Sohn Adnan mit den südarabischen Nachkommen des Patriarchen Qahtan die Entstehung des Volkes der Araber. Ismael selbst sei mit einer Nachkommin Dschorhams, eines Sohnes Qahtans, verheiratet gewesen. Nach islamischer Überlieferung wird er in Mekka neben der Kaaba beigesetzt. Das 1. Buch Mose berichtet über den Tod Ismaels in Kapitel 25 (mit Versangaben): weiterlesen... Ägypten 2000-1951 BC / Ägypten 1950-1901 BC / Ägypten 1900-1851 BC / Ägypten 1850-1801 BC / Ägypten 1800-1751 BC
Königreich Ägypten - Dreizehnte Dynastie und Vierzehnte Dynastie (in Theben und Memphis und im Land Gosen) / Semitische Völker
Die meisten Herrscher der 13. Dynastie sind wahrscheinlich keine Könige, sondern lediglich Beamte oder sogar Ausländer (z.B. Amoriter). Die Reihenfolge dieser Dynastie ist nur vage und wird unterschiedlich interpretiert.
Königreich Ägypten - Achtzehnte Dynastie] (in Theben und Memphis, später in Achetaton [El-Amarna] und anderen Hauptstädten)
Königin Hatschepsut, die sich in ein Ornat eines Pharaos kleidet und sich auf Statuen als Mann darstellen lässt, führt Ägypten in eine kurze Zeit des Friedens und des Wohlstandes. Ihr Schiffe fahren nach Phönizien, nach Anatolien und in das Land Punt (heute Somalia).
1550 BC - Memphis wird militärische, Theben religiöse Hauptstadt des Reiches.
1504 BC - Thutmosis I. erhält als erster Pharao ein Grab im Tal der Könige.
1473 BC - Schlacht bei Megiddo gegen eine Koalition kanaanitischer Könige.
1458 BC - Unter Thutmosis III. befindet sich das Reich auf dem Höhepunkt seiner Macht.
1353 BC - Für kurze Zeit wird unter Pharao Amenophis IV. Echnaton eine monotheistische Religion zur Anbetung des Sonnengotts Aton in Ägypten eingeführt.
1333-1323 BC - Regierungszeit von Tutanchamun. Von ihm ist die berühmte Totenmaske erhalten.
1290-1274 BC - Pharao Ramses II. ist wahrscheinlich der Gegner von Mose. Er wird der Erneuerer des Reiches. Ramses II. hat etwa 80 Söhne und unzählige Töchter und sitzt etwa 70 Jahre auf dem Thron.
1274 BC - Schlacht bei Kadesch zwischen dem Reich der Hethiter und dem Königreich Ägypten.
1259 BC - Die Könige Ägyptens und Hethitiens, Ramses II. und Hattuschili III., schließen einen Friedensvertrag.
525 BC - Mit der Besetzung Ägyptens durch den König der Achämeniden, Kambyses II., wird Ägypten erstmals eine Provinz eines fremden Weltreiches. In gewissen Grenzen wird Ägypten von den neuen Herrschern die Selbstverwaltung und die Religionsfreiheit zugestanden.
Ägypten unterhält enge kulturelle und wirtschaftliche Beziehungen zu Griechenland, besonders zu Sparta. Der Zustrom griechischer Söldner, Kaufleute, Gelehrte und Touristen trägt zu einem relativ reibungslosen Übergang zum Hellenismus bei.
25.08.1798 - Französische Truppen beginnen mit der Eroberung Oberägyptens.
30.01.1799 - Französisch-Ägypten wird in 16 Provinzen aufgeteilt, die jeweils von einem französischen Militärgouverneur befehligt werden.
05.04.1800 - Frankreich spricht dem Bey der Mamluken, Murad, die Verwaltungsrechte für Oberägypten zu. Offiziell steht das Gebiet auch weiterhin unter französischer Vorherrschaft.
28.06.1801 - Französische Truppen ziehen aus Kairo ab.
27.07.1801 - Beginn der Besetzung Ägyptens durch britische Truppen.
14.11.1936 - Ägypten wird vollständig unabhängig von Großbritannien. Gleichzeitig schafft Großbritannien die Suez-Kanal-Zone mit dem Hauptort Port Suez und verwaltet diese.
13.09.1940-17.12.1940 - Italien besetzt Sollum und Sidi Barrani.
28.04.1941-06.11.1942 - Deutschland besetzt Sollu, Sidi Barrani, Gazala und Tobruk.
22.03.1945 - In Kairo wird die Liga der arabischen Staaten ("Arabische Liga") durch sieben unabhängige arabische Staaten gegründet; auch Ägypten ist Mitglied und Kairo wird der Sitz.
1945 - Ägypten wird eines der 51 Gründungsmitglieder der Vereinten Nationen (UN).
30.11.1947-15.05.1948 - Der erste arabisch-israelische Krieg ("Palästinakrieg") endet mit einem Waffenstillstand.
14.05.1948-06.06.1967 - Ägypten übernimmt die Verwaltung des Gaza-Streifens.
23.07.1952 - Die "Bewegung Freier Offiziere" unter Muhammad Nagib und Gamal Abdel Nasser unternimmt einen Militärputsch mit dem Ziel, die Monarchie abzuschaffen.
18.06.1953 - In Ägypten wird die Republik ausgerufen.
18.07.1953 - Der ägyptische König Fuad wird ins Exil gezwungen. Die neue Regierung nimmt eine standhaft nationalistische und „antiimperialistische“ Agenda an, was durch den in Ägypten neuen Panarabismus und die Gründung der Blockfreien Bewegung ausgedrückt wird.
13.06.1956 - Die Suez-Kanal-Zone wird von Ägypten übernommen.
26.07.1956 - Ägypten erklärt den Suez-Kanal zu seinem Besitz.
05.11.1956-22.12.1956 - Die Suez-Kanal-Zone und der Gaza-Streifen werden von israelischen, französischen und britischen Truppen besetzt.
22.12.1956 - Der Suezkanal kommt wieder in ägyptischen Besitz.
05.06.1967-05.06.1975 - Ägypten sperrt den Suezkanal und den Golf von Aqaba.
05.06.1967-10.06.1967 - Dritter arabisch-israelischer Krieg ("Sechstagekrieg"). Mit Ägypten kämpfen Jordanien und Syrien, die von Libanon, Irak, Kuwait, Saudi-Arabien und der Sowjetunion unterstützt werden.
28.09.1970 - Präsident Gamal Abdel Nasser stirbt an einem Herzinfarkt. Sein kommissarischer Nachfolger wird Anwar as-Sadat.
01.10.1970 - In Kairo wird der verstorbene ägyptische Staatspräsident Gamal Abdel Nasser zu Grabe getragen. Der Trauerzug, an dem acht Millionen Menschen teilnehmen, gerät außer Kontrolle, es herrschen chaotische Zustände.
15.01.1971 - Der Assuan-Staudamm wird durch Präsident Anwar as-Sadat feierlich eröffnet. Die Füllung des später Nassersee genannten Stausees wird fast sechs Jahre dauern.
05.06.1967-05.06.1975 - Ägypten sperrt den Suezkanal und den Golf von Aqaba..
06.10.1973-26.10.1973 - Vierter arabisch-israelische Krieg ("Jom-Kippur-Krieg") zwischen Israel, das von den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) unterstützt wird, und Ägypten und Syrien, die von Jordanien, Kuwait, Saudi-Arabien, Algerien, Marokko, der Sowjetunion, Kubas und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) unterstützt werden.
18.01.1974 - Zwischen Ägypten und Israel wird ein Truppenentflechtungsabkommen geschlossen, das von dem US-amerikanischen Sicherheitsberater Henry Kissinger ausgehandelt wurde.
09.09.1977 - Anlässlich der Eröffnung des ägyptischen Parlaments verkündet Präsident Anwar as-Sadat, dass er bis ans Ende der Welt - und selbst nach Israel in die Knesset - gehen würde, wenn er dadurch den Tod eines einzigen Soldaten vermeiden könne.
September 1977 - Bezugnehmend auf die Rede as-Sadats vor dem ägyptischen Parlament lädt der israelische Ministerpräsident Menachem Begin den ägyptischen Präsidenten zu einem Besuch in Israel ein.
19.11.1977 - Als erster arabischer Staatsmann besucht der ägyptische Präsident Anwar as-Sadat Israel und wird von Staatspräsident Ephraim Katzir und Ministerpräsident Menachem Begin in Tel Aviv mit militärischen Ehren begrüßt.
26.03.1979 - In der US-amerikanischen Hauptstadt Washington wird der israelisch-ägyptische Friedensvertrag von Israels Ministerpräsident Menachem Begin und Ägyptens Präsident Anwar as-Sadat unterzeichnet. US-Präsident Jimmy Carter unterzeichnet den Friedensvertrag als Zeuge.
Frühjahr 1979 - Nach dem Abschluss des israelisch-ägyptischen Friedensvertrages wird Ägypten aus der Arabischen Liga ausgeschlossen. Der Sitz der AL wird von Kairo nach Tunis verlegt.
06.10.1981 - Ermordung des ägyptischen Präsidenten Anwar as-Sadat.
1987 - Kairo wird nach sechs Jahren wieder Mitglied der Arabischen Liga.
1989 - Ägypten wird wieder Mitglied der Arabischen Liga
02.08.1990-05.03.1991 - Ägypten nimmt mit 35.000 Soldaten, darunter Teile einer Panzerdivision, einer Panzerbrigade und einer Infanteriebrigade am Krieg der anti-irakischen Koalition teil.
17.11.1999 - Ein terroristischer Anschlag auf Touristen in Luxor fordert über 60 Menschenleben.