Imhotep (ca. 2700 BC) der vielleicht größte Baumeister aller Zeiten, Hohepriester und Konstrukteur der "Großen Pyramiden" wird später sogar als Gott verehrtKönigin Kleopatra VII. (* 69 BC Alexandria) durch eine geschickte Politik kann sie Ägypten lange Zeit vor dem Zugriff der Römer bewahren und wird um ein Haar selbst römische ImperatorinSalah ad-Din (* 1137 Tikrit, heute Irak) Sultan Saladin war der schwerste Gegner der europäischen Kreuzfahrer und ist eine der bekanntesten Personen des orientalischen MittelaltersGamal Abdel Nasser (* 1918 Bakos) er ist der Begründer des Panarabismus und zentrale Figur der Konferenz der Blockfreien StaatenMohammed Anwar as-Sadat (* 1918 Mit Abu al-Kum) erst löst er den Yom-Kippur-Krieg aus, dann wird er Friedensstifter im Nahen Osten und bekommt den FriedensnobelpreisBoutros Boutros-Ghali (* 1922 Kairo) er ist der 6. UN-Generalsekretär und erster Ägypter in diesem AmtOmar Sharif (* 1932 Alexandria) er ist der bekannteste ägyptische Schauspieler ("Dr. Schiwago", "Lawrence von Arabien" u.a.)Mohammed el-Baradei (* 1942 Kairo) er ist der erste Ägypter im Amt des Generaldirektors der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEO und bekommt den FriedensnobelpreisAbdel Fatah al-Sisi (* 1954 Kairo) Der sunnitische Präsident tritt für eine "religiöse Revolution" und den Ausgleich aller Religionen in Ägypten ein
Der geniale Baumeister Imhotep erbaut für Djoser die Stufenpyramide von Sakkara und die lebensgroße Sitzstatue Djosers. Imhotep ist außerdem Kanzler, Priester und Arzt.
Ägypten erlebt das Zeitalter der "Großen" Pyramiden. König Snofru erbaut die Pyramide von Meidum. Cheops, Chephren und Menkaure erbauen die drei großen Pyramiden von Giseh. Djedefre errichtet seine Pyramide bei Abu Roasch.
Die Zentralverwaltung Ägyptens wird vervollkommnet. Der jeweilige Leiter hat den Titel "Wesir".
Die fünfte Dynastie bedeutet einen Bruch mit den vorherigen Herrschern, denn es gibt keine familiäre Verbindung zu den Vorgängern. Der Kult um den Sonnengott Ra (Re) beginnt.
König Sahure führt Kriege gegen die Libyer und Asiaten.
König Niuserre erbaut das Sonnenheiligtum von Abu Gurob.
Unter König Djedkare wird nicht mehr der Sonnengott Re, sondern der Totengott Osiris verehrt.
Die ägyptischen Könige regieren lediglich über den größten Teil des Nildeltas, da sich viele unabhängige Gaufürstentümer bilden, die sich weigern, die Könige anzuerkennen.
Die ägyptischen Gaufürstentümer und auch das Königreich im Nildelta gewinnen an Bedeutung und unterhalten weitgehende Handelsbeziehungen mit dem oberen Nil, dem Land Punt (heute Somalia) und Mesopotamien.
Die ägyptischen Könige regieren lediglich über den größten Teil des Nildeltas, da viele Gaufürstentümer rebellieren und sich weigern, ihre Autorität anzuerkennen.
Es finden soziale Umwälzungen statt; der Mittelstand gewinnt an Einfluss. Ende der künstlerischen Tradition Ägyptens; keine nennenswerte Bautätigkeit mehr.
Die meisten Herrscher der 13. Dynastie sind wahrscheinlich keine Könige, sondern lediglich Beamte oder sogar Ausländer (z.B. Amoriter). Die Reihenfolge dieser Dynastie ist nur vage und wird unterschiedlich interpretiert.
Königin Hatschepsut, die sich in ein Ornat eines Pharaos kleidet und sich auf Statuen als Mann darstellen lässt, führt Ägypten in eine kurze Zeit des Friedens und des Wohlstandes. Ihr Schiffe fahren nach Phönizien, nach Anatolien und in das Land Punt (heute Somalia).
1550 BC - Memphis wird militärische, Theben religiöse Hauptstadt des Reiches.
1504 BC - Thutmosis I. erhält als erster Pharao ein Grab im Tal der Könige.
1473 BC - Schlacht bei Megiddo gegen eine Koalition kanaanitischer Könige.
1458 BC - Unter Thutmosis III. befindet sich das Reich auf dem Höhepunkt seiner Macht.
1353 BC - Für kurze Zeit wird unter Pharao Amenophis IV. Echnaton eine monotheistische Religion zur Anbetung des Sonnengotts Aton in Ägypten eingeführt.
1333-1323 BC - Regierungszeit von Tutanchamun. Von ihm ist die berühmte Totenmaske erhalten.
1290-1274 BC - Pharao Ramses II. ist wahrscheinlich der Gegner von Mose. Er wird der Erneuerer des Reiches. Ramses II. hat etwa 80 Söhne und unzählige Töchter und sitzt etwa 70 Jahre auf dem Thron.
1274 BC - Schlacht bei Kadesch zwischen dem Reich der Hethiter und dem Königreich Ägypten.
1259 BC - Die Könige Ägyptens und Hethitiens, Ramses II. und Hattuschili III., schließen einen Friedensvertrag.
Könige: Ramses III. (1180-1156 BC) und Ramses IV. (1156-1150 BC)
1150 BC
Könige: Ramses IV. (1156-1150 BC) und Ramses V. (1150-1145 BC)
1145 BC
Könige: Ramses V. (1150-1145 BC) und Ramses VI. (1145-1137 BC)
1137 BC
Könige: Ramses VI. (1145-1137 BC) und Ramses VII. (1137-1130/1129 BC)
1130 BC
König: Ramses VII. (1137-1130/1129 BC)
1129 BC
Könige: Ramses VII. (1137-1130/1129 BC) und Ramses VIII. (1129-1128 BC)
1128 BC
Könige: Ramses VIII. (1129-1128 BC) und Ramses IX. (1128/1127-1109 BC)
1109 BC
Könige: Ramses IX. (1128/1127-1109 BC) und Ramses X. (1109-1105 BC)
1105 BC
Könige: Ramses X. (1109-1105 BC) und Ramses XI. (Ramses-Chaemwese) (1105-1070 BC)
Königreich Ägypten
Ramses X., seit 1109 Pharao Ägyptens, stirbt. Über seine Regentschaft ist wenig bekannt. ist durch das Nekropolentagebuch von Deir el-Medina belegt. Sein Wesir war angeblich Chaemwese. Denkmäler seiner Herrschaft existieren nicht. Nachfolger ist sein Sohn Ramses XI., auch Ramses-Chaemwese oder Chaemwese II. genannt. Zur Regierungszeit des verstorbenen Pharao ist von der einstigen Große Ägyptens bereits nicht mehr viel vorhanden. Quellen belegen, dass das Ansehen des Landes im Nahen Osten inzwischen tief gesunken ist, und dass im Süden, im Umland von Theben immer wieder Revolten aufflammen. Während der Pharao den Norden von seiner Hauptstadt Pi-Ramesse aus regiert, herrscht jetzt im Süden der Hohepriester des Amun, Amenhotep. Der Thronname des neuen Pharao ist Men-maat-Re-setep-en-Ptah („Bleibend ist die Gerechtigkeit des Re, Auserwählter des Ptah“), sein Eigenname ist Ramesisu chai em Waset merer Amun netjer heqa lunu („Re ist es, der ihn geboren hat, der in Theben erscheint, Geliebter des Amun, Gott-Herrscher von Heliopolis“).
1093 BC
König: Ramses XI. (Ramses-Chaemwese) (1105-1070 BC)
Königreich Ägypten (Nubien)
Panehasy rebelliert gegen den Pharao. Ziel der Rebellion ist die Unabhängigkeit Nubiens von Ägypten.
1087 BC
König: Ramses XI. (Ramses-Chaemwese) (1105-1070 BC)
Königreich Ägypten / Königreich Napata (Meroë)
Rund ein Jahrzehnt nach der Rebellion von Panehasy gegen den Pharao führt Herihor Nubien, Theben und Unterägypten in die Unabhängigkeit von Ägypten. König von Napata (Meroë) wird der Hohepriester des Amun, Pianch I.
1086 BC
König: Ramses XI. (Ramses-Chaemwese) (1105-1070 BC)
Königreich Ägypten
Mit Herihor übernimmt ein hoher Militär die Regierung in Theben und herrscht unabhängig vom Pharao über den Süden Ägyptens.
1076 BC
König: Ramses XI. (Ramses-Chaemwese) (1105-1070 BC)
Königreich Ägypten / Königreich Napata (Meroë)
Der Hohepriester des Amun und König von Meroë, Piankhi I., stirbt. Sein Schwiegersohn Herihor übernimmt das Amt des Hohepriesters und den Titel eines Vizekönigs von Kusch.
1070 BC
Könige: Ramses XI. (Ramses-Chaemwese) (1105-1070 BC) und Smendes I. (1070-1044 BC)
weiterlesen... Ägypten 1100-1051 BC / Ägypten 1050-1001 BC / Ägypten 1000-951 BC / Ägypten 950-901 BC Königreich Ägypten
Pharao Ramses XI. stirbt. Damit endet die 20. Dynastie. Smendes I., bisher Militärbefehlshaber und Regent von Unterägypten, wird neuer Pharao und erster altägyptischer König der 21. Dynastie und residiert in Tanis und Memphis. Seine Herkunft, Stellung und historische Einordnung sind jedoch umstritten. Er ist möglicherweise ein Sohn des Herihor und Nedjmet. Womöglich heiratete er neben seiner ersten Frau Tentamun auch Henuttaui Q, eine jüngere Tochter Ramses' XI., wodurch er legitimer Thronfolger des alterndernden Königs ohne hinterbliebene Söhne wurde. In der Erzählung des Wenamun werden er und seine Gemahlin Tentamun als „Pfeiler, die Amun für den Norden des Landes aufgestellt hat“ bezeichnet. Etwa zur Zeit der Thronbesteigung Smendes I. wird Pinudjem I., möglicherweise ein Neffe des neuen Pharao, Hohepriester des Amun in Theben.
1069 BC
König: Smendes I. (1070-1044 BC)
1044 BC
Könige: Smendes I. (1070-1044 BC) und Neferkare Amenemnesut (1044-1039 BC)
Königreich Ägypten
Pharao Smendes I. stirbt. Neue Herrscher in Ägypten wird der Priester Neferkare Amenemnesut, der die Regentschaft für Psusennes I. übernimmt.
1040 BC
Könige: Amenemnesut (1044-1039 BC) und Psusennes I. (1040-994 BC)
Königreich Ägypten
Psusennes I. wird der 3. altägyptische König (Pharao) der 21. Dynastie (Dritte Zwischenzeit) als Nachfolger des Amenemnesut. Er ist möglicherweise der Sohn des Pinudjem I. und der Henuttaui. Seine Schwestergemahlin ist Mutnedjmet. Weitere Geschwister sind u. a. die Gottesgemahlin des Amun Maatkare und die Hohepriester des Amun Masaharta und Mencheperre. Von einer Nebengemahlin namens Wiai stammt die Gemahlin Mencheperres, Isetemachbit. Sowohl eine Variante seines Namens „Ramses-Psusennes“ als auch der Name eines Sohnes „Ramses-Anchefenmut der Oberfeldherr des Königs war, legen eine verwandtschaftliche Beziehung zur 20. Dynastie nahe. Ein weiterer Sohn mit Mutnedjmet ist sein Nachfolger Amenemope.
1039 BC
Könige: Amenemnesut (1044-1039 BC) und Psusennes I. (1040-994 BC)
1000 BC
König: Psusennes I. (1040-994 BC)
Königreich Ägypten
Die Könige der 21. Dynastie residieren in Tanis (Ostdelta), weitgehende Selbstverwaltung Oberägyptens durch die Hohenpriester des Amun. Die Bautätigkeit erlahmt, dafür Blüte der Sarg- und Buchmalerei und des Bronzegusses. Orakelentscheidungen des Amun und anderer Götter regeln rechtliche und sogar politische Fragen.
996 BC
Könige: Psusennes I. (1040-994 BC) und Amenemope (996-985 BC)
993 BC
König: Amenemope (996-985 BC)
978 BC
Könige: Osochor (984-978 BC) und Siamun (978-959 BC)
Königreich Ägypten
König Osochor von Ägypten, der wahrscheinlich libyscher Herkunft war, stirbt nach sechs Jahren der Herrschaft. Sein Nachfolger wird Siamun, der als erster Herrscher den Königstitel "Pharao" trägt. Sein Thronname ist Netjeri-cheper-Re.
960 BC
Könige: Siamun (978-959 BC) und Psusennes II. (960-946 BC)
Königreich Ägypten
Pharao Siamun stirbt. In seiner 17-19 Jahre langen Herrschaftszeit tat er sich durch seine Bautätigkeit hervor. So erweiterte er in Tanis den Amuntempel durch einen vorgelagerten Pfeilerhof. Siamun war es vermutlich, in dessen Auftrag der Amenemope in der Grabanlage Psusennes I. neu bestattet wurde. In Memphis ließ Siamun durch den Hohepriester des Ptah, Pipi, und den Priester des zu verehrenden Gottes, Anchefenmut, einen dem „Amun, Herrn des Lapislazuli“ geweihten Tempel erreichten. Weitere Zeugnisse sind eine Bronzesphinx, ein Block in Khatana, eine Inschriftenzeile auf dem Obelisk Thutmosis III. in Heliopolis, eine Stele (Bestätigung eines Landverkaufs durch Ptahpriester), ein Graffito in Abydos und ein Eintrag in den Priesterannalen von Karnak (hier auch Datierung nach Siamun auf Mumienbinden, dem Amunorakel am 10. Pylon, den Dekreten für Henuttaui und Neschons). Sein Nachfolger auf dem Thron, Psusennes II., ist vermutlich mit dem Hohepriester des Amun von Karnak identisch. Damit wäre er ein Sohn des Hohepriesters Pinudjem II. und der Isetemachbit.
958 BC
König: Psusennes II. (960-946 BC)
946 BC
König: Psusennes II. (960-946 BC) und Scheschonq I. (946-924 BC)
525 BC - Mit der Besetzung Ägyptens durch den König der Achämeniden, Kambyses II., wird Ägypten erstmals eine Provinz eines fremden Weltreiches. In gewissen Grenzen wird Ägypten von den neuen Herrschern die Selbstverwaltung und die Religionsfreiheit zugestanden.
Ägypten unterhält enge kulturelle und wirtschaftliche Beziehungen zu Griechenland, besonders zu Sparta. Der Zustrom griechischer Söldner, Kaufleute, Gelehrte und Touristen trägt zu einem relativ reibungslosen Übergang zum Hellenismus bei.
25.08.1798 - Französische Truppen beginnen mit der Eroberung Oberägyptens.
30.01.1799 - Französisch-Ägypten wird in 16 Provinzen aufgeteilt, die jeweils von einem französischen Militärgouverneur befehligt werden.
05.04.1800 - Frankreich spricht dem Bey der Mamluken, Murad, die Verwaltungsrechte für Oberägypten zu. Offiziell steht das Gebiet auch weiterhin unter französischer Vorherrschaft.
28.06.1801 - Französische Truppen ziehen aus Kairo ab.
27.07.1801 - Beginn der Besetzung Ägyptens durch britische Truppen.
14.11.1936 - Ägypten wird vollständig unabhängig von Großbritannien. Gleichzeitig schafft Großbritannien die Suez-Kanal-Zone mit dem Hauptort Port Suez und verwaltet diese.
13.09.1940-17.12.1940 - Italien besetzt Sollum und Sidi Barrani.
28.04.1941-06.11.1942 - Deutschland besetzt Sollu, Sidi Barrani, Gazala und Tobruk.
22.03.1945 - In Kairo wird die Liga der arabischen Staaten ("Arabische Liga") durch sieben unabhängige arabische Staaten gegründet; auch Ägypten ist Mitglied und Kairo wird der Sitz.
1945 - Ägypten wird eines der 51 Gründungsmitglieder der Vereinten Nationen (UN).
30.11.1947-15.05.1948 - Der erste arabisch-israelische Krieg ("Palästinakrieg") endet mit einem Waffenstillstand.
14.05.1948-06.06.1967 - Ägypten übernimmt die Verwaltung des Gaza-Streifens.
23.07.1952 - Die "Bewegung Freier Offiziere" unter Muhammad Nagib und Gamal Abdel Nasser unternimmt einen Militärputsch mit dem Ziel, die Monarchie abzuschaffen.
18.06.1953 - In Ägypten wird die Republik ausgerufen.
18.07.1953 - Der ägyptische König Fuad wird ins Exil gezwungen. Die neue Regierung nimmt eine standhaft nationalistische und „antiimperialistische“ Agenda an, was durch den in Ägypten neuen Panarabismus und die Gründung der Blockfreien Bewegung ausgedrückt wird.
13.06.1956 - Die Suez-Kanal-Zone wird von Ägypten übernommen.
26.07.1956 - Ägypten erklärt den Suez-Kanal zu seinem Besitz.
05.11.1956-22.12.1956 - Die Suez-Kanal-Zone und der Gaza-Streifen werden von israelischen, französischen und britischen Truppen besetzt.
22.12.1956 - Der Suezkanal kommt wieder in ägyptischen Besitz.
05.06.1967-05.06.1975 - Ägypten sperrt den Suezkanal und den Golf von Aqaba.
05.06.1967-10.06.1967 - Dritter arabisch-israelischer Krieg ("Sechstagekrieg"). Mit Ägypten kämpfen Jordanien und Syrien, die von Libanon, Irak, Kuwait, Saudi-Arabien und der Sowjetunion unterstützt werden.
28.09.1970 - Präsident Gamal Abdel Nasser stirbt an einem Herzinfarkt. Sein kommissarischer Nachfolger wird Anwar as-Sadat.
01.10.1970 - In Kairo wird der verstorbene ägyptische Staatspräsident Gamal Abdel Nasser zu Grabe getragen. Der Trauerzug, an dem acht Millionen Menschen teilnehmen, gerät außer Kontrolle, es herrschen chaotische Zustände.
15.01.1971 - Der Assuan-Staudamm wird durch Präsident Anwar as-Sadat feierlich eröffnet. Die Füllung des später Nassersee genannten Stausees wird fast sechs Jahre dauern.
05.06.1967-05.06.1975 - Ägypten sperrt den Suezkanal und den Golf von Aqaba..
06.10.1973-26.10.1973 - Vierter arabisch-israelische Krieg ("Jom-Kippur-Krieg") zwischen Israel, das von den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) unterstützt wird, und Ägypten und Syrien, die von Jordanien, Kuwait, Saudi-Arabien, Algerien, Marokko, der Sowjetunion, Kubas und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) unterstützt werden.
18.01.1974 - Zwischen Ägypten und Israel wird ein Truppenentflechtungsabkommen geschlossen, das von dem US-amerikanischen Sicherheitsberater Henry Kissinger ausgehandelt wurde.
09.09.1977 - Anlässlich der Eröffnung des ägyptischen Parlaments verkündet Präsident Anwar as-Sadat, dass er bis ans Ende der Welt - und selbst nach Israel in die Knesset - gehen würde, wenn er dadurch den Tod eines einzigen Soldaten vermeiden könne.
September 1977 - Bezugnehmend auf die Rede as-Sadats vor dem ägyptischen Parlament lädt der israelische Ministerpräsident Menachem Begin den ägyptischen Präsidenten zu einem Besuch in Israel ein.
19.11.1977 - Als erster arabischer Staatsmann besucht der ägyptische Präsident Anwar as-Sadat Israel und wird von Staatspräsident Ephraim Katzir und Ministerpräsident Menachem Begin in Tel Aviv mit militärischen Ehren begrüßt.
26.03.1979 - In der US-amerikanischen Hauptstadt Washington wird der israelisch-ägyptische Friedensvertrag von Israels Ministerpräsident Menachem Begin und Ägyptens Präsident Anwar as-Sadat unterzeichnet. US-Präsident Jimmy Carter unterzeichnet den Friedensvertrag als Zeuge.
Frühjahr 1979 - Nach dem Abschluss des israelisch-ägyptischen Friedensvertrages wird Ägypten aus der Arabischen Liga ausgeschlossen. Der Sitz der AL wird von Kairo nach Tunis verlegt.
06.10.1981 - Ermordung des ägyptischen Präsidenten Anwar as-Sadat.
1987 - Kairo wird nach sechs Jahren wieder Mitglied der Arabischen Liga.
1989 - Ägypten wird wieder Mitglied der Arabischen Liga
02.08.1990-05.03.1991 - Ägypten nimmt mit 35.000 Soldaten, darunter Teile einer Panzerdivision, einer Panzerbrigade und einer Infanteriebrigade am Krieg der anti-irakischen Koalition teil.
17.11.1999 - Ein terroristischer Anschlag auf Touristen in Luxor fordert über 60 Menschenleben.