Westafrika
WESTAFRIKA - ÜBERSICHT
Dies ist die Geschichte des westlichen Afrikas. Detaillierte Informationen über die heutigen Länder des westlichen Afrikas findet man hier:
- Geschichte der Republik Benin (Hauptstadt Porto Novo)
- Geschichte der Republik Burkina Faso (Hauptstadt Ouagadougou)
- Geschichte der Republik Kap Verde (Hauptstadt Praia)
- Geschichte der Republik Côte d'Ivoire (Hauptstadt Yamoussoukro)
- Geschichte der Republik Gambia (Hauptstadt Banjul)
- Geschichte der Republik Ghana (Hauptstadt Accra)
- Geschichte der Republik Guinea (Hauptstadt Conakry)
- Geschichte der Republik Guinea-Bissau (Hauptstadt Bissau)
- Geschichte der Republik Liberia (Hauptstadt Monrovia)
- Geschichte der Republik Mali (Hauptstadt Bamako)
- Geschichte der Islamische Republik Mauretanien (Hauptstadt Nouakchott)
- Geschichte der Republik Niger (Hauptstadt Niamey)
- Geschichte der Bundesrepublik Nigeria (Hauptstadt Abuja)
- Geschichte des britischen Überseegebietes St. Helena, Ascension und Tristan da Cunha
- Geschichte der Republik Senegal (Hauptstadt Dakar)
- Geschichte der Republik Sierra Leone (Hauptstadt Freetown)
- Geschichte der Republik Togo (Hauptstadt Lomé)
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| Präkambrium – Proterozoikum – Paläoproterozoikum – Orosirium - Columbia / Atlantica Durch die Vereinigung des Westafrikanischen Kratons und des Kongo-Kratons im heutigen Afrika sowie von Guyana-Kraton, Brasil-Kraton, San-Francisco-Kraton und dem Rio-de-la-Plata-Kraton im heutigen Südamerika bildet sich der (hypothetische) Kontinent Atlantica. Der Name wurde von John J.W. Rogers 1996 vorgeschlagen. Der Name leitet sich vom Atlantik ab, der heute durch den früheren Kontinent hindurchgeht. | |
| Phanerozoikum – Känozoikum – Neogen – Pliozän - Zancleum - Europa / Afrika In den Steppen breiten sich erste Gräser aus. An der Wende vom Miozän zum Pliozän erfolgt eine leichte Senkung der Landbrücke zwischen Europa und Afrika, sodass für einige Jahrtausende nur geringe Wassermengen aus dem Atlantik in das ausgetrocknete Mittelmeerbecken schwappen. Nach und nach wird sich das Wasser immer tiefer in die Landbrücke graben, bis schließlich durch einen 200 Kilometer langen und bis zu elf Kilometer breiten Kanal etwa 100 Millionen Kubikmeter pro Sekunde einströmen und dabei mit einer Geschwindigkeit von 144 Kilometer pro Stunde den Strömungskanal um 40 Zentimeter pro Tag vertiefen. Insgesamt werden dabei 500 Kubikkilometer Gestein weggewaschen. Das führt dazu, dass auf dem Höhepunkt dieses Vorgangs der Wasserspiegel im Mittelmeerbecken täglich um mehr als 10 Meter ansteigt, bis nach maximal zwei Jahren das Mittelmeer wieder aufgefüllt ist. Seither ist diese Meerenge die einzige natürliche Verbindung zwischen Atlantik und Mittel- und Schwarzem Meer. Bei den isolierten Evaporit-Vorkommen auf den Festländern rund um das Mittelmeer handelt es sich übrigens meistens um Sedimente in kleineren, aber auch höher gelegenen Randbecken, die während späterer Gebirgsbildungsphasen über den Meeresspiegel angehoben wurden, zum Beispiel in Italien, auf Sizilien und auf Kreta. Die Becken in Südspanien und Nordwestafrika hingegen bilden bis zur Öffnung der Straße von Gibraltar die einzige Verbindung zum Atlantik. Schon geringe tektonische Bewegungen oder eustatische Meeresspiegelschwankungen in dieser Region könnten die Verbindung mit dem Atlantik, mit dem Mittelmeer, aber auch mit den einzelnen Teilbecken untereinander blockieren oder wieder herstellen. | |
| Westafrika Im Gebiet des heutigen Akure in Nigeria werden erste Siedlungen gegründet. | |
Nordafrika / Westafrika
Westafrika | |
| Nordafrika / Westafrika Infolge der sich immer weiter nach Süden ausbreitenden Wüste ziehen mehrere Gruppen aus der Gegend der heutigen Republik Tschad mit ihren Viehherden in die weiter südlich gelegenen Regionen Westafrikas und in das Niltal. | |
| Westafrika In Westafrika existieren steinzeitliche Kulturen wie etwa die Gajiganna-Kultur, die im heutigen nördlichen Nigeria besteht, sowie die Senegambischen Steinkreise im heutigen Senegal und in Gambia. | |
| Westafrika Am Zusammenfluss von Niger und Benue, wo sich eines der ersten Zentren der Eisenbearbeitung in Afrika bildet, entsteht die Nok-Kultur. | |
