Irland



(* * 1769 Dublin)
der britische Feldmarschall aus Dublin wird Sieger über Napoléon und verleugnet seine irische Herkunft.

(* 385)
der Heilige und Missionar wird als „St. Patrick“ der Schutzpatron ganz Irlands.

(* 1856 Staunton, Virginia, USA)
durch die Initiative dieses US-Präsidenten wird der Völkerbund gegründet.

(* 941, Kincora, Munster)
kurz Brian Boru. Er wird der erste und einzige irische High King. Alle seine zahlreichen Nachkommem tragen den Namen O’Brian.

(* 1863 Greenfield, Michigan, USA)
der Gründer der Ford Motor Company ist Sohn von irischen Immigranten in den USA.

(* 1550 Tyrone, Irland)
das Clanoberhaupt treibt ein Spiel mit England und wird schließlich Führer des irischen Widerstandes.

(* 1896 St. Paul, Minnesota, USA)
der US-Amerikanische Geschichten- und Novellenschreiber ist eigentlich ein Ire. Ernest Hemingway meint über ihn, er sei der Größte unter allen zeitgenössischen Schriftstellern.

(* 1627 County Waterford, Irland)
der Naturforscher, Physiker und Chemiker aus Waterford prägt den Begriff des chemischen Elements und entdeckt das umgekehrt proportionale Verhältnis zwischen Druck und Volumen bei Gasen.

(* 1899 Leytonstone, Essex, England)
der berühmteste Regisseur spannender Kriminalfilme wird erst 1955 US-Staatsbürger.

(* 1667 Dublin, Irland)
der Schriftsteller und Schöpfer von "Gullivers Reisen" ist ein Dubliner Politiker und anglikanischer Priester.

(* 1901 Chicago, Illinois, USA)
der berühmte Produzent von Zeichentrick- und Naturfilmen hat irisch-kanadische Wurzeln.

(* 1775 County Kerry, Irland)
der herausragende Politiker setzt sich für die Gleichberechtigung der Katholiken und die Aufhebung der Union ein.

(* 1911 Tampico, Illinois, USA)
Der berühmte Präsident der USA gehört zu den wenigen Menschen, denen es gelingt, den "Kalten Krieg" zu beenden und damit den 3. Weltkrieg verhindert. Seine Familie stammt aus Tipperary.

(* 1824 Belfast, Nordirland)
Lord Kelvin, der nordirische Physiker und Ingenieur führt die Kelvin-Temperaturskala ein und konstruiert die erste Gezeitenrechenmaschine.

(* 1917 Brookline, Massachusetts, USA)trotz nur kurzer Regierungszeit wird er einer der wichtigsten Präsidenten der USA. Seine Familie stammt aus Wexford.

(* 1847 bei Dublin, Irland)
der Dubliner Schriftsteller und Agent wird bekannt durch seinen Roman "Dracula".

(* 1930 Wapakoneta, Ohio, USA)Der erste Mensch auf dem Mond ist irischer Abstammung.

(* 1854 Dublin, Irland)
durch seinen Roman "Das Bildnis des Dorian Gray" wird der Dubliner zu einem der bekanntesten Schriftsteller Irlands.

(* 1930, Rom, Italien)
das zweitwichtigste Crewmitglied der ersten Mondlandung ist ebenfalls irischer Abstammung.

(* 1856 Dublin, Irland)
der Dubliner Dramatiker, Politiker und Satiriker wird Träger des Nobelpreises für Literatur.

(*1930 Pittsburgh, Pennsylvania, USA)
Der Pilot der Mondlandefähre von APOLLO 15 mit den irischen Wurzeln wird später evangelikaler Prediger und forscht am Ararat nach der Arche Noah.

(* 1865 bei Dublin, Irland)
"für seine ständig beseelte Dichtung, die in der strengsten künstlerischen Form dem Geiste eines Volkes Ausdruck verleiht“ erhält der Dubliner den Literatur-Nobelpreis.

(* 1936 Dublin)
Der ehemalige Dubliner Rugby-Union-Spieler "Mr. Heinz Tomatenketchup" wird Unternehmer und einer der reichsten Menschen der Welt.

(* 1882 New York City, USA)
der Sohn eines Kuba-Spaniers und einer Irin aus New York wird erster Präsident Irlands.

(* 1956 Elmira, New York, USA)
der erste weibliche Kommandant eines SPACE SHUTTLES hat irische Vorfahren.

(* 1890 County Cork, Irland)
(engl. Michael Collins) aus Cork ist aus britischer Sicht ein Terrorist, aus irischer Sicht der Führer des irischen Unabhängigkeitskampfes bis 1922 und Oberbefehlshaber der Irish Republican Army.

(* 1898 Belfast, Nordirland)
der christliche Belfaster Schriftsteller und Literaturwissenschaftler wird u.a. durch "Die Chroniken von Narnia" berühmt.

(* 1903 Abbeyside, Irland)
der Physiker erhält für seine Pionierarbeit auf dem Gebiet der Atomkern-umwandlung durch künstlich beschleunigte atomare Partikel den Nobelpreis für Physik.

(* 1904 Paris, Frankreich)
der in Paris geborene Sohn von Revolutionären, ehemalige Anwalt der IRA und spätere Außenminister Irlands wird einer der Gründer von Amnesty International und wahrer Weltbürger.

(* 1937 Derry, Nordirland)
der nordirische Politiker aus Derry erhält für seine Bemühungen um eine friedliche Lösung des Nordirlandkonflikts den Friedensnobelpreis.

(* 1943 Belfast, Nordirland)
die Belfaster Friedensaktivistin und Mitbegründerin der bisher einflussreichsten Friedensbewegung Nordirlands („Community of Peace People“) erhält den Friedensnobelpreis.

(* 1944 Belfast, Nordirland)
die Belfaster Friedensaktivistin und Mitbegründerin der bisher einflussreichsten Friedensbewegung Nordirlands („Community of Peace People“) erhält den Friedensnobelpreis.

(* 1944 Bangor, Nordirland)
der nordirische Politiker aus County Down erhält für seine Bemühungen um eine friedliche Lösung des Nordirlandkonflikts den Friedensnobelpreis.

(* 1952 Ballymena, County Antrim, Nordirland)
der Schauspieler aus Ballymena in Nordirland wird bekannt in der Rolle des Oskar Schindler in "Schindlers Liste".

(* 1951 Dún Laoghaire, Irland)
der Musiker aus Leinster wird Mitorganisator der "Live Aid"-Konzerte seit 1985.
IRLAND
Übersicht der Geschichte seit 1980 BC
Heutige Bezeichnungen:
Republik Irland
Datei:Großbritannien.gif Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland
Datei:Großbritannien.gif Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland
Die Insel Irland ist ca. 450 km lang und ca. 260 km breit und liegt im Atlantik. Insgesamt hat sie eine Fläche von etwa 84.421 km². Sie ist damit die drittgrößte Insel Europas und die zwanzigstgrößte der Welt.
Man bezeichnet Irland auch als die „Grüne Insel“. Der englische Name der Insel lautet Ireland, der irische Name Éire (altirisch Ériu). Der lateinische Name lautet Scotia oder Hibernia (vom älteren Ivernia, eine latinisierte Form des griechischen Namens Ierne, der von dem antiken Geographen Claudius Ptolemäus stammt, alle abgeleitet von *Iwenju). Auf Walisisch lautet der Name Iwerddon.
Auf der Insel liegen die Republik Irland und Nordirland, das ein Teil des Vereinigten Königreichs ist. (Siehe auch: Liste geteilter Inseln.) An der Küste gelegene Berge umgeben zentrale Ebenen. Der Carrauntuohill im County Kerry ist mit 1041 Metern der höchste Berg. Der Shannon teilt die Insel in zwei nicht gleich große Teile und ist mit ca. 370 km, von denen knapp 250 km schiffbar sind, der längste Fluss.
Irland ist im Allgemeinen weniger artenreich als das europäische Festland oder die Nachbarinsel Großbritannien. Dies liegt vor allem daran, dass Irland durch den nach der Eiszeit relativ schnell ansteigenden Meeresspiegel isoliert wurde. Von den nur 31 in Irland heimischen Säugetieren sind einige wie der Dachs, der Rotfuchs oder der Igel sehr häufig, während andere wie der Rothirsch nur in Nationalparks anzutreffen sind. Schlangen wird man hier vergeblich suchen.
Außerdem gibt es in Irland keine größeren Naturwälder mehr, da diese im 17. Jahrhundert bedingt durch die zerstörerische Politik Oliver Cromwells größtenteils gerodet wurden. Der Holzbedarf von Schiffswerften, Glashütten und Metallschmelzen sorgte dafür, dass im Jahre 1901 nur noch ein Prozent der Insel mit Wald bedeckt war. 1997 waren es dank der EU-Fördermittel bereits fünf Prozent. Aufgeforstet wurde vor allem mit Nadelgehölzen der Koniferenfamilie, da diese den in Irland beheimateten Vogelarten die meiste Nahrung bieten sollen. 2002 galten bereits zehn Prozent der Landesfläche als bewaldet und wurden forstwirtschaftlich genutzt. Die irische Regierung beabsichtigt, den Anteil bis 2030 auf 17 Prozent zu erhöhen. Irische Provinzen [Bearbeiten]
Irland wurde vom 6. Jahrhundert in vier (zeitweise fünf) Provinzen (engl. province, ir. cúige) eingeteilt: Ulster im Norden, Connacht (früher geläufige englische Schreibung Connaught) im Westen, Munster im Südwesten und Leinster im Südosten und Osten. Die Provinzen waren in der Frühzeit wichtige eigenständige Regionen bzw. Königreiche, sind aber (außer in Nordirland) seit langer Zeit politisch bedeutungslos. Jedoch fühlen sich viele Iren „ihrer“ Provinz zutiefst zugehörig.
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