Stamm der Magyaren 920: Unterschied zwischen den Versionen
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In den 920er Jahren stirbt der Kündü der Magyaren, Tarhos fia Árpád. Sein Nachfolger wird Üllő fia Árpád, der jüngere Bruder des Verstorbenen. <br> | In den 920er Jahren stirbt der Kündü der Magyaren, Tarhos fia Árpád. Sein Nachfolger wird Üllő fia Árpád, der jüngere Bruder des Verstorbenen. <br> | ||
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| + | Magyarische Reiter unternehmen einen Beutezug bis nach Süditalien, wo sie viele Ansiedlungen am Golf von Otranto überfallen. <br> | ||
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| + | Magyarische Reiter unternehmen einen Beutezug bis nach Okzitanien, wo sie von Westgoten bewohnte Gebiete im heutigen Südfrankreich überfallen. <br> | ||
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| style="color:blue;background-color:#eeffcc | <center>'''[[Chronik 925|925]]''' <br> [[Datei:Lehel-Horn.jpg|50px]] </center> || style="color:blue;background-color:#eeffcc | '''[[Stamm der Magyaren 920|Stamm der Magyaren]]''' <br> | | style="color:blue;background-color:#eeffcc | <center>'''[[Chronik 925|925]]''' <br> [[Datei:Lehel-Horn.jpg|50px]] </center> || style="color:blue;background-color:#eeffcc | '''[[Stamm der Magyaren 920|Stamm der Magyaren]]''' <br> | ||
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| <center>'''[[Chronik 926|926]]''' <br> [[Datei:Lehel-Horn.jpg|50px]] [[Datei:Franken.gif|50px]] </center> || '''[[Stamm der Magyaren 920|Stamm der Magyaren]] / [[Ostfränkisches Reich 920|Ostfränkisches Reich]] / [[Stammesherzogtum Sachsen]]''' <br> | | <center>'''[[Chronik 926|926]]''' <br> [[Datei:Lehel-Horn.jpg|50px]] [[Datei:Franken.gif|50px]] </center> || '''[[Stamm der Magyaren 920|Stamm der Magyaren]] / [[Ostfränkisches Reich 920|Ostfränkisches Reich]] / [[Stammesherzogtum Sachsen]]''' <br> | ||
In der Nähe der sächsischen Königspfalz Werla gelingt es, einen ungenannten magyarischen Fürsten gefangenzunehmen. Im Gegenzug für dessen Freilassung handelt der ostfränkische König und sächsische Herzog Heinrich I. einen neunjährigen Waffenstillstand aus, der beinhaltet, dass den Magyaren ein jährlicher Tribut entrichtet wird. Die Zeit des Waffenstillstandes will der ostfränkische König nutzen, um eine in ihrer Bedeutung bislang nicht vollständig geklärte Heeresreform durchzusetzen und neue Befestigungen zu errichten, um die bereits vor 20 Jahren begonnenen Kriegszüge gegen die Slawenstämme von Elbe und Saale wieder aufzunehmen. <br> | In der Nähe der sächsischen Königspfalz Werla gelingt es, einen ungenannten magyarischen Fürsten gefangenzunehmen. Im Gegenzug für dessen Freilassung handelt der ostfränkische König und sächsische Herzog Heinrich I. einen neunjährigen Waffenstillstand aus, der beinhaltet, dass den Magyaren ein jährlicher Tribut entrichtet wird. Die Zeit des Waffenstillstandes will der ostfränkische König nutzen, um eine in ihrer Bedeutung bislang nicht vollständig geklärte Heeresreform durchzusetzen und neue Befestigungen zu errichten, um die bereits vor 20 Jahren begonnenen Kriegszüge gegen die Slawenstämme von Elbe und Saale wieder aufzunehmen. <br> | ||
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| + | Magyarische Reiter ziehen bis nach Mittelitalien und belagern Rom und Capua; sie plündern überall auf der Apenninenhalbinsel Dörfer. <br> | ||
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Version vom 23. November 2017, 04:43 Uhr
Stamm der Magyaren
Dekade 920-929
| Hauptseite | Ungarische Streifzüge 899-970 | |
| Jahres-Chroniken | ||
| Länderchroniken | ||
| frühere Chroniken | ||||||||||||||||||||||||||
| 820 / 830 / 840 / 850 / 860 / 870 / 880 / 890 / 900 / 910 | ||||||||||||||||||||||||||
| Stamm der Magyaren / Ostfränkisches Reich / Herzogtum Sachsen Zu Beginn des 10. Jahrhunderts wird das Ostfränkische Reich mehrfach von Beutezügen des magyarischen Reitervolks heimgesucht. Die Magyaren wollen nicht erobern – sie fallen blitzartig ins Land ein, rauben und brandschatzen und verschwinden wieder. Manche Unternehmungen führen sie tief nach Süddeutschland, nach Oberitalien und sogar nach Lothringen. Ebenfalls betroffen ist das sächsische Herzogtum, das sich über Gebiete des heutigen Niedersachsens, Schleswig-Holsteins, Sachsen-Anhalts und Thüringens sowie den Norden Hessens erstreckt. | ||||||||||||||||||||||||||
Stamm der Magyaren
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| Stamm der Magyaren In den 920er Jahren stirbt der Kündü der Magyaren, Tarhos fia Árpád. Sein Nachfolger wird Üllő fia Árpád, der jüngere Bruder des Verstorbenen. | ||||||||||||||||||||||||||
| Stamm der Magyaren / Oströmisches Reich Magyarische Reiter unternehmen einen Beutezug bis nach Süditalien, wo sie viele Ansiedlungen am Golf von Otranto überfallen. | ||||||||||||||||||||||||||
| Stamm der Magyaren / Westgotisches Reich Magyarische Reiter unternehmen einen Beutezug bis nach Okzitanien, wo sie von Westgoten bewohnte Gebiete im heutigen Südfrankreich überfallen. | ||||||||||||||||||||||||||
| Stamm der Magyaren In den 920er Jahren stirbt der Kündü der Magyaren, Üllő fia Árpád. Sein Nachfolger wird Jutas fia Árpád, der jüngere Bruder des Verstorbenen. | ||||||||||||||||||||||||||
| Stamm der Magyaren / Ostfränkisches Reich / Stammesherzogtum Sachsen In der Nähe der sächsischen Königspfalz Werla gelingt es, einen ungenannten magyarischen Fürsten gefangenzunehmen. Im Gegenzug für dessen Freilassung handelt der ostfränkische König und sächsische Herzog Heinrich I. einen neunjährigen Waffenstillstand aus, der beinhaltet, dass den Magyaren ein jährlicher Tribut entrichtet wird. Die Zeit des Waffenstillstandes will der ostfränkische König nutzen, um eine in ihrer Bedeutung bislang nicht vollständig geklärte Heeresreform durchzusetzen und neue Befestigungen zu errichten, um die bereits vor 20 Jahren begonnenen Kriegszüge gegen die Slawenstämme von Elbe und Saale wieder aufzunehmen. | ||||||||||||||||||||||||||
| Stamm der Magyaren / Westgotisches Reich Magyarische Reiter ziehen bis nach Mittelitalien und belagern Rom und Capua; sie plündern überall auf der Apenninenhalbinsel Dörfer. | ||||||||||||||||||||||||||
Stamm der Magyaren
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| 930 / 940 / 950 / 960 / 970 / 980 / 990 / 1000 | ||||||||||||||||||||||||||
| 1000 / 1010 / 1020 | ||||||||||||||||||||||||||
| Ungarn gibt sich die erste Flagge im Jahre 997. | ||||||||||||||||||||||||||
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