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Ereignis
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| Fortlaufende Ereignisse |
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01.01.700 |
Kalifat der Umayyaden
| Der Herrscher des Kalifats zu Beginn der Dekade
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Funktion
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Name
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seit
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Jahre
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Kalif |
Abd al-Malik ibn Marwān |
Frühjahr 685 |
15
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700 |
Kalifat der Umayyaden
- Der Kalif der Umayyaden Abd al-Malik, der bislang mit den Christen in seiner Verwaltung zufrieden gearbeitet hat, lässt nunmehr alle Christen von hohen Posten entfernen, um diese mit Muslimen zu besetzen. Die Stärkung der Macht des Kalifen ermöglicht eine Neuaufnahme der muslimischen Expansion.
- Der muslimische Koran-Gelehrte und Prediger Abu Said al-Hasan ibn Abi I-Hasan al-Basri, auch Hassan von Basra genannt, predigt Tugend, Selbstverleugnung, Gebet und das Streben nach Reinheit des Herzens, um Wissen über Gott zu erlangen. Al-Hasan war der Sohn eines Sklaven, der ursprünglich Pērōz hieß und während der Eroberungskriege in der Landschaft Maisān im Irak gefangengenommen und nach Medina gebracht worden war. In Medina wurde er von seiner Herrin bald freigelassen und heiratete Chaira, Hasans Mutter. Nach der islamischen Überlieferung wuchs al-Hasan im Hidschaz auf. Nach der Schlacht von Siffin ließ er sich in Basra nieder, wo er wegen seiner Gelehrsamkeit und Frömmigkeit allgemein geschätzt wurde. In seinen jungen Jahren, zwischen 663 und 666, nahm er an mehreren Eroberungszügen muslimischer Truppen in den Iran teil. Im Jahre 666 trat er in Sistan in die Verwaltung ein. Der Statthalter übertrug ihm die Aufgabe, die dortige Steuerkasse aufzubauen. Er war ein politischer Gegner des zweiten Umayyadenkalifen Yazid I. (680–683), während dessen Herrschaft der zweite Bürgerkrieg (Fitna) den gesamten Irak, Syrien und den Hedschas erfasste. Seit der Herrschaft von Abd al-Malik wirkt er in leitender Rolle an dem Projekt des al-Haddschādsch ibn Yūsuf zur Kanonisierung des Korantextes mit. Ein bekannter Ausspruch von ihm lautet: "Mach aus der Welt eine Art von Brücke, die du überschreitest, sie aber nicht errichtest".
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Kalifat der Umayyaden / Aksumitisches Reich
Die Araber besetzen die Küstengebiete der heutigen Staaten Eritrea und Dschibuti, und die Aksumiten müssen sich ins Hinterland zurückziehen.
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701 |
Kalifat der Umayyaden
Die Stärkung der Macht des Kalifen ermöglicht eine Neuaufnahme der muslimischen Expansion. So gelingt Hassan ibn an-Numan nach 700 die Unterwerfung des Maghrebs gegen den heftigen Widerstand der Berberstämme. Mit den Verwaltungsreformen Abd al-Maliks werden auch die Voraussetzungen für die weitere Expansion des Umayyadenreiches geschaffen. Ein bedeutendes Ereignis in Abd al-Maliks Herrschaftszeit ist der Aufstand des Kinditen Ibn al-Aschʿath, der auf das Jahr 81 d.H. (= 700/701 n. Chr.) datiert wird. Ibn al-Aschʿath wird schließlich von seinem früheren Verbündeten Rutbil verraten und begeht Selbstmord.
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31.12.709 |
Kalifat der Umayyaden
| Die Herrscher des Kalifats am Ende der Dekade
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Funktion
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Name
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seit
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Jahre
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Kalif |
Al-Walīd ibn Abd al-Malik |
705 |
5
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| Die bisherigen Kalifen mit der längsten Herrschaftszeit
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Funktion und Amtszeit
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Name
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Herrschaftsjahre
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Kalif der Umayyaden 685-705 |
Abd al-Malik ibn Marwān |
20
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Kalif der Umayyaden 661-680 |
Muāwiya ibn Abi Sufyan |
19
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Kalif 644-656 |
Abu Amr Uthman ibn Affan al-Umawi |
12
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| Proximity |
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| Weblinks |
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