Deutscher Bund 01.1850

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Wappen des Deutschen Bundes ab 1848

CHRONIK DES DEUTSCHEN BUNDES DES JAHRES 1850

JANUAR 1850

Hauptstadt: Frankfurt am Main


König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen setzt eine "oktroyierte Verfassung" in Kraft


Hauptseite Malakoff-Turm.jpg
Fertigstellung des ersten Malakoff-Turms
auf der Zeche Carolinenglück in Bochum-Hamme
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01.01.1850
Deutschland.gif Deutscher Bund
Die wichtigsten Politiker des Deutschen Bundes am Jahresbeginn
Deutschland.gif Funktion Name, Herkunft, pol. Richtung seit Jahre
Franz Joseph I.jpg
Präsident des Deutschen Bundes
Kaiser von Österreich
König von Böhmen und Ungarn
Franz Joseph I.
(* 1830 Wien)
20.12.1849
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König von Preußen
Friedrich Wilhelm IV.
(* 1795 Berlin)
07.06.1840
9,6
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Vertreter Österreichs in der
Bundescentralcommission
Karl Friedrich Kübeck
Freiherr von Kübau

(* 1780 Jihlava/Böhmen)
(konservativ)
20.12.1849
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Vertreter Österreichs in der
Bundescentralcommission
Karl Freiherr von Schönhals
(* 1788 Braunfels/Wetzlar)
(Militär)
20.12.1849
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Vertreter Preußens in der
Bundescentralcommission
Carl Wilhelm Boetticher
(* 1791 Soldin)
(konservativ)
20.12.1849
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Vertreter Preußens in der
Bundescentralcommission
Joseph Maria von Radowitz
(* 1797 Blankenburg/Harz)
(konservativ)
20.12.1849
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Ministerpräsident Preußens
Friedrich Wilhelm Graf von Brandenburg
(* 1792 Berlin)
01.11.1848
1,2
Felix zu Schwarzenberg.jpg
Ministerpräsident Österreichs
Felix Fürst zu Schwarzenberg
(* 1800 Krumau/Böhmen)
(Militär)
21.11.1848
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02.01.1850
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Deutscher Bund
19.01.1850
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Joseph Maria von Radowitz
Eduard von Peucker
Deutscher Bund

Der preußische Gesandte Joseph Maria von Radowitz wird zum Vorsitzenden des Verwaltungsrates der Union bestellt und verlässt die Bundescentralcommission in Frankfurt am Main. Der ehemalige Reichskriegsminister Eduard von Peucker übernimmt von ihm dieses Amt.

Die aktuell wichtigsten Politiker des Deutschen Bundes
Deutschland.gif Funktion Name, Herkunft, pol. Richtung seit Jahre
Franz Joseph I.jpg
Präsident des Deutschen Bundes
Kaiser von Österreich
König von Böhmen und Ungarn
Franz Joseph I.
(* 1830 Wien)
20.12.1849
0,1
Friedrich Wilhelm IV.jpg
König von Preußen
Friedrich Wilhelm IV.
(* 1795 Berlin)
07.06.1840
9,6
Karl Friedrich Kübeck.jpg
Vertreter Österreichs in der
Bundescentralcommission
Karl Friedrich Kübeck
Freiherr von Kübau

(* 1780 Jihlava/Böhmen)
(konservativ)
20.12.1849
0,1
Karl von Schönhals.jpg
Vertreter Österreichs in der
Bundescentralcommission
Karl Freiherr von Schönhals
(* 1788 Braunfels/Wetzlar)
(Militär)
20.12.1849
0,1
Mann.jpg
Vertreter Preußens in der
Bundescentralcommission
Carl Wilhelm Boetticher
(* 1791 Soldin)
(konservativ)
20.12.1849
0,1
Eduard von Peucker.jpg
Vertreter Preußens in der
Bundescentralcommission
Eduard von Peucker
(* 1791 Schmiedeberg/Schlesien)
(Militär)
12.07.1848-20.12.1849
19.01.1850
1,6
Friedrich Wilhelm Graf von Brandenburg.jpg
Ministerpräsident Preußens
Friedrich Wilhelm Graf von Brandenburg
(* 1792 Berlin)
01.11.1848
1,2
Felix zu Schwarzenberg.jpg
Ministerpräsident Österreichs
Felix Fürst zu Schwarzenberg
(* 1800 Krumau/Böhmen)
(Militär)
21.11.1848
1,2
27.01.1850
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Der Bildhauer Johann Gottfried Schadow stirbt in Berlin
Eines seiner berühmtesten Werke: Die "Schadow-Prinzessinen"
Deutscher Bund / Königreich Preußen

Johann Gottfried Schadow (* 20.05.1764 in Berlin), preußischer Grafiker und der bedeutendste Bildhauer des deutschen Klassizismus, stirbt in seiner Geburtsstadt. Seine Hauptwerke sind das Grabmal des Grafen von der Mark (1790), die Quadriga auf dem Brandenburger Tor (1793) und die Prinzessinnengruppe, das Doppelstandbild der Prinzessinnen Friederike und Luise von Mecklenburg-Strelitz (1797). Schadow gilt als Begründer der Berliner Bildhauerschule. In seiner Kindheit besuchte er mit seinen Brüdern zunächst das Gymnasium zum Grauen Kloster. Als der Vater, ein Schneider, das Talent seines Sohnes für das Zeichnen erkannte, ließ er ihm ab 1776 Zeichenunterricht bei Giovanni Battista Selvino erteilen. Mit der Zeichenunterrichtserteilung trug Selvino eine schon längere Zeit bestehende Werklohnschuld für Schneiderarbeiten gegenüber Schadows Vater ab. 1777 verließ Schadow die Schule, um von Madame Tassaert im Zeichnen unterwiesen zu werden. Im Herbst 1778 entschied er sich für den Beruf des Bildhauers und wurde Schüler des preußischen Hofbildhauers Jean Pierre Antoine Tassaert, bei dem er die gesamte bildhauerische Technik erlernte. Im Jahr 1778 begann er seine Ausbildung an der Akademie der Künste und den Besuch der Aktklasse. Tassaert war seinem begabtesten Schüler sehr zugetan; er suchte daher auch die familiäre Bindung Schadows durch Verheiratung seiner Tochter; zugleich stellte ihm Tassaert dessen Nachfolge als Hofbildhauer in Aussicht. Schadow ging hierauf nicht ein; im Februar 1785 brannte er mit seiner Geliebten Marianne Devidels nach Wien zu seinem zukünftigen Schwiegervater durch. Auf der Reise wohnte er im April 1785 in Dresden bei dem Porträtmaler Anton Graff. Mit dem Geld seines Schwiegervaters reiste Schadow weiter nach Italien. Im Juni 1785 kam er nach Venedig, im Juli erreichte er Florenz und schließlich Rom. Hier trat er für kurze Zeit der Werkstatt Alexander Trippels bei, widmete sich dann aber lieber dem Studium der Antike. Im folgenden Jahr erhielt er mit der Tongruppe Perseus befreit Andromeda den Preis der römischen Akademie. Am 25. August 1785 heiratete er in Prag die jüdisch erzogene Marianne („Mattel“) Anna Augustine Devidels (geboren am 17. Dezember 1758 in Prag, gestorben am 9. November 1815 in Berlin), Tochter des Wiener Juwelenhändlers Samuel Devidels (1731–1790). Angeblich hatte Schadow seine Frau im Salon der Henriette Herz in Berlin kennengelernt. In Rom trat Schadow zum Katholizismus über, seine Frau war schon seit 1779 katholisch. 1786 wurde der Sohn Karl Zeno Rudolf (Ridolfo) Schadow in Rom geboren, der sein Schüler und später selbst ein erfolgreicher Bildhauer wurde. Nach der Rückkehr nach Berlin 1787 konvertierte Schadow wieder zum Protestantismus, nicht zuletzt um im preußischen Staatsdienst eine Anstellung bekommen zu können. Zunächst wurde er Porzellanmaler bei der königlichen Porzellanmanufaktur. Schadows Lehrer Tassaert starb im Januar 1788. Daraufhin übernahm Schadow auf Anordnung des Königs Tassaerts letzten Auftrag: das Grabmal des im Jungenalter verstorbenen Grafen von der Mark in der Dorotheenkirche. Dabei setzte er die strengere, an die Antike angelehnte Formgebung an die Stelle der nun oberflächlich wirkenden Kunst des Rokoko. Ebenfalls im Januar 1788 wurde er zum ordentlichen Mitglied der Akademie der Künste berufen. Er wurde Lehrer der Bildhauerkunst und einer der fünf Rektoren. Im Februar starb sein Vater. Im September wurde der zweite Sohn Friedrich Wilhelm von Schadow geboren, der ein bekannter Maler wurde. Im Herbst 1788 trat Schadow die Nachfolge Tassaerts an. Er wurde zum Leiter der Hofbildhauerwerkstatt und zum Direktor der Skulpturen beim Oberhofbauamt ernannt. Aus der Zusammenarbeit mit Carl Gotthard Langhans, dem Direktor des Oberhofbauamtes, entstanden viele gemeinsame Schöpfungen. 1793 modellierte Schadow die Quadriga für das neu errichtete Brandenburger Tor, die von Emanuel Ernst Jury in Potsdam in 2 mm Kupfer getrieben wurde. Für die 1798–1800 erbaute Berliner Münze am Werderschen Markt schuf er den 36 Meter langen sogenannten Münzfries. Im Oktober 1802 besuchte Schadow Goethe in Weimar, um eine Plastik von ihm vorzubereiten. Dieser Besuch hatte aber nicht den gewünschten Erfolg. Bei der Gelegenheit schuf Schadow eine Büste von Christoph Martin Wieland. Im April 1805 wurde er Vizedirektor der Akademie der Künste. Im Juni bezog er mit seiner Familie sein neues Wohnhaus in der heutigen Schadowstraße 10/11 in Berlin-Mitte, das ein unbekannter Baumeister auf Kosten des Staates für ihn errichtet hatte. Das klassizistische Gebäude ist als eines der wenigen Bürgerhäuser aus dieser Zeit erhalten geblieben. 1814 gründete er den Berlinischen Künstlerverein und wurde dessen Vorsitzender. Nachdem man Schadow 1816 zum Direktor der Königlich Preußischen Akademie der Künste ernannt hatte, blieb er in Berlin. 1815 war Schadow Witwer geworden, 1817 heiratete er in Berlin Caroline Henriette Rosenstiel (1784–1832), Tochter des Friedrich Philipp Rosenstiel. Mit ihr hatte er vier Kinder, die zwischen 1818 und 1824 geboren wurden. In den folgenden Jahren unternahm er Reisen nach Dresden (1820), nach Wittenberg zur Enthüllung seines Lutherdenkmals (1821), nach Wittenberg (1822) und mit seinem Bruder Rudolf nach Hamburg und Lübeck (1823). Nach der Geburt seines jüngsten Kindes Julius (1824) begann er sich auch politisch mehr zu engagieren und wurde 1827 zum Abgeordneten von Berlin gewählt. Mit seinem Sohn Felix unternahm er einige Reisen nach Leipzig (1835). 1836 musste Schadow sich einer Augenoperation unterziehen. Die Einschränkung des Augenlichtes war für den malenden und mit den Augen arbeiteten Schadow ein bitterer Einbruch in sein künstlerisches Schaffen. Er konnte nur noch zeichnen und war nur noch wenig als Bildhauer tätig. Der 75-jährige Schadow stellte 1839 den Antrag, ihn aus Altersgründen in den Ruhestand zu versetzen. Das wurde zwar abgelehnt, man stellte ihm aber einen Vizedirektor an die Seite. Schadow beschäftigte sich nun auch mit Geschichte und wurde deshalb 1840 Mitglied des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. Besonders stolz war Schadow, als sein Sohn Wilhelm – erst sein Schüler, später ein bedeutender Maler – in den erblichen preußischen Adelsstand erhoben wurde. 1846 reiste Schadow wieder nach Dresden. Schadow war auch im hohen Alter noch produktiv. Gegen Ende seines Lebens schrieb er seine Memoiren. 1849 brachte er die Kunst-Werke und Kunst-Ansichten heraus. Schadow starb friedlich im Kreise seiner Kinder im Alter von 85 Jahren.

31.01.1850
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Deutscher Bund / Königreich Preußen

Die dem Volk vom König von Preußen Friedrich Wilhelm IV. auferlegte ("oktroyierte") Verfassung für Preußen vom 5. Dezember 1848 mit dem 1849 angehängten "Dreiklassenwahlrecht" tritt in Kraft; sie wird Wohlhabenden zu Stimmvorteilen bei den Wahlen von Abgeordneten verhelfen. Das "Dreiklassenwahlrecht" wird auch als "Zensuswahlrecht" bezeichnet, worunter man ein Wahlsystem versteht, das ein ungleiches Wahlrecht vorsieht. Wählen darf nur, wer gewisse Finanzmittel nachweisen kann. Der Nachweis erfolgt durch Steueraufkommen, Grundbesitz oder Vermögen. Die Stimmen der Mindervermögenden haben dabei aber weniger Gewicht. Das preußische Wahlrecht sieht vor, dass die Wähler in drei Abteilungen (Klassen) je nach Größe ihres Besitzes eingeteilt werden. In Preußen wie überall in Deutschland gibt es kein allgemeines Wahlrecht für beide Geschlechter; Frauen bleiben vom aktiven wie auch vom passiven Wahlrecht ausgeschlossen.

1850
Ereignisse des Jahres ohne genaues Datum
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Russisches Kaiserreich / Deutscher Bund / Königreich Preußen

Die deutsche Firma Siemens installiert eine Telegrafenverbindung zwischen St. Petersburg und Moskau.

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Deutscher Bund / Königreich Bayern

Erstmals seit 1499 wird es Menschen jüdischen Glaubens wieder gestattet, sich in Nürnberg anzusiedeln.

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Deutscher Bund / Großherzogtum Baden / Schweizerische Eidgenossenschaft

Pfarrer Wilhelm Wagner aus Brombach bei Lörrach wird wegen „revolutionärer Umtriebe“ zu eineinhalb Jahren Arbeitshausstrafe verurteilt. Er flieht in die Schweiz und wandert nach Amerika aus.

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Deutscher Bund / Königreich Preußen

Preußen setzt die Berufsverbote für Juden aus. Ab sofort müssen jüdische Menschen in Preußen nicht mehr unsicheren Nischenberufen nachgehen oder Kleingewerbe betreiben. Viele deutsche Staaten gestanden bereits 1808 nach entsprechenden Dekreten Napoléons den Juden die Gleichberechtigung zu. Die volle Gleichberechtigung ist allerdings auch jetzt noch nicht überall im Deutschen Bund gesetzlich, geschweige denn praktisch vorhanden.

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Deutscher Bund / Königreich Preußen
  • Die Stadtverwaltungen von Cottbus und von Görlitz führen erste Gespräche über den Bau einer Eisenbahnlinie, deren von der preußischen Regierung wohlwollend beurteilt wird.
  • Die ehemalige Bischofsburg in Meißen, die bis zur Aufhebung des Bistums im Jahre 1581 Bischofssitz war und fortan als Amtsgebäude diente, wird Sitz des Amtsgerichts.
  • Der umfangreiche Umbau des Langhauses des Cottbuser Rathauses in spätgotischer Form beginnt. Die Arbeiten sollen im kommenden Jahr abgeschlossen werden.
  • In der Zeche Carolinenglück in Bochum-Hamme wird nach drei Jahren Bauzeit der erste Malakoff-Turm fertiggestellt. Als Malakow-Turm (auch Malakoff-Turm, seltener Malakov-Turm) bezeichnet man in erster Linie Schachttürme im Bergbau mit einer charakteristischen Bauform, die in Kontinentaleuropa in der Schachtförderung üblich sind. Es handelt sich bei den Bauwerken um massive Fördertürme aus Mauerwerk mit einer festungsähnlichen Architektur. Die stabile Bauweise aus bis zu drei Meter dickem Ziegelmauerwerk und eine versteifte Konstruktion im Inneren ermöglichte es, die schweren Seilscheiben zu halten und die enormen Zugkräfte der Fördermaschinen aufzufangen. Zu finden waren die mächtigen Türme vorwiegend im Steinkohlen-, Erz- und im Kalisalzbergbau. Die ursprünglich umgangssprachliche Bezeichnung geht auf das Fort Malakow, einen Teil der russischen Festungsanlage vor Sewastopol, zurück. Baulich ähnelt der Festungsturm von Fort Malakow den Fördereinrichtungen bis auf die robuste, wuchtige Formgebung jedoch nicht.
  • Die Bahnstrecke Hamm-Warburg wird als dritte Strecke an den Knotenpukt Hamm angegliedert und eröffnet.
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Deutscher Bund / Königreich Hannover

Die vor zwei Jahren durch die „revolutionäre Verfassung“ eingeführte Gleichstellung der Juden mit der übrigen Bevölkerung im Königreich Hannover wird mit der Aufhebung dieser Verfassung wieder zurückgenommen.

Deutschland.gif Hannover 1837-1866.gif
Deutscher Bund / Königreich Hannover

Der Insel Borkum wird nach der Gründung des Seebades der Titel „Nordseebad“ zuerkannt. Vor einem Jahr nahm der erste Arzt auf der Insel seine Arbeit auf.

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Afrika / Stamm der Tuareg / Französische Republik / Deutscher Bund

Frankreich beginnt mit der friedlichen Kolonialisierung des Territoriums des heutigen Niger. Von diesem Jahr an erforschen die Deutschen Heinrich Barth und Gustav Nachtigall das Gebiet, das seit dem Zerfall der einst mächtigen sudanesischen Staaten von verschiedenen untereinander rivalisierenden Tuareg-Stämmen beherrscht wird.

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Deutscher Bund / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland / Samoa

Von diesem Jahr an gründen deutsche und britische Kaufleute auf den Samoa-Hauptinseln, wo es im Gegensatz zu anderen Pazifik-Inseln reichlich Süßwasser und fruchtbaren Boden gibt, Kokos- und Kakaoplantagen und „importieren“ chinesische und melanesische Arbeitskräfte.

1850er Jahre
Ozeanien (Satellit).jpg Deutschland.gif
Deutscher Bund / Marshall-Inseln

Durch Missionare entstehen erste Schulen auf den Marshall-Inseln. In der Folge legen deutsche Kaufleute Kokosplantagen zur Gewinnung von Kopra an.

Chronik des Deutschen Bundes des Jahres 1850
Januar 1850 - Februar 1850 - März 1850 - April 1850 - Mai 1850 - Juni 1850 - Juli 1850 - August 1850 - September 1850 - Oktober 1850 - November 1850 - Dezember 1850
Chronik des Deutschen Bundes des Jahres 1851
Januar 1851 - Februar 1851 - März 1851 - April 1851 - Mai 1851 - Juni 1851 - Juli 1851 - August 1851 - September 18501 - Oktober 1851 - November 1851 - Dezember 1851
Chronik des Deutschen Bundes des Jahres ...
1852 - 1853 - 1854 - 1855 - 1856 - 1857 - 1858 - 1859 - 1860
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