Chronik 1701.02
DIE EREIGNISSE DES FEBRUAR 1701
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| Königliche Republik der polnischen Krone und des Großfürstentums Litauen / Heiliges Römisches Reich / Kurfürstentum Sachsen / Zarentum Russland / Königreich Schweden Da der schwedische König Karl XII. die Bitte des polnischen Königs und sächsischen Kurfürsten August um Frieden ablehnt, trifft sich August II. (der Starke) mit dem russischen Zaren Pjotr I., um ihr Bündnis zu erneuern. Peter braucht Zeit, um die Zarenarmee neu zu organisieren und aufzurüsten und verspricht, 20.000 Mann an die Düna zu entsenden, so dass August zur Abwehr des schwedischen Angriffs über ein 48.000 Mann starkes Heer verfügen könnte. August jedoch braucht einen starken Verbündeten im Rücken der Schweden. Der polnische Reichstag entscheidet über die Entsendung eines kleinen Hilfskorps von 6000 Polen und Litauern zur Unterstützung ihres Königs. Der schwedische König lässt insgesamt 80.492 Mann für den Kampf um das Baltikum aufstellen; lediglich 17.000 Mann werden zur Deckung des Mutterlandes abgestellt sowie 18.000 Mann, die Schwedisch-Pommern schützen sollen. 45.000 Mann werden auf Livland, Estland und Ingermanland verteilt, der größte Teil davon wird um Dorpat konzentriert. Die schwere taktische Niederlage der Russen bei Narva beinhaltet zugleich den Samen des späteren Erfolgs. Pjotr I. lernt aus seinem Misserfolg. Er forciert die Schwerindustrie zur Herstellung von modernstem Kriegsgerät. Um die bei Narva verlorengegangenen Artillerien schnell wieder ersetzen zu können, lässt Pjotr I. Kirchenglocken einschmelzen und aus der Bronze neue Kanonen herstellen. Dadurch verfügt die russische Armee im Frühjahr wieder über 243 Kanonen, 13 Haubitzen und 12 Mörser. Zusätzliche Hilfe leistet auch die Familie Demidow aus Tula am Ural, die seit 1690 die Eisenerze in Sibirien verhüttet. Pjotr wird dem Industriellen Nikita Demidow die Eisenhütte in Newjansk an. Dabei ist die Lage der Fabriken günstig, denn so gelangen über die Tschussowaja die mit Eisen und Waffen beladenen Kähne bis ins europäische Russland. Die nötige Zeit dafür gibt ihm die eigenwillige Strategie von König Karl XII., der ab sofort, statt weiter gegen Russland zu kämpfen, kreuz und quer durch Polen hinter August dem Starken herjagen wird, um ihn als König abzusetzen. Pjotr nutzt die Zeit, um sowohl Armee als auch Flotte zu reformieren. | |
| Königreich Frankreich / Königreich Spanien Das Parlament in Paris sendet eine Note nach Spanien, in der Spanien aufgefordert wird, bei der Regelung der Nachfolge des jetzigen spanischen Königs die französische Krone zu berücksichtigen. | |
| Heiliges Römisches Reich / Königreich Preußen Durch königliche Order erhält die Sozietät der Wissenschaften den Mittel- und den Eckpavillon des neuen kurfürstlichen Marstalls als Schenkung. | |
| Königreich Spanien / Königreich Frankreich / Herzogtum Anjou Der französische Herzog Philippe d’Anjou ergreift als Felipe V. vom spanischen Thron Besitz und zieht triumphal in Madrid ein. Als zu Ehren Felipes ein Autodafé (Verbrennung von sogenannten Ketzern zur Belustigung des Volkes) veranstaltet werden soll, verweigert Felipe seine Teilnahme. Felipe V. kommt zu einer Beratung mit dem "Ständigen Rat" zusammen, der von Kardinal Luis Marnuel Fernández de Portocarrero geleitet wird, und dem jetzt der Herzog von Harcourt (Botschafter Frankreichs), Manuel Arias (Erzbischof von Sevilla und Präsident des Rates von Kastilien) und Antonio Ubilla (als Sekretär des Rates) angehören. Der Rat wird von Kardinal Luis Marnuel Fernández de Portocarrero, der seit dem Tod des spanischen Königs die Geschäfte führt, dominiert. Täglich soll der Rat mit dem König zusammentreffen und ihn über die wichtigsten Geschehnisse im Land informieren. Da der unmittelbar nach dem Tod von Carlos II. eingesetzte Regentschaftsrat tief gespalten ist, ist es das Ziel des neuen "Ständigen Rates", eine neue Verfassung zu verabschieden, um den neuen König aus Frankreich fest zu etablieren. Sie haben wichtige Persönlichkeiten gegen sich: Den Generalinquisitor Baltasar de Mendoza und Herzog Marian von Neuburg, der am 2. Februar Toledo verlassen hat, um sich auf den Weg nach Madrid zu machen. | |
| Heiliges Römisches Reich / Königreich Spanien Der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Leopold I. erhebt gegen die Einsetzung Felipes V. zum König Spaniens seinen Protest und beginnt mit Vorbereitungen für einen Krieg in Italien um die dortigen spanischen Besitzungen. | |
| Zarentum Russland / Kurfürstentum Sachsen / Königliche Republik der polnischen Krone und des Großfürstentums Litauen Russland und Sachsen schließen einen neuen Allianzverstrag im litauischen Birsen. |
| Nation | Name | Regierungszeit | ||
|---|---|---|---|---|
(1453-1791) |
Premierminister N.N. Außenminister Jean-Baptiste Colbert de Torcy |
06.09.1683-02.09.1715 28.07.1696-22.09.1715 | ||
(1453-1804) |
Herzog Joseph I. von Habsburg-Österreich Statthalter Franz Joseph Fürst von Lamberg |
26.07.1678-05.05.1705 1686 - 02.11.1712 | ||
(962-1806) |
König Joseph I. von Habsburg Reichsvikar Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz Reichsvikar Kurfürst August II. "der Starke" von Sachsen |
23.01.1690-17.04.1711 02.09.1690-08.06.1716 27.04.1694-01.02.1733 | ||
(1504-1868) |
Haupt-Staatssekretär Antonio Cristóbal de Ubilla y Medina, marqués de Rivas |
02.1698-02.1705 | ||
(1721-1917) |
Erster Minister Generaladmiral Fjodor Alexejewitsch Graf Golowin Außenminister Generaladmiral Fjodor Alexejewitsch Graf Golowin |
03.03.1699-30.07.1706 03.03.1699-30.07.1706 | ||
(1660-1707) |
Lord Steward William Cavendish, 1st Duke of Devonshire |
25.11.1699-18.08.1707 | ||
(1299-1922) |
Großwesir Amcazade Hüseyin Pasha Köprülü |
17.09.1697-04.09.1702 | ||
(1523-1814) |
Kanzleipräsident Bengt Oxenstierna, greve af Korsholm |
09.05.1680-12.07.1702 | ||
(754-1870) |
Kardinalstaatssekretär Fabrizio Cardinal Paolucci |
03.12.1700-19.02.1721 | ||
(1701-1918) |
Leitender Minister Johann Kasimir Reichsgraf Kolbe von Wartenberg |
1697 -Anfang 1711 | ||
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