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Ereignis
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| frühere Ereignisse |
Chronik 14 - 15 - 16 - 17 - 18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23
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| fortlaufende Ereignisse |
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01.01.24 |
Imperium Romanum
- In Rom schreibt man das Jahr DCCLXXVII (777) ab urbe condita (seit der Gründung Roms).
- Sergius Cornelius Cethegus und Lucius Visellius Varro werden Consules des Imperium Romanum. Zu Consules suffecti werden Gaius Calpurnius Aviola und Publius Cornelius Lentulus Scipio berufen.
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Herbst 24 |
Kaiserreich China (Xin-Dynastie)
Der seit letztem Jahr regierende rechtmäßige Kaiser Gengshi reagiert auf die Reste der Rebellion im Südwesten, indem er eine Streitmacht unter Führung vn Li Bao und Zhang Zhong gegen Gongsun Shu entsendet. Die Generäle erleiden jedoch eine Niederlage und ziehen sich nach Wudu zurück. Damit etabliert sich Gongsun Shu als unabhängiger Kriegsherr und kann den Königstitel im Land Shu einnehmen. Sofort beginnt er damit seinen Machtbereich nach Süden und Westen auszudehnen. Verschiedene Nachbarstämme, darunter die Yuezi, unterwerfen sich ihm. Gleichzeitig sichert Gongsun Shu die Nord- und Ostgrenze vor Hanzhong und Jiangzhou.
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| 24 |
EREIGNISSE DES JAHRES OHNE GENAUE DATUMSANGABE
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Imperium Romanum / Römische Provinzen in Afrika
Nach Siegen des Quintus Iunius Blaesus schlägt Publius Cornelius Dolabella gemeinsam mit dem mauretanischen König Ptolemaeus endgültig den Aufstand des Tacfarinas in Nordafrika (seit 17) nieder, der fällt. Tacfarinas als Führer der nomadischen Musulamii forderte durch einen Guerillakrieg Land, was Rom kategorisch ablehnt. Sein Sohn gerät in römische Gefangenschaft.
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Imperium Romanum / Römische Provinzen in Südosteuropa
In Provincia Romana Illyricum superius (Thrakien) bricht ein Aufstand gegen Rom aus.
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Imperium Romanum
- Im absolutistisch regierten Rom bricht eine Schreckensherrschaft mit Denunziantentum und Majestätsbeleidigungsprozessen aus. Die Witwe des Germanicus, Agrippina die Ältere, inszeniert viele Hofintrigen. Der römische Historiker Cerdus begeht Selbstmord, um sich der Verfolgung wegen Verherrlichung der Republik zu entziehen, die eine Verschwägerung mit dem aus dem Ritterstand stammenden Seianus als unstandesgemäß empfindet.
- Nachdem seine Heiratspläne vereitelt wurden, stellt Seianus Tiberius in öffentlichen Reden die Vorteile des ländlichen Lebens außerhalb der Hauptstadt vor Augen. Dem Princeps ist die Anwesenheit in Rom mit ihren Intrigen und Streitereien zwischen seinen Familienangehörigen zuwider, vor allem die problematischen Beziehungen zu seiner Mutter Livia und zu Agrippina, der Witwe des Germanicus. Hinzu kommen Angst um seine persönliche Sicherheit und menschenscheues Verhalten. Seianus hat ein entschiedenes Interesse am Rückzug des Kaisers, da er dadurch – praktisch in Stellvertreterfunktion – die Übernahme der Macht vorbereiten könnte.
- Apronia, eine aus dem Geschlecht der Apronier stammende Römerin, stirbt. Sie war eine Tochter des Consul suffectus des Jahres 8, Lucius Apronius, und die zweite Gattin des gegenwärtigen Praetors Marcus Plautius Silvanus. Apronia kommt ums Leben, als sie im Haus ihres Gatten aus einem Fenster stürzt. Auf den Verdacht hin, dass sie von ihrem Gemahl – allerdings aus unbekannten Gründen – gewaltsam aus dem Fenster geworfen wurde, wendet sich ihr Vater anklagend an den Kaiser Tiberius. Silvanus rechtfertigt sich, dass er zum Zeitpunkt von Apronias Tod fest geschlafen habe und daher nichts wisse; seine Ehefrau müsse Selbstmord begangen haben. Doch Tiberius nimmt eine persönliche Untersuchung des Falls vor und inspiziert das Zimmer, aus dessen Fenster Apronia gestürzt ist. Er findet Spuren eines Kampfes und damit Anzeichen, die für die gegen Silvanus vorgebrachte Mordanklage sprechen. Diesen Sachverhalt berichtet er dem Senat. Urgulania sendet ihrem Enkel Silvanus einen Dolch, mit dem er sich töten soll. Aufgrund von Urgulanias enger Freundschaft mit der Kaiserinmutter Livia kommt dies einem Befehl des Kaisers selbst gleich. Nachdem der Versuch, sich mit dem Dolch umzubringen, fehlgeschlägt, lässt sich Silvanus die Adern öffnen. Dies wird später von Tacitus berichtet.
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