WM 2026: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 327: | Zeile 327: | ||
! Rang !! style="width:300px;" | Land !! Sp. !! S !! U !! N !! Tore !! Diff. !! Punkte | ! Rang !! style="width:300px;" | Land !! Sp. !! S !! U !! N !! Tore !! Diff. !! Punkte | ||
|- | |- | ||
| 1 || align="left" | | | 1 || align="left" | Mexiko || 1 || 1 || 0 || 0 || 2:0 || 2 || 3 | ||
|- | |- | ||
| 2 || align="left" | | | 2 || align="left" | Südkorea || 1 || 1 || 0 || 0 || 2:1 || 1 || 3 | ||
|- | |- | ||
| 3 || align="left" | Tschechien || 1 || 0 || 0 || 1 || 1:2 || -1 || 0 | | 3 || align="left" | Tschechien || 1 || 0 || 0 || 1 || 1:2 || -1 || 0 | ||
| Zeile 402: | Zeile 402: | ||
! Rang !! style="width:300px;" | Land !! Sp. !! S !! U !! N !! Tore !! Diff. !! Punkte | ! Rang !! style="width:300px;" | Land !! Sp. !! S !! U !! N !! Tore !! Diff. !! Punkte | ||
|- | |- | ||
| 1 || align="left" | | | 1 || align="left" | USA || 1 || 1 || 0 || 0 || 4:1 || 3 || 3 | ||
|- | |- | ||
| 2 || align="left" | Australien || 0 || 0 || 0 || 0 || 0:0 || 0 || 0 | | 2 || align="left" | Australien || 0 || 0 || 0 || 0 || 0:0 || 0 || 0 | ||
| Zeile 491: | Zeile 491: | ||
! Rang !! style="width:300px;" | Land !! Sp. !! S !! U !! N !! Tore !! Diff. !! Punkte | ! Rang !! style="width:300px;" | Land !! Sp. !! S !! U !! N !! Tore !! Diff. !! Punkte | ||
|- | |- | ||
| 1 || align="left" | | | 1 || align="left" | Schottland || 1 || 1 || 0 || 0 || 1:0 || 1 || 3 | ||
|- | |- | ||
| 2 || align="left" | Brasilien || 1 || 0 || 1 || 0 || 1:1 || 0 || 1 | | 2 || align="left" | Brasilien || 1 || 0 || 1 || 0 || 1:1 || 0 || 1 | ||
| Zeile 525: | Zeile 525: | ||
! Rang !! style="width:300px;" | Land !! Sp. !! S !! U !! N !! Tore !! Diff. !! Punkte | ! Rang !! style="width:300px;" | Land !! Sp. !! S !! U !! N !! Tore !! Diff. !! Punkte | ||
|- | |- | ||
| 1 || align="left" | | | 1 || align="left" | USA || 1 || 1 || 0 || 0 || 4:1 || 3 || 3 | ||
|- | |- | ||
| 2 || align="left" | | | 2 || align="left" | Australien || 1 || 1 || 0 || 0 || 2:0 || 2 || 3 | ||
|- | |- | ||
| 3 || align="left" | Türkei || 1 || 0 || 0 || 1 || 0:2 || -2 || 0 | | 3 || align="left" | Türkei || 1 || 0 || 0 || 1 || 0:2 || -2 || 0 | ||
| Zeile 585: | Zeile 585: | ||
! Rang !! style="width:300px;" | Land !! Sp. !! S !! U !! N !! Tore !! Diff. !! Punkte | ! Rang !! style="width:300px;" | Land !! Sp. !! S !! U !! N !! Tore !! Diff. !! Punkte | ||
|- | |- | ||
| 1 || align="left" | | | 1 || align="left" | Deutschland || 1 || 1 || 0 || 0 || 7:1 || 3 || 3 | ||
|- | |- | ||
| 2 || align="left" | | | 2 || align="left" | Côte d'Ivoire || 1 || 1 || 0 || 0 || 1:0 || 1 || 3 | ||
|- | |- | ||
| 3 || align="left" | Ecuador || 1 || 0 || 0 || 1 || 0:1 || -1 || 0 | | 3 || align="left" | Ecuador || 1 || 0 || 0 || 1 || 0:1 || -1 || 0 | ||
| Zeile 643: | Zeile 643: | ||
! Rang !! style="width:300px;" | Land !! Sp. !! S !! U !! N !! Tore !! Diff. !! Punkte | ! Rang !! style="width:300px;" | Land !! Sp. !! S !! U !! N !! Tore !! Diff. !! Punkte | ||
|- | |- | ||
| 1 || align="left" | | | 1 || align="left" | Schweden || 1 || 1 || 0 || 0 || 5:1 || 4 || 3 | ||
|- | |- | ||
| 2 || align="left" | Japan || 1 || 0 || 1 || 0 || 2:2 || 0 || 1 | | 2 || align="left" | Japan || 1 || 0 || 1 || 0 || 2:2 || 0 || 1 | ||
| Zeile 768: | Zeile 768: | ||
|- valign="top" | |- valign="top" | ||
| <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:USA.png|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe I''' <br><br> [[Datei:Frankreich.png|70px]] [[Datei:Senegal.png|70px]] </center> || '''[[Französische Republik 2026|Französische Republik]] / [[Republik Senegal 2026|Republik Senegal]]''' <br> | | <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:USA.png|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe I''' <br><br> [[Datei:Frankreich.png|70px]] [[Datei:Senegal.png|70px]] </center> || '''[[Französische Republik 2026|Französische Republik]] / [[Republik Senegal 2026|Republik Senegal]]''' <br> | ||
[[Datei:2026 FIFA-Rang Gruppe I.png|thumb|400px]] Um 1500 Uhr Ortszeit beginnt das erste Spiel der Gruppe I zwischen Frankreich und dem Senegal. Frankreich nimmt bereits zum 17. Mal an einer Fußball-WM teil und für den Senegal ist es die vierte Teilnahme. Beide waren schon beim letzten Mal mit dabei. Frankreich wurde 1998 und 2018 Weltmeister, Senegal erreichte 2002 das Viertelfinale. Direkte WM-Duelle zwischen beiden Mannschaften gab es noch nie. Frankreich qualifizierte sich als Sieger der UEFA-Gruppe D direkt, Senegal qualifizierte sich als Sieger der CAF-Gruppe B direkt. <br> | [[Datei:2026 FIFA-Rang Gruppe I.png|thumb|400px]] Um 1500 Uhr Ortszeit beginnt das erste Spiel der Gruppe I zwischen Frankreich und dem Senegal. Frankreich nimmt bereits zum 17. Mal an einer Fußball-WM teil und für den Senegal ist es die vierte Teilnahme. Beide waren schon beim letzten Mal mit dabei. Frankreich wurde 1998 und 2018 Weltmeister, Senegal erreichte 2002 das Viertelfinale. Direkte WM-Duelle zwischen beiden Mannschaften gab es noch nie. Frankreich qualifizierte sich als Sieger der UEFA-Gruppe D direkt, Senegal qualifizierte sich als Sieger der CAF-Gruppe B direkt. Vor dem erneuten WM‑Auftakt zwischen Frankreich und Senegal steht unweigerlich das 1:0 von 2002 im Raum, als Senegal bei seinem ersten WM‑Auftritt den amtierenden Weltmeister überraschte und Frankreich später ohne Tor ausschied. Der damalige Sieg, geprägt vom Treffer Papa Bouba Diops und einer kompakten senegalesischen Defensive, gilt bis heute als eine der größten Sensationen der Turniergeschichte. Spieler wie Tony Sylva erinnern sich an die angespannte, konzentrierte Atmosphäre vor dem Anpfiff, während das Fehlen des verletzten Zidane damals die französische Ausgangslage schwächte. Auch Pape Thiaw, heute Nationaltrainer Senegals, verweist auf die besondere Bedeutung des Duells. Vor dem erneuten Aufeinandertreffen bleibt Frankreich trotz individueller Klasse und hoher Erwartungen gewarnt, zumal die Vorbereitung mit einer Niederlage gegen die Elfenbeinküste holprig verlief. Senegal reist als Außenseiter an, verfügt aber über Erfahrung, Qualität und Tiefe, angeführt von Sadio Mané. Für Frankreich geht es nicht nur um einen erfolgreichen Start in die Gruppe, sondern auch darum, die Erinnerungen an Seoul endgültig hinter sich zu lassen. <br> | ||
Frankreich startet mit einem 3:1 gegen Senegal ins Turnier und profitiert dabei von der individuellen Klasse seiner beiden Offensivstars. In der ersten Halbzeit findet die Mannschaft von Didier Deschamps nur schwer ins Spiel, Mbappé leistet sich ungewohnte Fehler und bleibt in den Zweikämpfen blass. Senegal verteidigt kompakt und hält die Partie lange offen. Nach der Pause verändert Deschamps die Statik, indem Olise und Dembélé die Positionen tauschen. Olise rückt ins Zentrum, erhöht die Präsenz zwischen den Linien und bereitet in der 66. Minute mit einem präzisen Schnittstellenpass den Führungstreffer vor, den Mbappé mit einem Drehschuss vollendet. Frankreich übernimmt nun die Kontrolle, Olise initiiert zahlreiche Angriffe und ist an mehr als der Hälfte der Abschlüsse beteiligt. Senegal verkürzt in der Nachspielzeit, doch nur Sekunden später entscheidet Mbappé die Partie endgültig, als er aus 22 Metern mit einem Rechtsschuss in den linken Winkel trifft. Mit seinem Doppelpack wird er zum alleinigen Rekordtorschützen Frankreichs und erhöht seine WM‑Bilanz auf 14 Treffer. Olise bleibt trotz fehlenden eigenen Tores der prägende Spieler, während Frankreich mit dem Sieg die Grundlage für den Einzug ins Sechzehntelfinale legt. <br> | |||
{| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | {| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | ||
|- | |- | ||
| Zeile 787: | Zeile 788: | ||
| <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:USA.png|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe I''' <br><br> [[Datei:Irak.png|70px]] [[Datei:Norwegen.png|70px]] </center> || '''[[Republik Irak 2026|Republik Irak]] / [[Königreich Norwegen 2026|Königreich Norwegen]]''' <br> | | <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:USA.png|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe I''' <br><br> [[Datei:Irak.png|70px]] [[Datei:Norwegen.png|70px]] </center> || '''[[Republik Irak 2026|Republik Irak]] / [[Königreich Norwegen 2026|Königreich Norwegen]]''' <br> | ||
Um 1800 Uhr treffen in der Gruppe I die Mannschaften des Irak und Norwegens. Der Irak kann auf eine Teilnahme im Jahre 1986 zurückblicken, die Norweger auf drei Teilnahmen, zuletzt im Jahre 1998. Irak qualifizierte sich durch die Playoffs als "Sieger interkontinentale Playoffs" gegen Bolivien und Norwegen als Sieger der UEFA-Gruppe I direkt. Nur Norwegen kam jemals über die Gruppenphase hinaus in der Achtelfinale 1938 und 1998. Irak und Norwegen haben noch nie bei einer WM gegeneinander gespielt. <br> | Um 1800 Uhr treffen in der Gruppe I die Mannschaften des Irak und Norwegens. Der Irak kann auf eine Teilnahme im Jahre 1986 zurückblicken, die Norweger auf drei Teilnahmen, zuletzt im Jahre 1998. Irak qualifizierte sich durch die Playoffs als "Sieger interkontinentale Playoffs" gegen Bolivien und Norwegen als Sieger der UEFA-Gruppe I direkt. Nur Norwegen kam jemals über die Gruppenphase hinaus in der Achtelfinale 1938 und 1998. Irak und Norwegen haben noch nie bei einer WM gegeneinander gespielt. <br> | ||
Norwegen gewinnt sein Auftaktspiel gegen den Irak mit 4:1. Der Irak beginnt mutig, presst hoch und zwingt Norwegen in der Anfangsphase zu Fehlern. Nach der ersten Trinkpause findet Norwegen besser ins Spiel und geht in der 29. Minute durch Haaland in Führung, der eine Hereingabe von Møller Wolfe aus kurzer Distanz verwertet. Der Irak antwortet zehn Minuten später, als Al‑Ammari den Ball gefühlvoll an den zweiten Pfosten chippt und Hussein per Kopf zum 1:1 trifft. Kurz vor der Pause nutzt Haaland einen schweren Patzer von Keeper Hassan und stellt auf 2:1. Nach dem Seitenwechsel überlässt Norwegen dem Irak weite Teile des Ballbesitzes, bleibt aber bei Standards gefährlich. In der 76. Minute erhöht Østigård nach einer Ecke per Kopf auf 3:1. In der Nachspielzeit fällt das 4:1, als Hussein im eigenen Fünfmeterraum eine Hereingabe unglücklich ins eigene Tor abfälscht. Der Irak bleibt engagiert, kommt aber im letzten Drittel kaum noch durch. Norwegen spielt die Partie kontrolliert zu Ende und übernimmt die Tabellenführung in Gruppe I. Für den Irak bleibt trotz der Niederlage ein Moment von großer Symbolkraft: Aymen Hussein erzielt den zwischenzeitlichen Ausgleich und verkörpert wie kaum ein anderer die Zuversicht dieses Teams. Seine Lebensgeschichte ist geprägt von Verlust und Härte. Als Zwölfjähriger verliert er seinen Vater durch einen Anschlag der Terrororganisation Al‑Qaida, wenige Jahre später verschwindet sein Bruder nach einer Entführung durch den sogenannten Islamischen Staat. Hussein denkt damals daran, den Fußball aufzugeben, doch auf Drängen seiner Mutter spielt er weiter und wird in der irakischen Premier League zweimal Torschützenkönig. Auch international steigt er zum Führungsspieler auf, erzielt 2024 weltweit die meisten Länderspieltore und schießt den Irak in den Play‑offs gegen Bolivien zur ersten WM‑Teilnahme seit 40 Jahren. Seine Einreise in die USA steht kurz vor Turnierbeginn auf der Kippe, doch er bleibt unerschütterlich und sagt, dass ihn Bombenangriffe und Kugeln gelehrt hätten, geduldig zu bleiben. Gegen Norwegen erzielt er das erste irakische WM‑Tor seit 1986 und bestätigt damit seine Rolle als Identifikationsfigur einer Mannschaft, die trotz schwerer Gruppe an ihre Chance glaubt. <br> | |||
{| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | {| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | ||
|- | |- | ||
| Zeile 810: | Zeile 812: | ||
! Rang !! style="width:300px;" | Land !! Sp. !! S !! U !! N !! Tore !! Diff. !! Punkte | ! Rang !! style="width:300px;" | Land !! Sp. !! S !! U !! N !! Tore !! Diff. !! Punkte | ||
|- | |- | ||
| 1 || align="left" | | | 1 || align="left" | Norwegen || 1 || 1 || 0 || 0 || 4:1 || 3 || 3 | ||
|- | |- | ||
| 2 || align="left" | | | 2 || align="left" | Frankreich || 1 || 1 || 0 || 0 || 3:1 || 2 || 3 | ||
|- | |- | ||
| 3 || align="left" | Senegal || 1 || 0 || 0 || 1 || 1:3 || -2 || 0 | | 3 || align="left" | Senegal || 1 || 0 || 0 || 1 || 1:3 || -2 || 0 | ||
| Zeile 823: | Zeile 825: | ||
| <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:USA.png|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe J''' <br><br> [[Datei:Argentinien.png|70px]] [[Datei:Algerien.png|70px]] </center> || '''[[Argentinische Republik 2026|Argentinische Republik]] / [[Demokratische Volksrepublik Algerien 2026|Demokratische Volksrepublik Algerien]]''' <br> | | <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:USA.png|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe J''' <br><br> [[Datei:Argentinien.png|70px]] [[Datei:Algerien.png|70px]] </center> || '''[[Argentinische Republik 2026|Argentinische Republik]] / [[Demokratische Volksrepublik Algerien 2026|Demokratische Volksrepublik Algerien]]''' <br> | ||
[[Datei:2026 FIFA-Rang Gruppe J.png|thumb|400px]] Argentinien spielt um 2000 Uhr in Kansas City gegen Algerien in der Gruppe J. Argentinien kann auf 18 Teilnahmen zurückblicken. In den Jahren 1978, 1986 und 2022 holte Argentinien den Titel, während Algerien bei fünf Teilnahmen ein Mal im Jahre 2014 das Achtelfinale erreichte. Argentinien und Algerien trafen noch nie bei einer WM aufeinander. In der Südamerika CONMEBOL-Qualifikation holte sich Argentinien den ersten Platz, während Algerien sich in der CAF-Gruppe B als Erster für die Teilnahme am Endrundenturnier qualifizierte. <br> | [[Datei:2026 FIFA-Rang Gruppe J.png|thumb|400px]] Argentinien spielt um 2000 Uhr in Kansas City gegen Algerien in der Gruppe J. Argentinien kann auf 18 Teilnahmen zurückblicken. In den Jahren 1978, 1986 und 2022 holte Argentinien den Titel, während Algerien bei fünf Teilnahmen ein Mal im Jahre 2014 das Achtelfinale erreichte. Argentinien und Algerien trafen noch nie bei einer WM aufeinander. In der Südamerika CONMEBOL-Qualifikation holte sich Argentinien den ersten Platz, während Algerien sich in der CAF-Gruppe B als Erster für die Teilnahme am Endrundenturnier qualifizierte. <br> | ||
Argentinien startet mit einem 3:0 gegen Algerien in die WM und wird dabei von Lionel Messi getragen, der in seinem 200. Länderspiel einen Hattrick erzielt und mit nun 16 WM‑Toren den Rekord von Miroslav Klose einstellt. Beide Teams haben früh Abseitstore, bevor Messi in der 17. Minute im Zentrum von de Paul bedient wird, sich dreht und den Ball mit dem linken Fuß präzise ins rechte Eck schlenzt. Algerien verliert nach dem Gegentreffer an Schwung, während Argentinien das Spiel kontrolliert und durch lange Ballbesitzphasen das Tempo bestimmt. Kurz vor der Pause zwingt Chaibi Martínez aus spitzem Winkel zu einer Parade, mehr gelingt den Nordafrikanern nicht. Nach der Halbzeit bleibt Messi der gefährlichste Spieler, verfehlt zunächst das Tor und bereitet dann eine Chance für Lautaro Martínez vor. In der 60. Minute erhöht er auf 2:0, als Mac Allisters zentraler Schuss von Zidane nach vorne abgewehrt wird und Messi als einziger durchläuft. Algerien versucht zu antworten, doch Aouars Distanzschuss geht vorbei. In der 76. Minute vollendet Messi seinen Dreierpack, als González ihn im Zentrum freispielt und der 38‑Jährige den Ball technisch sauber ins linke Eck schlenzt. Kurz darauf wird er unter großem Jubel ausgewechselt. Algerien bleibt bis zum Schluss bemüht, doch ein Freistoß von Mahrez bleibt in der Mauer hängen. Argentinien feiert einen souveränen Auftakt und setzt dank Messi ein frühes Ausrufezeichen im Turnier. <br> | |||
{| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | {| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | ||
|- | |- | ||
| Zeile 840: | Zeile 843: | ||
|- valign="top" | |- valign="top" | ||
| <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:USA.png|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe J''' <br><br> [[Datei:Österreich.png|70px]] [[Datei:Jordanien.png|70px]] </center> || '''[[Republik Österreich 2026|Republik Österreich]] / [[Haschemitisches Königreich Jordanien 2026|Haschemitisches Königreich Jordanien]]''' <br> | | <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:USA.png|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe J''' <br><br> [[Datei:Österreich.png|70px]] [[Datei:Jordanien.png|70px]] </center> || '''[[Republik Österreich 2026|Republik Österreich]] / [[Haschemitisches Königreich Jordanien 2026|Haschemitisches Königreich Jordanien]]''' <br> | ||
Österreich spielt um 2100 Uhr in der Gruppe J gegen Jordanien. Während Jordanien sein Debüt bei einer WM-Endrunde erlebt, war Österreich bereits achtmal dabei, zuletzt 1998. Im Jahre 1954 holte Österreich den 3. Platz. Österreich qualifizierte sich in der UEFA-Gruppe H als Erster direkt, Jordanien in der 3. AFC-Runde als Zweiter der Gruppe 3 direkt. | Österreich spielt um 2100 Uhr in der Gruppe J gegen Jordanien. Während Jordanien sein Debüt bei einer WM-Endrunde erlebt, war Österreich bereits achtmal dabei, zuletzt 1998. Im Jahre 1954 holte Österreich den 3. Platz. Österreich qualifizierte sich in der UEFA-Gruppe H als Erster direkt, Jordanien in der 3. AFC-Runde als Zweiter der Gruppe 3 direkt. <br> | ||
Österreich startet mit einem 3:1 gegen Jordanien in die WM, hat dabei aber deutlich mehr Mühe als erwartet. Jordanien beginnt mutig, setzt über schnelle Umschaltmomente erste Akzente und zwingt Schlager früh zu einer Glanztat. In der 21. Minute bringt Schmid Österreich mit einem präzisen Schuss in den Winkel in Führung, doch Jordanien bleibt gefährlich und trifft kurz darauf durch Olwan die Latte. Auch danach kommt der Außenseiter zu klareren Chancen als der Favorit, während Österreich im letzten Drittel ungenau bleibt. Nach der Pause gleicht Jordanien verdient aus, als Olwan nach einem Ballverlust der Österreicher von links ins lange Eck schlenzt und damit das erste WM‑Tor seines Landes erzielt. Österreich bleibt lange passiv und ideenlos, erst nach mehreren Wechseln kommt mehr Struktur ins Spiel. Ein vermeintlicher Treffer von Arnautović zählt wegen eines Handspiels nicht, doch in der 77. Minute fällt das 2:1, als Al‑Arab eine Ecke unglücklich ins eigene Tor köpft. Jordanien versucht in der Schlussphase noch einmal alles, verliert aber an Präzision. Tief in der Nachspielzeit verwandelt Arnautović einen nach Videobeweis gegebenen Handelfmeter zum 3:1. Österreich holt damit drei Punkte, profitiert aber von einem Eigentor und einem späten Strafstoß, während Jordanien bei seinem WM‑Debüt einen starken Eindruck hinterlässt. <br> | |||
{| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | {| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | ||
|- | |- | ||
| Zeile 863: | Zeile 867: | ||
! Rang !! style="width:300px;" | Land !! Sp. !! S !! U !! N !! Tore !! Diff. !! Punkte | ! Rang !! style="width:300px;" | Land !! Sp. !! S !! U !! N !! Tore !! Diff. !! Punkte | ||
|- | |- | ||
| 1 || align="left" | | | 1 || align="left" | Argentinien || 1 || 1 || 0 || 0 || 3:0 || 3 || 3 | ||
|- | |- | ||
| 2 || align="left" | | | 2 || align="left" | Österreich || 1 || 1 || 0 || 0 || 3:1 || 2 || 3 | ||
|- | |- | ||
| 3 || align="left" | Jordanien || 1 || 0 || 0 || 1 || 1:3 || -2 || 0 | | 3 || align="left" | Jordanien || 1 || 0 || 0 || 1 || 1:3 || -2 || 0 | ||
| Zeile 880: | Zeile 884: | ||
| <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:USA.png|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe K''' <br><br> [[Datei:Portugal.png|70px]] [[Datei:Zaire.png|70px]] </center> || '''[[Portugiesische Republik 2026|Portugiesische Republik]] / [[Demokratische Republik Kongo 2026|Demokratische Republik Kongo]]''' <br> | | <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:USA.png|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe K''' <br><br> [[Datei:Portugal.png|70px]] [[Datei:Zaire.png|70px]] </center> || '''[[Portugiesische Republik 2026|Portugiesische Republik]] / [[Demokratische Republik Kongo 2026|Demokratische Republik Kongo]]''' <br> | ||
[[Datei:2026 FIFA-Rang Gruppe K.png|thumb|400px]] Um 1200 Uhr Ortszeit beginnt in Houston das erste Spiel der Gruppe K zwischen Portugal und der DR Kongo. Portugal hat bereits achtmal an einer WM teilgenommen, die DR Kongo bisher nur 1974. Während Portugal im Jahre 1966 den 3. Platz erreichte, kam die DR Kongo nicht über die Gruppenphase 1974 hinaus. Ein direktes Duell der beiden Mannschaften konnte bisher noch nicht stattfinden. Portugal löste sein Ticket nach Nordamerika über den Gruppensieg der UEFA-Gruppe K, die DR Konto konnte über die interkontinentalen Playoffs im Finale gegen Jamaika nach 1:0 n.V. seine Reise vorbereiten. <br> | [[Datei:2026 FIFA-Rang Gruppe K.png|thumb|400px]] Um 1200 Uhr Ortszeit beginnt in Houston das erste Spiel der Gruppe K zwischen Portugal und der DR Kongo. Portugal hat bereits achtmal an einer WM teilgenommen, die DR Kongo bisher nur 1974. Während Portugal im Jahre 1966 den 3. Platz erreichte, kam die DR Kongo nicht über die Gruppenphase 1974 hinaus. Ein direktes Duell der beiden Mannschaften konnte bisher noch nicht stattfinden. Portugal löste sein Ticket nach Nordamerika über den Gruppensieg der UEFA-Gruppe K, die DR Konto konnte über die interkontinentalen Playoffs im Finale gegen Jamaika nach 1:0 n.V. seine Reise vorbereiten. <br> | ||
Portugal und die DR Kongo trennen sich zum WM‑Auftakt überraschend 1:1. Portugal erwischt den perfekten Start, als Neves in der 6. Minute eine Flanke von Pedro Neto per wuchtigem Kopfball zur Führung verwertet. Danach dominiert Portugal den Ball, findet aber kaum Lösungen gegen die tief stehende, disziplinierte Defensive der Kongolesen. Die DR Kongo setzt nur vereinzelte Nadelstiche, bleibt aber durch Wissa und Bakambu präsent. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte gelingt dem Außenseiter der historische Moment: Nach einer kurz ausgeführten Ecke trifft Wissa völlig frei per Kopf zum ersten kongolesischen WM‑Tor überhaupt und gleicht zum 1:1 aus. Ronaldo, der mit 41 Jahren und 132 Tagen als ältester Feldspieler der WM‑Geschichte beginnt, bleibt weitgehend wirkungslos und hat nur wenige Abschlüsse. Nach der Pause wird die DR Kongo mutiger, presst höher und zwingt Portugal zu Fehlern. Bakambu erobert im Strafraum den Ball von Bruno Fernandes und verpasst knapp die Führung. Portugal bleibt im Ballbesitz überlegen, doch die Kongolesen gewinnen die Mehrzahl der Zweikämpfe und halten das Tempo hoch. Ein spektakulärer Fallrückzieher von Cancelo zählt wegen Abseits nicht. In der Schlussphase drückt Portugal, Ronaldo vergibt zweimal aus guter Position, während die DR Kongo bei Kontern gefährlich bleibt. Große Chancen entstehen jedoch nicht mehr, und so endet Ronaldos Rekordspiel mit einem 1:1, das für die DR Kongo den ersten WM‑Punkt der Verbandsgeschichte bedeutet. <br> | |||
{| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | {| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | ||
|- | |- | ||
| Zeile 897: | Zeile 902: | ||
| <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:Mexiko.png|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe K''' <br><br> [[Datei:Usbekistan.png|70px]] [[Datei:Kolumbien.png|70px]] </center> || '''[[Republik Usbekistan 2026|Republik Usbekistan]] / [[Republik Kolumbien 2026|Republik Kolumbien]]''' <br> | | <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:Mexiko.png|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe K''' <br><br> [[Datei:Usbekistan.png|70px]] [[Datei:Kolumbien.png|70px]] </center> || '''[[Republik Usbekistan 2026|Republik Usbekistan]] / [[Republik Kolumbien 2026|Republik Kolumbien]]''' <br> | ||
Um 2000 Uhr Ortszeit beginnt in Ciudad de Mexico das zweite Spiel der Gruppe K zwischen Usbekistan und Kolumbien. Während Usbekistan sein Debüt gibt, kann Kolumbien bereits auf sechs Teilnahmen zurückblicken und im Jahre 2014 sogar das Viertelfinale erreichte. Beide Mannschaften haben noch niemals vorher gegeneinander gespielt. Usbekistan qualifizierte sich in der 3. AFC-Runde als Gruppenzweiter für die WM. Kolumbien konnte sich bei der Südamerika-CONMEBOL-WM-Qualifikation durch das beste Torverhältnis von vier Mannschaften mit 28 Punkten den dritten Platz sichern, wobei sich sechs Mannschaften sicher qualifizieren konnten. <br> | Um 2000 Uhr Ortszeit beginnt in Ciudad de Mexico das zweite Spiel der Gruppe K zwischen Usbekistan und Kolumbien. Während Usbekistan sein Debüt gibt, kann Kolumbien bereits auf sechs Teilnahmen zurückblicken und im Jahre 2014 sogar das Viertelfinale erreichte. Beide Mannschaften haben noch niemals vorher gegeneinander gespielt. Usbekistan qualifizierte sich in der 3. AFC-Runde als Gruppenzweiter für die WM. Kolumbien konnte sich bei der Südamerika-CONMEBOL-WM-Qualifikation durch das beste Torverhältnis von vier Mannschaften mit 28 Punkten den dritten Platz sichern, wobei sich sechs Mannschaften sicher qualifizieren konnten. <br> | ||
Kolumbien startet mit einem 3:1 gegen WM‑Debütant Usbekistan in die Gruppe K und übernimmt die Tabellenführung. Usbekistan verteidigt unter Cannavaro extrem tief, stellt ein kompaktes 5‑3‑2 vor den eigenen Strafraum und kommt vor der Pause zu keinem einzigen Torschuss. Kolumbien tut sich trotz klarer Überlegenheit schwer, findet erst nach der Trinkpause mehr Tempo und geht in der 40. Minute in Führung, als Díaz einen Flugball aus 30 Metern in den Lauf von Muñoz spielt und der Rechtsverteidiger den Ball volley ins Netz jagt. Nach dem Seitenwechsel nutzt Usbekistan seine erste Offensivaktion überhaupt: Shomurodov trifft den Ball am langen Pfosten nicht voll, doch Keeper Vargas lenkt ihn mit den Knien an den Pfosten, und Fayzullayev köpft den Abpraller zum historischen ersten usbekischen WM‑Tor ein. Die Freude hält nur fünf Minuten, denn Puerta erobert erneut den Ball im Mittelfeld und Díaz verwandelt den Pass zum 2:1. Usbekistan wird erst in der Nachspielzeit wieder gefährlich, Mozgovoy verfehlt den Winkel knapp und Karimov trifft die Latte. Die Entscheidung fällt jedoch bereits zuvor, als Hernández sich auf rechts durchsetzt und Campaz die Flanke per Kopf zum 3:1 verwertet. Kolumbien gewinnt verdient, während Usbekistan trotz des historischen Treffers an eigenen Fehlern scheitert. <br> | |||
{| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | {| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | ||
|- | |- | ||
| Zeile 919: | Zeile 925: | ||
! Rang !! style="width:300px;" | Land !! Sp. !! S !! U !! N !! Tore !! Diff. !! Punkte | ! Rang !! style="width:300px;" | Land !! Sp. !! S !! U !! N !! Tore !! Diff. !! Punkte | ||
|- | |- | ||
| 1 || align="left" | | | 1 || align="left" | Kolumbien || 1 || 1 || 0 || 0 || 3:1 || 2 || 3 | ||
|- | |- | ||
| 2 || align="left" | DR Kongo || 1 || 0 || 1 || 0 || 0:0 || 0 || 1 | | 2 || align="left" | DR Kongo || 1 || 0 || 1 || 0 || 0:0 || 0 || 1 | ||
| Zeile 931: | Zeile 937: | ||
|- valign="top" | |- valign="top" | ||
| <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:USA.png|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe L''' <br><br> [[Datei:England.png|70px]] [[Datei:Kroatien.png|70px]] </center> || '''[[Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland 2026|Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland - England]] / [[Republik Kroatien 2026|Republik Kroatien]]''' <br> | | <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:USA.png|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe L''' <br><br> [[Datei:England.png|70px]] [[Datei:Kroatien.png|70px]] </center> || '''[[Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland 2026|Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland - England]] / [[Republik Kroatien 2026|Republik Kroatien]]''' <br> | ||
[[Datei:2026 FIFA-Rang Gruppe L.png|thumb|400px]] Um 1500 Uhr Ortszeit beginnt in Texas das erste Spiel der Gruppe L zwischen England und Kroatien. England kann bisher 16 Teilnahmen aufweisen (zuletzt 2022) und Kroatien sieben (zuletzt 2022). England wurde 1966 Weltmeister und Kroatien wurde 2018 Vizeweltmeister. In einem direkten Vergleich im Jahre 2018 im Halbfinale siegte Kroatien über England mit 2:1 n.V.; beide Mannschaften qualifizierten sich für die Endrunde 2026 als Gruppensieger der UEFA-Gruppe K und L. | [[Datei:2026 FIFA-Rang Gruppe L.png|thumb|400px]] Um 1500 Uhr Ortszeit beginnt in Texas das erste Spiel der Gruppe L zwischen England und Kroatien. England kann bisher 16 Teilnahmen aufweisen (zuletzt 2022) und Kroatien sieben (zuletzt 2022). England wurde 1966 Weltmeister und Kroatien wurde 2018 Vizeweltmeister. In einem direkten Vergleich im Jahre 2018 im Halbfinale siegte Kroatien über England mit 2:1 n.V.; beide Mannschaften qualifizierten sich für die Endrunde 2026 als Gruppensieger der UEFA-Gruppe K und L. <br> | ||
England gewinnt zum WM‑Auftakt mit 4:2 gegen Kroatien und liefert unter Tuchel ein ungewohnt spektakuläres Spiel ab. Nach einem frühen Elfmeter, den Kane im zweiten Versuch verwandelt, kontrolliert England zunächst die Partie. Kroatien gleicht jedoch in der 36. Minute aus, als Baturina einen Direktschuss aus dem Strafraumeck präzise ins lange Eck setzt. England antwortet mit einem Standard, Kane köpft nach einer Ecke zur erneuten Führung ein, doch Kroatien gleicht in der Nachspielzeit der ersten Hälfte erneut aus, als Perišić einen hohen Ball per Kopf zurücklegt und Musa volley trifft. Direkt nach der Pause nutzt Bellingham einen weiten Ball von Kane, läuft unbedrängt in den Strafraum und schiebt zum 3:2 ein. England dominiert nun klar, erspielt sich Chancen im Minutentakt und scheitert mehrfach an Livaković, der gegen O’Reilly, Gordon und Kane stark pariert. Kroatien kommt erst in der Schlussphase wieder zu Abschlüssen, doch Pickford hält gegen Pašalić und Matanović. In der 85. Minute entscheidet England die Partie, als Saka einen Konter einleitet und Rashford Stanisić aussteigen lässt und ins lange Eck trifft. England zeigt in der zweiten Halbzeit die geforderte Offensivpower, während Kroatien trotz guter Momente ohne Punkt bleibt und früh im Turnier unter Druck gerät. <br> | |||
{| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | {| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | ||
|- | |- | ||
| Zeile 953: | Zeile 960: | ||
| <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:Kanada.png|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe L''' <br><br> [[Datei:Ghana.png|70px]] [[Datei:Panama.png|70px]] </center> || '''[[Republik Ghana 2026|Republik Ghana]] / [[Republik Panama 2026|Republik Panama]]''' <br> | | <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:Kanada.png|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe L''' <br><br> [[Datei:Ghana.png|70px]] [[Datei:Panama.png|70px]] </center> || '''[[Republik Ghana 2026|Republik Ghana]] / [[Republik Panama 2026|Republik Panama]]''' <br> | ||
Um 1900 Uhr Ortszeit beginnt im kanadischen Toronto das zweite Spiel der Gruppe L zwischen Ghana und Panama. Ghana kann auf vier Teilnahmen bei bisherigen Fußball-Weltmeisterschaften zurückblicken, Panama auf eine. Nur einmal konnte einer der beiden, nämlich Ghana, die Gruppenphase überwinden und ins Viertelfinale 2010 einziehen. Ghana qualifizierte sich als CAF-Gruppensieger der Gruppe I direkt, Panama in der 3. Runde der CONCACAF-Gruppe 1 direkt. Beide Mannschaften spielten bisher noch niemals gegeneinander.<br> | Um 1900 Uhr Ortszeit beginnt im kanadischen Toronto das zweite Spiel der Gruppe L zwischen Ghana und Panama. Ghana kann auf vier Teilnahmen bei bisherigen Fußball-Weltmeisterschaften zurückblicken, Panama auf eine. Nur einmal konnte einer der beiden, nämlich Ghana, die Gruppenphase überwinden und ins Viertelfinale 2010 einziehen. Ghana qualifizierte sich als CAF-Gruppensieger der Gruppe I direkt, Panama in der 3. Runde der CONCACAF-Gruppe 1 direkt. Beide Mannschaften spielten bisher noch niemals gegeneinander.<br> | ||
Ghana startet mit einem späten 1:0 gegen Panama in die WM, hat dabei aber große Mühe und entscheidet die Partie erst in der fünften Minute der Nachspielzeit. Panama beginnt mutig, presst früh und zwingt Ati‑Zigi bereits in der 2. Minute zu einer Parade. Ghana findet kaum Zugriff, verliert viele Zweikämpfe und bleibt im Aufbau unpräzise. Panama überzeugt durch klare Strukturen und vertikale Verlagerungen, verpasst jedoch mehrfach den letzten Pass. Ghana bleibt in der ersten Halbzeit ohne Torschuss und muss zur Pause auch noch den angeschlagenen Ati‑Zigi ersetzen. Nach dem Seitenwechsel kommt Ghana etwas besser ins Spiel, Adjetey köpft früh auf Mosquera, doch Panama bleibt die Mannschaft mit der besseren Anlage. Martinez und Blackman verpassen die Führung, während Ghana erst ab der 65. Minute mehr Druck erzeugt. Ramos klärt vor Thomas‑Asante in höchster Not, kurz darauf verfehlt er auf der Gegenseite das Tor nur knapp. Ein Foul von Cordoba an Opoku bleibt ungeahndet. Ghana drängt in der Schlussphase, Adjetey setzt einen Kopfball nach Freistoß knapp vorbei. Panama verliert nun häufiger den Ball, verteidigt aber lange stabil. Erst tief in der Nachspielzeit setzt sich Thomas‑Asante links durch und legt flach in die Mitte, wo Yirenkyi den Ball zum 1:0 über die Linie drückt. Panama kommt noch zu einer letzten Kopfballchance, doch der eingewechselte Asare pariert und sichert Ghana den späten, aber nicht unverdienten Sieg. <br> | |||
{| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | {| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | ||
|- | |- | ||
| Zeile 973: | Zeile 981: | ||
! Rang !! style="width:300px;" | Land !! Sp. !! S !! U !! N !! Tore !! Diff. !! Punkte | ! Rang !! style="width:300px;" | Land !! Sp. !! S !! U !! N !! Tore !! Diff. !! Punkte | ||
|- | |- | ||
| 1 || align="left" | | | 1 || align="left" | England || 1 || 1 || 0 || 0 || 4:2 || 2 || 3 | ||
|- | |- | ||
| 2 || align="left" | | | 2 || align="left" | Ghana || 1 || 1 || 0 || 0 || 1:0 || 1 || 3 | ||
|- | |- | ||
| 3 || align="left" | Panama || 1 || 0 || 0 || 1 || 0:1 || -1 || 0 | | 3 || align="left" | Panama || 1 || 0 || 0 || 1 || 0:1 || -1 || 0 | ||
| Zeile 989: | Zeile 997: | ||
|- valign="top" | |- valign="top" | ||
| <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:USA.png|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe A''' <br><br> [[Datei:Tschechien.png|70px]] [[Datei:Südafrikanische Republik.png|70px]] </center> || '''[[Tschechische Republik 2026|Tschechische Republik]] / [[Südafrikanische Republik 2026|Südafrikanische Republik]]''' <br> | | <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:USA.png|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe A''' <br><br> [[Datei:Tschechien.png|70px]] [[Datei:Südafrikanische Republik.png|70px]] </center> || '''[[Tschechische Republik 2026|Tschechische Republik]] / [[Südafrikanische Republik 2026|Südafrikanische Republik]]''' <br> | ||
Tschechien und Südafrika trennen sich im zweiten Gruppenspiel mit 1:1, ein Ergebnis, das beiden nur bedingt hilft. Tschechien erwischt den perfekten Start, als Sojka eine Hereingabe direkt weiterleitet und Sadílek in der 6. Minute flach ins rechte Eck trifft. Danach verliert Tschechien jedoch an Struktur, während Südafrika besser ins Spiel findet. Appollis verpasst früh den Ausgleich, doch insgesamt bleibt die Partie von Fehlpässen, unpräzisen Aktionen und fehlender Durchschlagskraft geprägt. Kurz vor der Pause lässt Kovář einen harmlosen Flankenball fallen und ermöglicht beinahe das 1:1. Nach dem Seitenwechsel startet Tschechien erneut stark, doch Darida vergibt eine große Chance zum 2:0. Südafrika bleibt offensiv lange harmlos, profitiert aber in der Schlussphase von einem Handspiel: Šulc blockt einen Fernschuss mit dem angewinkelten Arm, Penso entscheidet auf Elfmeter, und Mokoena verwandelt sicher zum Ausgleich (83.). In den letzten Minuten kommt Südafrika sogar dem Sieg näher, doch es bleibt beim 1:1, das Tschechien mehr enttäuscht als den Außenseiter. <br> | |||
{| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | {| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | ||
|- | |- | ||
| Zeile 1.005: | Zeile 1.014: | ||
|- valign="top" | |- valign="top" | ||
| <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe A''' <br><br> [[Datei:Mexiko.png|70px]] [[Datei:Südkorea.png|70px]] </center> || '''[[Vereinigte Mexikanische Staaten 2026|Vereinigte Mexikanische Staaten]] / [[Republik Korea 2026|Republik Korea]]''' <br> | | <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe A''' <br><br> [[Datei:Mexiko.png|70px]] [[Datei:Südkorea.png|70px]] </center> || '''[[Vereinigte Mexikanische Staaten 2026|Vereinigte Mexikanische Staaten]] / [[Republik Korea 2026|Republik Korea]]''' <br> | ||
Mexiko gewinnt auch sein zweites Gruppenspiel und steht nach dem 1:0 gegen Südkorea vorzeitig als Sieger der Gruppe A fest. In einem taktisch geprägten, lange ereignisarmen Spiel setzt sich der Co‑Gastgeber dank eines Torwartfehlers durch. Südkorea beginnt mit einer frühen Gelben Karte für Kang‑in Lee und hat durch Son die erste große Szene, doch Álvarez klärt dessen Lupfer artistisch vor der Linie, der Versuch zählt wegen Abseits ohnehin nicht. Mexiko kommt durch Quiñones zur besten Chance der ersten Hälfte, während Südkorea kurz vor der Pause durch Seol und Jae‑sung Lee gefährlich wird. Nach der Pause erhöht Mexiko das Tempo, Gallardo scheitert zunächst aus spitzem Winkel, ehe Kim und Lee im Strafraum zusammenprallen und der Keeper den Ball verliert. Romo reagiert am schnellsten und schiebt zum 1:0 ein. Südkorea sucht die Antwort, bleibt aber an der stabilen mexikanischen Defensive hängen. Mexiko ist dem zweiten Tor näher, Kim pariert stark gegen Jiménez und Vargas. In der 87. Minute hat Südkorea die große Ausgleichschance, doch Rangel hält erst den freien Kopfball von Cho und dann den Nachschuss spektakulär auf der Linie. Südkorea drückt in der Schlussphase, nutzt aber keine der Kopfballgelegenheiten. Mexiko bringt das 1:0 über die Zeit, bleibt ohne Punktverlust und kann in der Gruppe A nicht mehr vom ersten Platz verdrängt werden. <br> | |||
{| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | {| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | ||
|- | |- | ||
| Zeile 1.023: | Zeile 1.033: | ||
|- | |- | ||
! Rang !! style="width:300px;" | Land !! Sp. !! S !! U !! N !! Tore !! Diff. !! Punkte | ! Rang !! style="width:300px;" | Land !! Sp. !! S !! U !! N !! Tore !! Diff. !! Punkte | ||
|- bgcolor="#FFEE11" | |- bgcolor="#FFEE11" | ||
| 1 || align="left" | | | 1 || align="left" | Mexiko || 2 || 2 || 0 || 0 || 3:0 || 3 || 6 | ||
|- | |- | ||
| 2 || align="left" | Südkorea || 2 || 1 || 0 || 1 || 2:2 || 0 || 3 | | 2 || align="left" | Südkorea || 2 || 1 || 0 || 1 || 2:2 || 0 || 3 | ||
| Zeile 1.040: | Zeile 1.050: | ||
|- valign="top" | |- valign="top" | ||
| <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:USA.png|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe B''' <br><br> [[Datei:Schweiz.png|70px]] [[Datei:Bosnien-Herzegowina.png|70px]] </center> || '''[[Schweizerische Eidgenossenschaft 2026|Schweizerische Eidgenossenschaft]] / [[Bosnien und Herzegowina 2026|Bosnien und Herzegowina]]''' <br> | | <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:USA.png|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe B''' <br><br> [[Datei:Schweiz.png|70px]] [[Datei:Bosnien-Herzegowina.png|70px]] </center> || '''[[Schweizerische Eidgenossenschaft 2026|Schweizerische Eidgenossenschaft]] / [[Bosnien und Herzegowina 2026|Bosnien und Herzegowina]]''' <br> | ||
Die Schweiz gewinnt ihr zweites WM‑Spiel mit 4:1 gegen Bosnien‑Herzegowina und macht einen großen Schritt Richtung K.o‑Runde. Nach einem dominanten, aber torlosen ersten Durchgang fehlt der Nati zunächst weiter die Durchschlagskraft, während Bosnien defensiv stabil bleibt und nur vereinzelt entlastet. In der 72. Minute verändert ein Dreifachwechsel das Spiel: Vargas und Manzambi kommen ins Spiel, und nur zwei Minuten später trifft Manzambi per Volley aus dem Rückraum zum 1:0. Nach der Roten Karte gegen Muharemović wegen einer Notbremse erhöht die Schweiz den Druck. Vargas trifft in der 84. Minute nach Embolos Vorlage zum 2:0, ehe Manzambi in der 90. Minute seinen Doppelpack schnürt und auf 3:0 stellt. Bosnien verkürzt in der Nachspielzeit durch Mahmić, der einen abgewehrten Ball per Volley ins Tor jagt. Die letzte Aktion gehört Xhaka, der in der 90.+7 einen Elfmeter sicher verwandelt und den 4:1‑Endstand herstellt. Die Schweiz zeigt eine klare Leistungssteigerung, profitiert von ihren Jokern und entscheidet die Partie in einer turbulenten Schlussphase. <br> | |||
{| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | {| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | ||
|- | |- | ||
| Zeile 1.059: | Zeile 1.070: | ||
|- valign="top" | |- valign="top" | ||
| <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe B''' <br><br> [[Datei:Kanada.png|70px]] [[Datei:Katar.png|70px]] </center> || '''[[Kanada 2026|Kanada]] / [[Staat Katar 2026|Staat Katar]]''' <br> | | <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe B''' <br><br> [[Datei:Kanada.png|70px]] [[Datei:Katar.png|70px]] </center> || '''[[Kanada 2026|Kanada]] / [[Staat Katar 2026|Staat Katar]]''' <br> | ||
Kanada feiert beim 6:0 gegen Katar den ersten WM‑Sieg der Verbandsgeschichte und macht einen großen Schritt Richtung Sechzehntelfinale, erlebt jedoch zugleich einen schweren Schock durch die Verletzung von Koné. Nach einer frühen Großchance Katars übernimmt Kanada die Kontrolle. In der 16. Minute staubt Larin nach Abunadas Abpraller zum 1:0 ab, David erhöht nach 29 Minuten mit seinem ersten WM‑Tor. Kurz darauf sieht Ahmed nach einer Notbremse Rot, und in der Nachspielzeit der ersten Hälfte erzielt David nach Larins Kopfballversuch das 3:0. Sieben Minuten nach Wiederbeginn foult Madibo Koné schwer, der Kanadier wird mit Verdacht auf Schienbeinbruch vom Platz getragen; Madibo sieht nach VAR‑Eingriff ebenfalls Rot. Kanada bleibt trotz der bedrückten Atmosphäre dominant. Saliba trifft in der 64. Minute per Freistoß zum 4:0 und widmet das Tor dem verletzten Mitspieler. Ein Eigentor von Al‑Mannai nach Buchanans Abschluss erhöht auf 5:0, ehe David in der 90.+2 seinen Dreierpack vollendet. Katar ist in Unterzahl chancenlos, während Kanada mit vier Punkten beste Aussichten auf das Weiterkommen hat und den Gruppensieg im direkten Duell mit der Schweiz in Vancouver ausspielen wird. <br> | |||
{| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | {| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | ||
|- | |- | ||
| Zeile 1.083: | Zeile 1.095: | ||
! Rang !! style="width:300px;" | Land !! Sp. !! S !! U !! N !! Tore !! Diff. !! Punkte | ! Rang !! style="width:300px;" | Land !! Sp. !! S !! U !! N !! Tore !! Diff. !! Punkte | ||
|- bgcolor="#FFEE11" | |- bgcolor="#FFEE11" | ||
| 1 || align="left" | | | 1 || align="left" | Kanada || 2 || 1 || 1 || 0 || 7:1 || 6 || 4 | ||
|- bgcolor="#FFEE11" | |- bgcolor="#FFEE11" | ||
| 2 || align="left" | | | 2 || align="left" | Schweiz || 2 || 1 || 1 || 0 || 5:2 || 3 || 4 | ||
|- | |- | ||
| 3 || align="left" | Bosnien-Herzegowina || 2 || 0 || 1 || 1 || 2:5 || -3 || 1 | | 3 || align="left" | Bosnien-Herzegowina || 2 || 0 || 1 || 1 || 2:5 || -3 || 1 | ||
|- | |- | ||
| 4 || align="left" | Katar | | 4 || align="left" | Katar || 2 || 0 || 1 || 1 || 1:7 || -6 || 1 | ||
|- | |- | ||
| colspan="9" align="left" | Bemerkungen: Auch wegen der Torbilanz haben Kanada und Schweiz die überragende Chance, in das Sechzehntelfinale einzuziehen. <br> | | colspan="9" align="left" | Bemerkungen: Auch wegen der Torbilanz haben Kanada und Schweiz die überragende Chance, in das Sechzehntelfinale einzuziehen. <br> | ||
| Zeile 1.099: | Zeile 1.111: | ||
|- valign="top" | |- valign="top" | ||
| <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe D''' <br><br> [[Datei:USA.png|70px]] [[Datei:Australien.png|70px]] </center> || '''[[USA 2026|Vereinigte Staaten von Amerika]] / [[Australischer Bund 2026|Australischer Bund]]''' <br> | | <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe D''' <br><br> [[Datei:USA.png|70px]] [[Datei:Australien.png|70px]] </center> || '''[[USA 2026|Vereinigte Staaten von Amerika]] / [[Australischer Bund 2026|Australischer Bund]]''' <br> | ||
Die USA gewinnen auch ihr zweites Gruppenspiel und stehen nach dem 2:0 gegen Australien vorzeitig im Sechzehntelfinale. Ohne den verletzten Pulisic übernimmt der Co‑Gastgeber früh die Kontrolle und geht in der 11. Minute in Führung, als Balogun links durchbricht und Burgess eine Hereingabe unglücklich ins eigene Tor lenkt. Australien antwortet nur sporadisch, Leckie verpasst zweimal, während die USA das Tempo bestimmen und mehr Abschlüsse sammeln. Kurz vor der Pause fällt das 2:0: Ein abgefälschter Distanzschuss von Dest landet vor Freeman, der aus kurzer Distanz einköpft; der Treffer zählt nach VAR‑Überprüfung. Nach der Pause bringt Australien seine Torschützen aus dem Türkei‑Spiel, doch Irankunda und Metcalfe bleiben wirkungslos. Balogun vergibt das mögliche 3:0, danach übernehmen die Australier zunehmend die Spielkontrolle. Volpato scheitert frei am Fünfmeterraum, Metcalfe schießt zu zentral, und Adams blockt in der 85. Minute einen gefährlichen Abschluss von Geria. Die USA verteidigen die Führung souverän und lassen trotz einer australischen Druckphase keinen Treffer zu. In der Nachspielzeit sorgt ein Krampf von Schiedsrichter Zwayer kurz für Unterbrechung, ehe die Partie endet. Die USA sichern sich mit dem zweiten Sieg den Gruppensieg in Gruppe D und ziehen als zweiter Gastgeber nach Mexiko vorzeitig in die K.o‑Runde ein. <br> | |||
{| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | {| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | ||
|- | |- | ||
| Zeile 1.115: | Zeile 1.128: | ||
|- valign="top" | |- valign="top" | ||
| <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:USA.png|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe D''' <br><br> [[Datei:Türkei.png|70px]] [[Datei:Paraguay.png|70px]] </center> || '''[[Republik Türkei 2026|Republik Türkei]] / [[Republik Paraguay 2026|Republik Paraguay]]''' <br> | | <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:USA.png|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe D''' <br><br> [[Datei:Türkei.png|70px]] [[Datei:Paraguay.png|70px]] </center> || '''[[Republik Türkei 2026|Republik Türkei]] / [[Republik Paraguay 2026|Republik Paraguay]]''' <br> | ||
Paraguay gewinnt ein hitziges, chaotisches und historisches WM‑Spiel mit 1:0 gegen die Türkei und schickt den Mitfavoriten nach zwei Partien vorzeitig nach Hause. Bereits nach 64 Sekunden erzielt Galarza mit einem flachen Schuss aus 20 Metern das schnellste Tor dieser WM. Die Türkei reagiert mit enormem Ballbesitz, bleibt aber im Abschluss harmlos und scheitert in der 35. Minute durch Müldür am Aluminium. Kurz vor der Pause kommt es zur Schlüsselszene: Nach einer Rudelbildung zeigt Schiedsrichter Barton Almirón Rot, weil dieser sich beim Sprechen die Hand vor den Mund hält – die neue Regel greift erstmals im Profifußball. Paraguay muss fortan in Unterzahl verteidigen, verpasst aber durch Enciso zu Beginn der zweiten Hälfte das mögliche 2:0. Die Türkei rennt an, bleibt jedoch erschreckend ineffektiv, obwohl sie fast im Minutentakt aus der Distanz abschließt. In der Schlussphase verletzt sich Paraguays Torhüter Gill, spielt humpelnd weiter und wird zum Helden, als er Uzuns Abschluss aus kurzer Distanz pariert (89.). Auch Demiral scheitert in der 96. Minute. Paraguay verteidigt leidenschaftlich, die Türkei verzweifelt an eigener Hektik, Pech und fehlender Präzision. Das 0:1 besiegelt das türkische WM‑Aus bereits nach zwei Spielen. <br> | |||
{| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | {| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | ||
|- | |- | ||
| Zeile 1.130: | Zeile 1.144: | ||
{| class="wikitable" style="float:center; width:600px; text-align:center;" | {| class="wikitable" style="float:center; width:600px; text-align:center;" | ||
|- | |- | ||
| colspan="9" align="center" | '''Fußball WM 2026 - Gruppe | | colspan="9" align="center" | '''Fußball WM 2026 - Gruppe D - 2. Spieltag''' | ||
|- | |- | ||
! Rang !! style="width:300px;" | Land !! Sp. !! S !! U !! N !! Tore !! Diff. !! Punkte | ! Rang !! style="width:300px;" | Land !! Sp. !! S !! U !! N !! Tore !! Diff. !! Punkte | ||
|- | |- | ||
| 1 || align="left" | | | 1 || align="left" | USA || 2 || 2 || 0 || 0 || 6:1 || 5 || 6 | ||
|- | |- | ||
| 2 || align="left" | Australien || 2 || 1 || 0 || 1 || 2:2 || 0 || 3 | | 2 || align="left" | Australien || 2 || 1 || 0 || 1 || 2:2 || 0 || 3 | ||
| Zeile 1.146: | Zeile 1.160: | ||
|- valign="top" | |- valign="top" | ||
| <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:USA.png|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe C''' <br><br> [[Datei:Schottland.png|70px]] [[Datei:Marokko.png|70px]] </center> || '''[[Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland 2026|Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland . Schottland]] / [[Königreich Marokko 2026|Königreich Marokko]]''' <br> | | <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:USA.png|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe C''' <br><br> [[Datei:Schottland.png|70px]] [[Datei:Marokko.png|70px]] </center> || '''[[Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland 2026|Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland . Schottland]] / [[Königreich Marokko 2026|Königreich Marokko]]''' <br> | ||
Marokko gewinnt mit 1:0 gegen Schottland und macht einen großen Schritt Richtung Sechzehntelfinale. Die Partie ist kaum angepfiffen, da schickt Brahim Díaz Saibari mit einem feinen Zuspiel in den Strafraum, und der Stürmer jagt den Ball in der 2. Minute wuchtig in den Winkel. Marokko bleibt danach klar überlegen, setzt Schottland mit Tempo und direktem Spiel unter Druck und kommt durch Saibari, Hakimi und El Khannouss zu weiteren guten Möglichkeiten. Schottland findet lange kaum statt, wird erst kurz vor der Pause etwas mutiger, doch McGinn verfehlt aus spitzem Winkel deutlich. Nach dem Seitenwechsel fordert Schottland kurz Elfmeter, doch das usbekische Schiedsrichterteam lässt weiterspielen. Saibari trifft wenig später abgefälscht das Lattenkreuz, und Gunn verhindert mit einer Glanzparade gegen El Khannouss das 0:2. Schottland bleibt im Abschluss harmlos, Christie und später McTominay verpassen die besten Gelegenheiten. Marokko verwaltet die Führung, bleibt defensiv stabil und bringt den knappen, aber verdienten Sieg sicher über die Zeit. <br> | |||
{| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | {| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | ||
|- | |- | ||
| Zeile 1.161: | Zeile 1.176: | ||
|- valign="top" | |- valign="top" | ||
| <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:USA.png|70px] <br><br> '''Vorrunde Gruppe C''' <br><br> [[Datei:Brasilien.png|70px]] [[Datei:Haiti.png|70px]] </center> || '''[[Föderative Republik Brasilien 2026|Föderative Republik Brasilien]] / [[Republik Haiti 2026|Republik Haiti]]''' <br> | | <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:USA.png|70px] <br><br> '''Vorrunde Gruppe C''' <br><br> [[Datei:Brasilien.png|70px]] [[Datei:Haiti.png|70px]] </center> || '''[[Föderative Republik Brasilien 2026|Föderative Republik Brasilien]] / [[Republik Haiti 2026|Republik Haiti]]''' <br> | ||
Brasilien gewinnt das zweite Gruppenspiel mit 3:0 gegen Haiti und erledigt die Pflichtaufgabe bereits vor der Pause. Haiti beginnt mutig, kombiniert sich mehrfach sauber aus der eigenen Abwehr und hält den Ballbesitz zunächst ausgeglichen. Brasilien findet erst nach einer Viertelstunde Lösungen, als Bruno Guimarães mit zwei Lupferpässen Raphinha in Szene setzt, dessen Abschlüsse jedoch einmal wegen Abseits aberkannt und einmal knapp vergeben werden. In der 23. Minute fällt das 1:0, als Vinícius Júnior von links nach innen zieht, Placide den Schuss nach vorn abprallen lässt und Delcroix den Ball beim Klärungsversuch an Cunha schießt. Brasilien übernimmt nun vollständig die Kontrolle, Vinícius Júnior setzt sich mehrfach im Eins‑gegen‑Eins durch und bereitet in der 36. Minute auch das 2:0 vor, das Cunha mit einem wuchtigen Schuss in den linken Winkel vollendet. Kurz vor der Pause erhöht Vinícius Júnior selbst, als Paquetá ihn halblinks freispielt und Placide den flachen Abschluss nicht entscheidend abwehren kann. Nach dem Seitenwechsel schaltet Brasilien sichtbar zurück, verwaltet das Ergebnis und spielt mehrere Konter ungenau aus. Haiti kommt durch Adé zu einer großen Kopfballchance, doch Alisson pariert stark. Auf der anderen Seite zwingt Martinelli Placide zu einer Glanzparade an die Latte, und ein Treffer von Endrick wird wegen Abseits aberkannt. Haiti kämpft bis zum Schluss um den Ehrentreffer, scheitert jedoch zweimal an Becker. Brasilien bringt das 3:0 souverän über die Zeit und bleibt ohne Gegentor. <br> | |||
{| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | {| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | ||
|- | |- | ||
| Zeile 1.181: | Zeile 1.197: | ||
|- | |- | ||
! Rang !! style="width:300px;" | Land !! Sp. !! S !! U !! N !! Tore !! Diff. !! Punkte | ! Rang !! style="width:300px;" | Land !! Sp. !! S !! U !! N !! Tore !! Diff. !! Punkte | ||
|- | |- | ||
| 1 || align="left" | Brasilien || 2 || 1 || 1 || 0 || 4:1 || 6 || 4 | | 1 || align="left" | Brasilien || 2 || 1 || 1 || 0 || 4:1 || 6 || 4 | ||
|- | |- | ||
| 2 || align="left" | Marokko || 2 || 1 || 1 || 0 || 2:1 || 3 || 4 | | 2 || align="left" | Marokko || 2 || 1 || 1 || 0 || 2:1 || 3 || 4 | ||
|- | |- | ||
| Zeile 1.193: | Zeile 1.209: | ||
|} | |} | ||
|} | |} | ||
{| class="wikitable" | cellpadding="5" cellspacing="0" border="2" | {| class="wikitable" | cellpadding="5" cellspacing="0" border="2" | ||
| Zeile 1.203: | Zeile 1.214: | ||
|- valign="top" | |- valign="top" | ||
| <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:USA.png|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe E''' <br><br> [[Datei:Deutschland.png|70px]] [[Datei:Côte d'Ivoire.png|70px]] </center> || '''[[Bundesrepublik Deutschland 2026|Bundesrepublik Deutschland]] / [[Republik Côte d'Ivoire 2026|Republik Côte d'Ivoire]]''' <br> | | <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:USA.png|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe E''' <br><br> [[Datei:Deutschland.png|70px]] [[Datei:Côte d'Ivoire.png|70px]] </center> || '''[[Bundesrepublik Deutschland 2026|Bundesrepublik Deutschland]] / [[Republik Côte d'Ivoire 2026|Republik Côte d'Ivoire]]''' <br> | ||
Deutschland gewinnt das zweite Gruppenspiel mit 2:1 gegen die Elfenbeinküste, dreht die Partie spät und zieht vorzeitig in die K.o.-Runde ein. Die DFB‑Elf startet stark, Havertz prüft Fofana früh per Kopf, Musiala schießt knapp vorbei, und Pavlović trifft nach einer Ecke vermeintlich zur Führung, doch der Treffer wird wegen eines Offensivfouls aberkannt. Die Elfenbeinküste nutzt anschließend deutsche Unsicherheiten: Diomande setzt sich mehrfach auf dem rechten Flügel durch, Brown klärt zunächst gegen Diallo, doch Kessié verwandelt den Nachschuss aus fünf Metern zum 0:1 (30.). Deutschland verliert nach dem Gegentor den Zugriff, Havertz’ zweites Tor zählt ebenfalls nicht, und Wirtz vergibt zwei gute Gelegenheiten vor der Pause. Nach dem Seitenwechsel bleibt die Elfenbeinküste gefährlicher: Kessié marschiert durchs Mittelfeld, Oulai schießt aus bester Position drüber, und die deutsche Abwehr rettet mehrfach in höchster Not. In der 60. Minute reagiert Nagelsmann und bringt Undav, Leweling und Amiri. Zunächst köpft Havertz nach einer Ecke vorbei, doch dann schlägt der Joker zu: Amiri flankt scharf aus dem Halbfeld, Undav löst sich im Strafraum und trifft volley zum 1:1 (68.). Die Partie bleibt offen, Goretzka verhindert in der 88. Minute das mögliche 1:2, Brown und Amiri scheitern auf der Gegenseite an Fofana. In der 90.+4 entscheidet Undav das Spiel endgültig, als er einen harten Vertikalpass von Nmecha perfekt verarbeitet und flach ins Eck vollendet. Deutschland dreht das Spiel spät, zeigt große Moral und steht nach zwei Siegen sicher in der K.o.-Runde. <br> | |||
{| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | {| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | ||
|- | |- | ||
| Zeile 1.220: | Zeile 1.232: | ||
|- valign="top" | |- valign="top" | ||
| <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:USA.png|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe E''' <br><br> [[Datei:Ecuador.png|70px]] [[Datei:Niederlande.png|70px]] [[Datei:Curacao.png|70px]] </center> || '''[[Republik Ecuador 2026|Republik Ecuador]] / [[Königreich der Niederlande 2026|Königreich der Niederlande / [[Land Curacao 2025|Land Curacao]]''' <br> | | <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:USA.png|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe E''' <br><br> [[Datei:Ecuador.png|70px]] [[Datei:Niederlande.png|70px]] [[Datei:Curacao.png|70px]] </center> || '''[[Republik Ecuador 2026|Republik Ecuador]] / [[Königreich der Niederlande 2026|Königreich der Niederlande / [[Land Curacao 2025|Land Curacao]]''' <br> | ||
Curacao ringt Ecuador ein sensationelles 0:0 ab und hält dank einer überragenden Leistung von Torhüter Eloy Room die Chance auf das Weiterkommen am Leben. Ecuador dominiert von Beginn an, Valencia scheitert bereits nach zwei Minuten mit einer Großchance, doch Room lenkt den Ball spektakulär um den Pfosten. Curacao bleibt mutig, kontert immer wieder gefährlich und kommt durch Floranus, Bacuna und Locadia selbst zu guten Abschlüssen. Ecuador erhöht den Druck, doch Room pariert Distanzschüsse von Yeboah, Plata und Alcívar und hält zur Pause bereits acht Abschlüsse fest. Nach dem Seitenwechsel spielt Ecuador Angriff um Angriff, Curacao verteidigt die Flügel konsequent und zwingt den Favoriten zu Fernschüssen. Room entschärft einen Kopfball von Plata aus kurzer Distanz und kratzt später Abschlüsse von Angulo und Rodríguez von der Linie. In einer kurzen Drangphase hat Curacao selbst drei Chancen in Folge, doch Galíndez hält stark gegen Bacuna, Comenencia und Locadia. In der 89. Minute rettet die Latte nach einer verunglückten Flanke von Preciado. Am Ende steht ein historischer Punktgewinn für Curacao, während Ecuador trotz fast 30 Torschüssen verzweifelt und nun gegen Deutschland gewinnen muss, um im Turnier zu bleiben. <br> | |||
{| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | {| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | ||
|- | |- | ||
| Zeile 1.237: | Zeile 1.250: | ||
|- | |- | ||
! Rang !! style="width:300px;" | Land !! Sp. !! S !! U !! N !! Tore !! Diff. !! Punkte | ! Rang !! style="width:300px;" | Land !! Sp. !! S !! U !! N !! Tore !! Diff. !! Punkte | ||
|- | |- | ||
| 1 || align="left" | '''Deutschland''' || 2 || 2 || 0 || 0 || 8:2 || 6 || 6 | | 1 || align="left" | '''Deutschland''' || 2 || 2 || 0 || 0 || 8:2 || 6 || 6 | ||
|- | |- | ||
| Zeile 1.250: | Zeile 1.263: | ||
|- valign="top" | |- valign="top" | ||
| <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:USA.png|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe F''' <br><br> [[Datei:Niederlande.png|70px]] [[Datei:Schweden.png|70px]] </center> || '''[[Königreich der Niederlande 2026|Königreich der Niederlande]] / [[Königreich Schweden 2026|Königreich Schweden}}''' <br> | | <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:USA.png|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe F''' <br><br> [[Datei:Niederlande.png|70px]] [[Datei:Schweden.png|70px]] </center> || '''[[Königreich der Niederlande 2026|Königreich der Niederlande]] / [[Königreich Schweden 2026|Königreich Schweden}}''' <br> | ||
Die Niederlande feiern im zweiten Gruppenspiel einen klaren 5:1‑Sieg gegen Schweden und setzen ein deutliches Ausrufezeichen. Koeman überrascht in der Startelf mit Brobbey – und der Stürmer zahlt sofort zurück. Bereits in der 5. Minute drückt er eine Hereingabe von Gakpo aus kurzer Distanz über die Linie, in der 17. Minute erhöht er nach Dumfries’ Vorlage per spitzem Abschluss ins lange Eck. Schweden findet erst nach der Trinkpause ins Spiel, verpasst aber durch Karlström, Ayari und Gyökeres mehrfach den Anschluss. Kurz vor der Pause wird ein Kopfballtor von Lagerbielke wegen Abseits aberkannt, Verbruggen pariert zudem einen Freistoß von Gyökeres und einen Abschluss von Ayari. Direkt nach Wiederbeginn trifft Gakpo am zweiten Pfosten zum 3:0, sieben Minuten später vollendet er nach Gravenberchs Kontereinleitung seinen Doppelpack ins kurze Eck. Schweden verkürzt durch den eingewechselten Elanga, der nach Isaks Zuspiel frei vor Verbruggen bleibt und sicher abschließt. Die Niederlande kontrollieren danach das Geschehen, verteidigen konzentriert und lassen keine weitere schwedische Aufholjagd zu. In der 89. Minute setzt Summerville mit einem präzisen Schuss von der Strafraumkante den Schlusspunkt, verletzt sich jedoch in der Nachspielzeit nach einem Zusammenprall im Gesicht. Die Elftal zeigt eine reife Leistung, zwei Doppelpacker und ein spätes Jokertor sorgen für einen souveränen 5:1‑Erfolg. <br> | |||
{| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | {| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | ||
|- | |- | ||
| Zeile 1.270: | Zeile 1.284: | ||
|- valign="top" | |- valign="top" | ||
| <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:Mexiko.png|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe F''' <br><br> [[Datei:Tunesien.png|70px]] [[Datei:Japan.png|70px]] </center> || '''[[Tunesische Republik 2026|Tunesische Republik]] / [[Japan 2026|Japan]]''' <br> | | <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:Mexiko.png|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe F''' <br><br> [[Datei:Tunesien.png|70px]] [[Datei:Japan.png|70px]] </center> || '''[[Tunesische Republik 2026|Tunesische Republik]] / [[Japan 2026|Japan]]''' <br> | ||
Japan gewinnt mit 4:0 gegen Tunesien und besiegelt damit das frühe WM‑Aus der Nordafrikaner. Bereits in der 4. Minute setzt Nakamura sich links durch und legt flach in die Mitte, wo Kamada mit der Hacke sehenswert vollendet. Tunesien wirkt überfordert, Dahmen verhindert mit einer starken Doppelparade gegen Ueda und Tomiyasu zunächst das 0:2. Doch Japan nutzt die Passivität des Gegners: Ueda verzögert nach einem Konter mehrfach, wird aber nicht attackiert und trifft schließlich aus 16 Metern ins lange Eck (31.). Nach einer längeren Phase ohne große Höhepunkte kombiniert Japan sich in der 69. Minute mit zwei Pässen durch die gesamte tunesische Defensive, Ito bleibt frei vor Dahmen eiskalt und erhöht auf 3:0. In der 83. Minute schnürt Ueda per Kopf seinen Doppelpack, während zwei tunesische Feldspieler auf der Linie nicht klären. Tunesien zeigt erneut große Defensivprobleme und wirkt in allen Mannschaftsteilen überfordert. Japan spielt die Partie souverän zu Ende, verbessert sein Torverhältnis und bleibt im engen Rennen um den Gruppensieg, während Tunesien nach zwei deutlichen Niederlagen bereits ausgeschieden ist. <br> | |||
{| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | {| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | ||
|- | |- | ||
| Zeile 1.304: | Zeile 1.319: | ||
|} | |} | ||
{| class="wikitable" | cellpadding="5" cellspacing="0" border="2" | |||
! style="width:20%" | !! style="width:80%"| <center> '''[[Chronik 2026.06|21.06.2026]] (Sonntag)''' </center> | |||
|- valign="top" | |||
| <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:USA.png|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe G''' <br><br> [[Datei:Belgien.png|70px]] [[Datei:Iran.png|70px]] </center> || '''[[Königreich Belgien 2026|Königreich Belgien]] / [[Islamische Republik Iran 2026|Islamische Republik Iran]]''' <br> | |||
xxx <br> | |||
{| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | |||
|- | |||
| colspan="9" align="center" | '''Fußball WM 2026 - Gruppenphase, Gruppe G''' | |||
|- | |||
! style="width:200px;" | Austragungsort !! style="width:200px;" | Erste Mannschaft !! style="width:200px;" | Zweite Mannschaft !! style="width:100px;" | Ergebnis !! style="width:200px;" | Bemerkungen | |||
|- | |||
| Inglewood / <br> Los Angeles Area Stadium <br> 1600 local time || '''Belgien''' || '''Iran''' || '''1:1''' (1:1) || 70.317 Zuschauer | |||
|- | |||
| colspan="9" align="left" | Spielverlauf: <br> | |||
* 3. Minute 1:0 Romelu Lukaku (SSC Neapel) | |||
* 33. Minute 1:1 Saeid Ezatolahi (Shabab al-Ahli Dubai Club, VAE) | |||
* Spieler des Spiels: Alireza Beiranvand (Iran), spielt bei Tractor Sazi Täbris | |||
* Schiedsrichter: Darío Herrera (Argentinien) | |||
|} | |||
|- valign="top" | |||
| <center> [[Datei:2026 FIFA World Cup Emblem.jpg|70px]] [[Datei:USA.png|70px]] <br><br> '''Vorrunde Gruppe G''' <br><br> [[Datei:Neuseeland.png|70px]] [[Datei:Ägypten.png|70px]] </center> || '''[[Neuseeland 2026|Neuseeland]] / [[Arabische Republik Ägypten 2026|Arabische Republik Ägypten]]''' <br> | |||
… <br> | |||
{| class="wikitable" style="float:center; width:900px; text-align:center;" | |||
|- | |||
| colspan="9" align="center" | '''Fußball WM 2026 - Gruppenphase, Gruppe E''' | |||
|- | |||
! style="width:200px;" | Austragungsort !! style="width:200px;" | Erste Mannschaft !! style="width:200px;" | Zweite Mannschaft !! style="width:100px;" | Ergebnis !! style="width:200px;" | Bemerkungen | |||
|- | |||
| Vancouver / <br> Vancouver Stadium <br> 1800 local time || '''Neuseeland''' || '''Ägypten''' || '''1:3''' (1:0) || 52.497 Zuschauer | |||
|- | |||
| colspan="9" align="left" | Spielverlauf: <br> | |||
* 15. Minute 1:0 Finn Surman (Portland Timbers) | |||
* 58. Minute 1:1 Mostafa Ziko (Pyramids FC) | |||
* 67. Minute 1:2 Mohammed Salah (FC Liverpool) | |||
* 76. Minute 1:3 Mahmoud Ahmed Ibrahim Hassan, gen. "Trezeguet" (al Ahly Kairo) | |||
* Spieler des Spiels: Mostafa Ziko (Ägypten) | |||
* Schiedsrichter: Omar al-Ali (VAE) | |||
|} | |||
{| class="wikitable" style="float:center; width:600px; text-align:center;" | |||
|- | |||
| colspan="9" align="center" | '''Fußball WM 2026 - Gruppe E - 2. Spieltag''' | |||
|- | |||
! Rang !! style="width:300px;" | Land !! Sp. !! S !! U !! N !! Tore !! Diff. !! Punkte | |||
|- | |||
| 1 || align="left" | Ägypten || 2 || 1 || 1 || 0 || 4:2 || 2 || 4 | |||
|- | |||
| 2 || align="left" | Iran || 2 || 0 || 2 || 0 || 2:2 || 0 || 2 | |||
|- | |||
| 3 || align="left" | Belgien || 2 || 0 || 2 || 0 || 1:1 || 0 || 2 | |||
|- | |||
| 4 || align="left" | Neuseeland || 2 || 0 || 1 || 1 || 3:5 || -2 || 1 | |||
|- | |||
| colspan="9" align="left" | Bemerkungen: <br> | |||
|} | |||
NEU | NEU | ||
Gruppe H 2. Spieltag Tabelle | Gruppe H 2. Spieltag Tabelle | ||
Version vom 26. Juni 2026, 17:15 Uhr




FUSSBALL-WELTMEISTERSCHAFT 2026 in KANADA, MEXIKO und USA
WER WIRD WELTMEISTER ?
... Deutschland, Spanien, Frankreich oder England ?
DIESE SEITE IST EINE BAUSTELLE
| FIFA / Emirat Bahrain Die FIFA beschließt während seiner Sitzung in Bahrain, dass von der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 an 48 Staaten in 16 Dreiergruppen teilnehmen sollen. Die Zahl der Vorrundenspiele wäre damit gleich geblieben, da bei doppelt so vielen Gruppen jede Gruppe nur halb so viele Spiele haben würde – drei statt sechs. Im K.-o.-System würde erstmals ein Sechzehntelfinale hinzukommen; damit würde sich die Anzahl der Spiele in der K.-o.-Phase verdoppeln und insgesamt wären 80 statt 64 Begegnungen auszutragen. |
| FIFA / Vereinigte Mexikanische Staaten / Kanada / Vereinigte Staaten von Amerika Die nationalen Fußballverbände Kanadas, Mexikos und die USA verkünden ihre gemeinsame Bewerbung auf einer Pressekonferenz in New York. Es wäre das erste Mal, dass eine Fußball-WM von drei Ländern gemeinsam ausgetragen wird. Für Kanada wäre es die erste Austragung, für die USA die zweite nach 1994 und für Mexiko die dritte nach 1970 und 1986. Die gemeinsame Bewerbung „United 2026“ läuft unter dem Slogan „United, As One“. |
| FIFA / Vereinigte Mexikanische Staaten / Kanada / Vereinigte Staaten von Amerika Das Organisationskomitee der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gibt bekannt, dass die WM an mindestens zwölf Spielorten ausgetragen werden soll. Dazu wird eine Liste mit 49 Stadien in 44 Städten veröffentlicht, die mit mindestens 40.000 Sitzplätzen die von der FIFA geforderte Mindestanzahl erfüllen. Die Kandidaten müssen sich bis zum 5. September 2017 bewerben. |
| FIFA / Vereinigte Mexikanische Staaten / Kanada / Vereinigte Staaten von Amerika Das Organisationskomitee der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gibt bekannt, dass 41 Städte ihre Bewerbung zur Ausrichtung von Spielen fristgerecht eingereicht haben. Hieraus werden 23 Vorschläge aufgenommen werden, aus denen die FIFA selbst 16 Arenen auswählen soll. |
| FIFA / Vereinigte Mexikanische Staaten / Kanada / Vereinigte Staaten von Amerika Von den 41 Städten bei der fristgerechten Einreichung der Bewerbung zur Ausrichtung der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 werden in die offizielle Bewerbung nunmehr 23 mögliche Spielorte ausgewählt. Die Stadien werden bereits als Fußball- und Football-Stadien genutzt, weshalb keine oder nur geringe Bauarbeiten nötig wären. Auch die notwendige Infrastruktur ist vorhanden. Allerdings sind große Strecken zwischen den Austragungsorten zurückzulegen und zwei Staatsgrenzen zu überwinden. Dazu liegen die Spielorte in verschiedenen Zeitzonen. Nachdem man ursprünglich mit mindestens zwölf Austragungsorten geplant hatte, entschied sich das Organisationskomitee, dass die WM an 16 Orten gespielt werden soll. Aus den 23 Vorschlägen wählt die FIFA am 16.06.2022 16 Arenen aus. |
| FIFA / Russische Föderation / Vereinigte Mexikanische Staaten / Kanada / Vereinigte Staaten von Amerika Am Vortag des Eröffnungsspiels der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland 2018 wird in Moskau verkündet, welche Länder die Ausrichter der Spiele 2026 sein werden. Im Gegensatz zu vorherigen WM-Vergaben entscheidet nicht die FIFA-Exekutive, sondern die Versammlung der Mitgliedsverbände über die Vergabe. Um eine Kandidatur zu gewinnen, benötigt ein Bewerber die absolute Mehrheit der Stimmen. Die Staaten Kanada, Marokko, Mexiko und die USA (inklusive seiner Außengebiete Amerikanische Jungferninseln, Guam und Puerto Rico) geben als Bewerber keine Stimme ab. Ghana ist bei der Abstimmung abwesend. Iran wählt als einziges Land die Option „keiner von beiden“. Kuba, Slowenien und Spanien enthalten sich der Stimme. Von den Ländern mit deutschsprachigem Anteil geben Belgien, Luxemburg und Italien ihre Stimme für Marokko ab, während Deutschland, Liechtenstein, Österreich und die Schweiz für Kanada, Mexiko und die USA votieren, die letztlich 134 Stimmen erhalten und damit die absolute Mehrheit der Mitgliedsverbände hinter sich scharen können. Marokko erhält immerhin 65 Stimmen. |
| FIFA / Vereinigte Mexikanische Staaten / Kanada / Vereinigte Staaten von Amerika Die FIFA trifft die Entscheidung über die 16 Austragungsorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Mexiko, Kanada und USA.
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| FIFA / Staat Katar / Vereinigte Mexikanische Staaten / Kanada / Vereinigte Staaten von Amerika Während der Fußball-WM in Katar berichten mehrere Medien, dass der Spielmodus für die WM 2026 wegen der Gefahr von Spielabsprachen auch intern umstritten ist, weswegen man sich eine weitere Reform vorbehält. Denkbar, so der FIFA-Chef für globale Fußballentwicklung Arsène Wenger und Präsident Gianni Infantino, sei auch eine Austragung in 12 Gruppen mit je vier Mannschaften, von denen sich die Gruppenersten und -zweiten sowie acht Gruppendritte für die Runde der letzten 32 qualifizieren. Eine weitere Variante sähe vor, dass die 48 Mannschaften zwei Vorrunden mit je 24 Teams – ebenfalls in Vierergruppen – ausspielen und sich die Sieger der beiden Hälften des Turnierbaums im Finale gegenüberstünden. Da die beiden Hälften hier bereits nach der Auslosung feststünden, wäre es nicht mehr möglich, durch eine taktische Niederlage im letzten Gruppenspiel in die möglicherweise leichtere Turnierhälfte zu kommen. In beiden Varianten mit Vierergruppen würden 104 Partien ausgetragen werden und die Zahl der Spiele einer Mannschaft bis zum Finale von sieben auf acht steigen. Dabei rechnet die FIFA mit erheblich höheren Einnahmen, auch müsse das Turnier wohl um mindestens eine Woche verlängert werden. |
| FIFA / Schweizerische Eidgenossenschaft / Vereinigte Mexikanische Staaten / Kanada / Vereinigte Staaten von Amerika Die 48 Startplätze für die Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 werden wie folgt vergeben:
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| FIFA / Republik Ruanda / Vereinigte Mexikanische Staaten / Kanada / Vereinigte Staaten von Amerika Auf dem 73. FIFA-Kongress in der ruandischen Hauptstadt Kigali wird die Aufstockung der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 auf insgesamt 104 Partien beschlossen. Der Modus sieht zunächst eine Gruppenphase mit 12 Vierer-Gruppen vor; das Turnier soll etwa sechs Wochen dauern. Bei der Weltmeisterschaft 2026 werden mehrere neue Fußballregeln eingeführt oder ausprobiert: Wetterunabhängig finden pro Spiel zwei festgelegte Trinkpausen, ungefähr nach 22 und 67 Minuten, für jeweils drei Minuten statt. Aufgrund des Umstandes, dass bei dem Turnier 48 statt 32 Mannschaften starten und dadurch eine weitere Finalrunde (Sechzehntelfinale) hinzukommt, werden die in der Gruppenphase verteilten gelben Karten bereits vor Beginn der Finalrunden gelöscht anstatt vor Beginn der Viertelfinals. Für Einwürfe und Abstöße wird eine 5-Sekunden-Zeitregel eingeführt. Wird diese missachtet, kann der Ballbesitz an das gegnerische Team übergehen. Für ausgewechselte Spieler wurde eine 10-Sekunden-Zeitregel eingeführt; wird diese nicht eingehalten, muss der einzuwechselnde Spieler bis zur nächsten Spielunterbrechung, mindestens jedoch eine Minute, auf seine Einwechslung warten. Spieler, die auf dem Platz behandelt werden, müssen anschließend das Feld verlassen und ebenfalls eine Minute warten, wenn sie wieder am Spiel teilnehmen wollen. Spieler, die in einem Disput mit dem Gegenspieler mit vor dem Mund gehaltener Hand kommunizieren, können bei der WM mit der Roten Karte bestraft werden. Spieler, die aus Protest gegen eine Schiedsrichterentscheidung den Platz verlassen, können ebenfalls mit einer roten Karte bestraft werden. Wenn eine Mannschaft aus Protest den Platz verlässt, wird die Partie für den Gegner gewertet. Der Video-Assistent (VAR) darf bei der Weltmeisterschaft drei weitere Situationen überprüfen und bei Fehlern des Schiedsrichters eingreifen: bei unkorrekt gegebenen Ecken (sofern der Check sofort und ohne Verzögerung durchgeführt werden kann), bei einer Spielerverwechslung, die zu einer roten oder gelben Karte für einen falschen Spieler führt und bei einer zweiten Gelben Karte, die zu Gelb-Rot für einen Spieler führt. |
| FIFA / Schweizerische Eidgenossenschaft / Vereinigte Mexikanische Staaten / Kanada / Vereinigte Staaten von Amerika Im Februar 2025 wurden im laufenden Qualifikationswettbewerb mit Pakistan und der Republik Kongo zwei weitere Mannschaften von der FIFA suspendiert. Die Gründe waren Verstöße der jeweiligen Nationalverbände gegen Statuten des Weltverbandes.[22] Die Suspendierung wurde im März für Pakistan und im Mai für die Republik Kongo wieder aufgehoben. Zwei für diesen Zeitraum für die Republik Kongo geplante Spiele wurden zunächst ausgesetzt und von der FIFA später mit 0:3-Niederlagen gewertet. |
FIFA / Vereinigte Mexikanische Staaten / Kanada / Vereinigte Staaten von Amerika EndrundenteilnehmerDie aktuellen Gewinner der Kontinentalmeisterschaften sind mit * markiert; es haben sich somit alle Kontinentalmeister qualifiziert, was erstmals bei einer Fußball-Weltmeisterschaft der Fall ist. |
Vorrunde Gruppe A |
Vereinigte Mexikanische Staaten / Südafrikanische Republik Das turbulente Eröffnungsspiel der Fußball-WM 2026 gewinnt im heimischen Aztekenstadion Mexiko mit 2:0 gegen Südafrika. Die geschichtsträchtige Partie in Mexiko-Stadt wird von einem historischen Rekord von insgesamt drei Roten Karten überschattet. Bereits in der 9. Minute bringt Julián Quiñones die Gastgeber mit einem Schuss durch die Beine von Südafrikas Torwart Ronwen Williams in Führung. Vorausgegangen war ein schwerer Ballverlust von Sphephelo Sithole. In der 67. Minute baut der erfahrene Stürmer Raúl Jiménez die Führung per Kopf nach einer präzisen Flanke von Roberto Alvarado zum 2:0 aus. Für Jiménez ist es das erste WM-Tor seiner Karriere. In der zweiten Halbzeit wird der erst 17 Jahre und 240 Tage alte Gilberto Mora eingewechselt. Er avanciert damit zum jüngsten mexikanischen WM-Spieler der Geschichte. Noch nie zuvor gab es in einem WM-Auftaktspiel drei Platzverweise: Sphephelo Sithole (Südafrika) sieht in der 50. Minute nach einer Notbremse als letzter Mann die erste Rote Karte des Turniers. Themba Zwane (Südafrika) fliegt in der 84. Minute nach einer Tätlichkeit (Schlag gegen den Kopf von Alvarado) und folgendem VAR-Beweis mit Rot vom Platz. César Montes (Mexiko) schwächt die Gastgeber in der Nachspielzeit (90.+2 Minute) ebenfalls wegen einer Notbremse. Durch den verdienten Heimsieg verbucht der Co-Gastgeber die ersten drei Punkte in der Gruppe A und legt den Grundstein für den Einzug in die K.-o.-Runde. Vor dem Anpfiff hatte Popstar Shakira gemeinsam mit Burna Boy die rund 80.000 Fans im ausverkauften Stadion mit dem offiziellen WM-Song „Dai Dai“ angeheizt.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe A |
Vereinigte Mexikanische Staaten / Republik Korea / Tschechische Republik Im mexikanischen Zapopan findet das zweite Spiel der Gruppe A statt, in dem die Republik Korea auf die Tschechische Republik trifft. Es handelt sich um das erste WM-Aufeinandertreffen überhaupt zwischen diesen beiden Mannschaften. Südkorea ist zum 12. Mal bei einer WM dabei. Die Mannschaft qualifizierte sich über die asiatische WM-Qualifikation (AFC = Asian Football Confederation). In der FIFA-Analyse wird Südkorea als Team beschrieben, das "zum elften Mal in Folge" an einer WM teilnimmt. Tschechien qualifizierte sich über die europäischen Play-Offs, weil sie im Finale Dänemark im Elfmeterschießen besiegten. Tschechien war bisher nur einmal bei einer WM dabei, als "Tschechoslowakei" allerdings achtmal. Sowohl 2006 als auch 2026 waren beide Länder gemeinsam bei der WM dabei. Südkoreas bestes Ergebnis war das Erreichen des Halbfinales im Jahre 2002 bei der WM in Südkorea/Japan, Tschechien wurde als "Tschechoslowakei" in den Jahren 1934 und 1962 Vizeweltmeister, scheiterte aber als Tschechien 2006 in der Vorrunde.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe B |
Kanada / Bosnien-Herzegowina Kanada gegen Bosnien beginnt mit einer klaren Rollenverteilung, die sich erst allmählich verschiebt. In den ersten fünfundzwanzig Minuten dominieren die Bosnier das Geschehen, gewinnen die Zweikämpfe, setzen Kanada früh unter Druck und wirken in ihren Abläufen reifer und zielgerichteter. Kanada braucht Zeit, um in die Partie zu finden, verliert viele zweite Bälle und kommt kaum zu strukturierten Angriffen. Doch mit zunehmender Spieldauer kippt das Kräfteverhältnis: Kanada stabilisiert das Mittelfeld, erhöht das Tempo, gewinnt mehr Raum und zwingt Bosnien immer häufiger in die Defensive. Spätestens nach der Pause übernehmen die Kanadier vollständig die Kontrolle, erspielen sich klare Chancen und halten Bosnien über weite Strecken in der eigenen Hälfte fest. Die Bosnier verteidigen tapfer, verlieren aber zunehmend Zugriff und können kaum noch Entlastung erzeugen. Das späte 1:1, rund zwölf Minuten vor dem Ende, ist die logische Folge der kanadischen Überlegenheit in der zweiten Halbzeit. Über die gesamte Spielzeit betrachtet zeigt Kanada die größere Ausdauer, den besseren Rhythmus und die klarere Spielidee. Das Ergebnis steht als Unentschieden, doch der Eindruck bleibt: Kanada ist der heimliche Gewinner dieser Begegnung.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe D |
Vereinigte Staaten von Amerika / Republik Paraguay Das "Heim-Trikot" der US-Boys ist herrlich amerikanisch daneben. Die breiten horizontalen Streifen auf dem Trikot erinnern an Matrosen auf Landgang, Sträflinge aus einer 50er-Jahre-Film oder ein Kostüm zum 4. Juli und stellen wieder einmal das Talent der USA unter Beweis, Trikots zu entwerfen, die entweder genial sind oder komplett aus der Spur laufen, wobei es sich in diesem Jahr eher um die zweite Kategorie handelt. Sie tragen ihr Trikot nicht als Gag, nicht als Retro-Joke, sondern einfach als ihr offizielles WM-Trikot und unternehmen damit keinen Versuch, elegant zu wirken. Die USA stehen vom Anpfiff an wach auf dem Platz. Sie schieben die Linie höher, sie gewinnen die zweiten Bälle, sie wirken, als hätten sie den Rhythmus des Spiels schon in der Hand, bevor Paraguay überhaupt richtig sortiert ist. Die Paraguayer beginnen zögerlich, abwartend, fast schläfrig, als wollten sie erst einmal sehen, was die Amerikaner vorhaben. Das 1:0 fällt folgerichtig: ein sauberer Angriff, ein klarer Abschluss, kein Zufall. Paraguay reagiert, aber ohne Tempo, ohne Überzeugung. Die USA kontrollieren das Spiel, ohne spektakulär zu wirken — einfach durch Präsenz und Klarheit. Nach der Pause kippt das Bild. Paraguay kommt plötzlich mit Energie, läuft früher an, presst höher, zeigt endlich das Spiel, das man in der ersten Halbzeit vermisst. Aber es ist das typische „zu spät“: viel Aufwand, wenig Struktur. Die USA bleiben ruhig, stehen kompakt, warten auf den Moment, der sich zwangsläufig ergibt. Und genau in dieser paraguayischen Drangphase passiert es: ein Ballverlust, der nicht passieren darf, ein schneller amerikanischer Umschaltmoment, ein Pass in die Tiefe, ein direkter Abschluss — 2:0. Paraguay ist eigentlich am Drücker, kassiert aber genau dann das Tor, das das Spiel endgültig entscheidet. Danach läuft Paraguay weiter an, aber ohne echte Gefahr. Die USA verwalten, ohne in Schwierigkeiten zu geraten. Das Spiel flacht ab, weil die Entscheidung gefallen ist. In der zweiten Halbzeit kommt Paraguay besser ins Spiel zurück durch ihre Stürmer Diego Gómez und Miguel Almirón, obwohl die USA die spielbestimmende Equipe bleibt, die aber den Abschluss nicht mehr findet. Doch plötzlich sind die Paraguayer am Zug: Julio Enciso bedient den völlig freistehenden Mauricio, der im Strafraum ins rechte untere Eck zum 1:3 verkürzt. Die Gastgeber versuchen sofort einen Gegenstoß, doch Tillman scheitert aus 13 Metern Entfernung an Omar Gill. Die Elf des US-Trainers Mauricio Pochettino verwaltet den Vorsprung souverän, ohne noch einmal in Gefahr zu geraten, obwohl Paraguay viel investiert. Doch die USA setzen den Schlusspunkt: In der 90.+8. Minute zieht Giovanni Reyna ab und schießt ein sehenswertes Tor zum 4:1-Endstand.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe B |
Vereinigte Staaten von Amerika / Staat Katar Schweizerische Eidgenossenschaft Katar nimmt zum ersten Mal nach einer erfolgreichen Qualifikation an einer Weltmeisterschaftsendrunde teil; vor vier Jahren hatten sie sich noch als Gastgeber automatisch qualifiziert. Die Schweiz nahm bislang zwölfmal an einer Endrunde teil, davon einmal, im Jahre 1954, als Gastgeber. Während beim vorigen Mal Katar bereits in der Vorrunde ausschieden, erreichte die Schweiz gleich dreimal, nämlich in den Jahren 1934, 1934 und 1954, ein Viertelfinale. Die Mannschaften von Katar und der Schweiz hatten bereits ein Freundschaftsspiel am 14.11.2018 in Lugano, das Katar mit 0:1 gewann. Katar nahm bisher einmal an einer Weltmeisterschaft teil, als diese 2022 im eigenen Land teilnahm. Damals scheiterte Katar ohne einen Sieg in der Vorrunde. Die Schweiz nahm bislang zwölfmal an einer WM teil und erreichte 1934, 1938 und 1954 das Viertelfinale. Katar qualifizierte sich für diese WM direkt über die AFC-Qualifikation mit einer Top-Platzierung in der finalen Asien-Gruppe. Die Schweiz qualifizierte sich direkt als Gruppensieger der UEFA-Qualifikation.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe C |
Basilien nahm als bisher einzige Mannschaft an jeder Weltmeisterschaft teil, also 22mal, Marokko immerhin sechs Mal zwischen 1970 und 2022. Brasilien wurde bislang fünfmal Weltmeister, das beste Ergebnis erreichte Marokko im Jahre 2022 mit einem 4. Platz, was gleichzeitig die beste Platzierung eines afrikanischen Teams aller Zeiten bedeutete. Brasilien erreichte die aktuelle WM mit dem 5. Platz in der CONMEBOL-Qualifikation, Marokko löste seine Fahrkarte nach Amerika durch einen Gruppensieg bei der CAF-Qualifikation. Das erste Freundschaftsspiel der beiden Mannschaften gewann Brasilien am 09.10.1997 mit 2:0. Die beiden Mannschaften trafen zuletzt zu einem weiteren Freundschaftsspiel am 25.03.2023 in Tanger aufeinander: Marokko gewann mit 2:1 Toren.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe C |
Republik Haiti / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland - Schottland Am 15.06.1974 spielte Haiti gegen Schottland bei einem WM-Gruppenspiel 4:1. Es war das einzige WM-Speil und gleichzeitig die letzte Begegnung beider Mannschaften. Für Haiti wird dieses Jahr das Jahr der bisher einzigen WM-Teilnahme. Schottland dagegen war achtmal bei einer WM dabei, und zwar zwischen 1954-1998, scheiterte jedoch jeweils in den Vorrunden. Für diese Weltmeisterschaft qualifizierte sich Haiti als eines der sechs besten CONCACAF-Teams. Schottland qualifizierte sich als einer der 16 europäischen Gruppensieger.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe D |
Australischer Bund / Republik Türkei Das letzte Mal trafen Australien und die Türkei am 29.05.2004 in Sydney aufeinander und trennten sich 1:1 unentschieden. Australien nahm seit 1974 bislang sechsmal an einer Weltmeisterschaft teil, durchgehend seit 2006, die Türkei war 1954, 2002 und 2026 Teilnehmer. Australien kam 2006 und 2022 ins Achtelfinale, während die Türkei 2002 den 3. Platz bei einer WM erreichte. Australien löste das Ticket zu der aktuellen WM durch die asiatische Qualifikation gegen Palästina, Libanon und Bangladesch und kam durch den Gruppensieg weiter in die Endrunde. Hier verpassten sie gegen Japan, Saudi-Arabien, China, Oman und Vietnam die direkten AFC-Plätze und mussten in die Playoffs, wo sie gegen den Irak gewannen und für die internationalen Playoffs qualifiziert wurden. Hier besiegten sie Honduras und qualifizierten sich für die Teilnahme an der WM 2026. Die Türkei spielte in einer Qualifikationsgruppe gegen Kroatien, Wales, Armenien und Lettland und verpasste den Gruppensieg, erreichte aber über die Nations-League-Setzung die Playoffs und gewann zunächst gegen Georgien. Die Türkei setzte sich anschließend gegen Griechenland durch und qualifizierte sich für die WM in Nordamerika.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe E |
Vereinigte Staaten von Amerika / Bundesrepublik Deutschland / Königreich der Niederlande / Land Curacao
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe E |
Vereinigte Staaten von Amerika / Côte d'Ivoire / Republik Ecuador Um 1900 Uhr Ortszeit treffen die Mannschaft von Côte d’Ivoire und Ecuador in der Gruppe E in Philadelphia aufeinander. Côte d’Ivoire nahm bereits dreimal an einer Fußball-Weltmeisterschaft teil und ist seit 2014 fester Bestandteil der Veranstaltung. Ecuador nahm bereits viermal an einer Fußball-WM teil, zuletzt 2006, wo es das Achtelfinale erreichte. Côte d’Ivoire qualifizierte sich für die Teilnahme als Erster der CAF-Gruppe F, während Ecuador als Gruppenzweiter der Südamerikagruppe sich problemlos direkt qualifizieren konnte.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe F |
Königreich der Niederlande / Staat Japan Die Niederlande und Japan trennen sich im ersten Gruppenspiel mit einem 2:2. Die Niederlande beginnen aktiver und haben bereits nach drei Minuten durch Malen die erste große Chance, doch Suzuki lenkt den Schuss über die Latte. Danach verliert die Partie an Tempo, Japan verteidigt tief und die Niederlande finden kaum Wege durch die kompakte Fünferkette. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit wird es wieder gefährlich, als Japan zwei gute Möglichkeiten hat: Nakamura verfehlt nach einer Flanke knapp das Tor, kurz darauf trifft Ueda aus spitzem Winkel nur das Außennetz. Zu Beginn der zweiten Hälfte gehen die Niederlande in Führung, als Gravenberch eine präzise Flanke in den Strafraum schlägt und van Dijk unbedrängt einköpft. Japan antwortet sofort, Kubo setzt sich auf der rechten Seite durch, Nakamura schließt aus 18 Metern ab und der Ball wird leicht abgefälscht zum Ausgleich. Die Niederlande erhöhen danach wieder den Druck, und Summerville trifft in der 64. Minute mit einem Schlenzer ins linke Eck zur erneuten Führung. Japan bleibt jedoch im Spiel und läuft die niederländische Defensive immer wieder an, kommt aber lange nicht zu klaren Abschlüssen. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit setzt Ogawa nach einer Flanke per Kopf nach, der Ball wird von Kamada entscheidend abgefälscht und landet im Tor. Die Niederlande können nicht mehr reagieren, und Japan sichert sich spät einen Punkt.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe F |
Königreich Schweden / Tunesische Republik Um 2000 Uhr Ortszeit treffen die Mannschaften von Schweden und von Tunesien im mexikanischen Guadalupe aufeinander. Schweden kann auf 12 Teilnahmen an bisherigen Weltmeisterschaften zurückblicken, zuletzt 2018, und kam erst durch die Play-offs nach Amerika. Tunesien, das bereits sechsmal teilnahm, war auch beim letzten Mal schon dabei. Bei einer WM sind beide Mannschaften noch nie aufeinandergetroffen. Tunesien qualifizierte sich in der CAF-Gruppe H als Erster direkt für die WM.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe G |
Königreich Belgien / Arabische Republik Ägypten Belgien und Ägypten trennen sich im ersten Gruppenspiel mit einem 1:1. Ägypten beginnt mutig, hält lange den Ball und geht in der 20. Minute verdient in Führung, als Salah vor dem Strafraum Ashour freispielt und der Mittelfeldspieler den Ball aus rund 20 Metern unhaltbar ins rechte Eck jagt. Belgien findet nur schwer ins Spiel, verfehlt durch De Bruyne früh das Tor und bleibt bis zur Pause ohne klare Durchschlagskraft. Ägypten bleibt gefährlich und zwingt Courtois mehrfach zu starken Paraden, unter anderem gegen Ziko und Marmoush. Nach dem Seitenwechsel erhöht Belgien das Tempo, Doku rückt ins Zentrum und sorgt für mehr Bewegung. De Bruyne trifft per Freistoß den Pfosten, Tielemans und Doku vergeben weitere Chancen. Ägypten bleibt jedoch stets gefährlich und verpasst durch Salah und Marmoush das mögliche 2:0. In der 66. Minute bringt die Einwechslung von Lukaku die Wende: Bei einer Hereingabe von Meunier prallt der Ball im Zweikampf mit dem Stürmer unglücklich von Hany ins eigene Tor. In der Schlussphase haben beide Teams Möglichkeiten auf den Sieg, Mechele scheitert per Kopf an Shoubeir, Courtois lenkt eine verunglückte Flanke über die Latte, und Lukaku setzt einen wuchtigen Kopfball knapp über das Tor. Am Ende bleibt es beim 1:1, das die Gruppe G offen hält.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe G |
Iranische Republik Iran / Staat Japan Um 1800 Uhr Ortszeit treffen in der Gruppe G in Los Angeles-Inglewood die Mannschaften von Iran und Neuseeland aufeinander. Der Iran kann inzwischen auf 6 Teilnahmen an der WM zurückblicken, während Neuseeland auf drei Teilnahmen, zuletzt 2010, kommt. Beide Mannschaften kamen nie weiter aus ihrer Gruppenphase und beide haben noch nie gegeneinander gespielt. Der Iran qualifizierte sich in der 3. Runde der AFC als Erster der Gruppe 1 direkt, Neuseeland war der Finalsieger der 3. Runde der OFC und qualifizierte sich ebenfalls direkt. Beim WM‑Spiel des Iran gegen Neuseeland kommt es in Los Angeles zu politischen Spannungen. Ein Gericht hatte der FIFA grundsätzlich erlaubt, die vorrevolutionäre iranische Flagge im Stadion zu verbieten, dennoch taucht das Symbol mehrfach auf. Einige Fans werden am Eingang abgewiesen, andere zeigen die Flagge im Innenraum, bevor Mitarbeiter sie später einsammeln. Der iranische Verband hatte zuvor mit einem möglichen Spielabbruch gedroht, falls es zu politischen Protesten kommt. Während der Hymne gibt es Pfiffe, das Spiel beginnt dennoch planmäßig und endet 2:2. Trainer Ghalenoei kritisiert nach der Partie, dass sein Team sofort ins Trainingslager nach Tijuana zurückreisen muss und spricht von Unterdrückung. Vor dem Stadion demonstrieren Exiliraner gegen das Regime in Teheran und fordern einen Ausschluss des Teams. Das Regime droht protestierenden Fans mit Konsequenzen im Iran. Der Verband nutzt die Mannschaft sichtbar für politische Botschaften, unter anderem mit der Zahl 168 als Hinweis auf Opfer eines US‑Angriffs. Die Teilnahme des Iran steht im Schatten des laufenden Kriegs zwischen den USA und dem Iran, während gleichzeitig ein mögliches Friedensabkommen angekündigt wird. Die Mannschaft reist ohne Generalprobe zur WM, mehrere Delegationsmitglieder erhalten kein Visum, und iranischen Fans werden kurzfristig Tickets entzogen. FIFA‑Präsident Infantino lobt sich selbst für die Teilnahme des Iran und besucht das Team nach dem Spiel, während US‑Präsident Trump öffentlich erklärt, dass es ihm gleichgültig sei, ob der Iran antritt. Die politische Lage bleibt angespannt und prägt das gesamte Umfeld des iranischen WM‑Auftritts.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe H |
Königreich Spanien / Republik Cabo Verde Spanien und Kap Verde trennen sich zum WM‑Auftakt torlos, doch die Sensation liegt klar auf Seiten des Außenseiters. Spanien dominiert von Beginn an den Ball, findet aber kaum Wege durch die kompakte Defensive des WM‑Neulings. Kap Verde steht tief, verschiebt konsequent und verlässt sich auf seinen überragenden Torhüter Vózinha, der mehrfach stark pariert. Pedri verpasst früh aus der Distanz, später scheitern Torres und Oyarzabal in kurzer Folge, wobei Vózinha jeweils glänzend reagiert. Kurz vor der Pause lenkt der Keeper auch einen Kopfball von Laporte um den Pfosten. Nach dem Seitenwechsel erhöht Spanien das Tempo, Fabián Ruiz kommt zu mehreren Abschlüssen, bleibt aber ohne Präzision. Die Iberer pressen hoch, doch Kap Verde verteidigt weiterhin diszipliniert und lässt kaum klare Chancen zu. Mit der Einwechslung von Yamal wird Spanien gefährlicher, doch auch seine Aktionen führen nicht zum Durchbruch. In der Schlussphase wirft Spanien alles nach vorne, doch Vózinha pariert erneut gegen Cucurella und Oyarzabal. Kap Verde setzt sogar einen späten Konter, bei dem Arcanjo per Kopf an Unai Simón scheitert. Am Ende bleibt es beim 0:0, das für Kap Verde einen historischen Erfolg bedeutet, während Spanien trotz klarer Überlegenheit keine Lösung findet.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe H |
Königreich Saudi-Arabien / Republik Östlich des Uruguay Um 1800 Uhr Ortszeit treffen in der Gruppe H in Miami Gardens die Mannschaften von Saudi-Arabien und von Uruguay aufeinander. Saudi-Arabien nahm bereits sechsmal an Fußball-Weltmeisterschafen teil, zuletzt 2022 und erreichte das Achtelfinale 1994. Uruguay kann auf 14 Teilnahmen an einer Endrunde blicken und war 1930 und 1950 Weltmeister. Direkt aufeinandergetroffen sind beide Mannschaften bisher noch nie. Saudi-Arabien qualifizierte sich in der 4. AFC-Runde als Erster der Gruppe B direkt, Uruguay löste das Ticket nach Nordamerika durch einen vierten Platz bei den Südamerika-Qualifikationsgruppe der CONMEBOL direkt.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe I |
Französische Republik / Republik Senegal Frankreich startet mit einem 3:1 gegen Senegal ins Turnier und profitiert dabei von der individuellen Klasse seiner beiden Offensivstars. In der ersten Halbzeit findet die Mannschaft von Didier Deschamps nur schwer ins Spiel, Mbappé leistet sich ungewohnte Fehler und bleibt in den Zweikämpfen blass. Senegal verteidigt kompakt und hält die Partie lange offen. Nach der Pause verändert Deschamps die Statik, indem Olise und Dembélé die Positionen tauschen. Olise rückt ins Zentrum, erhöht die Präsenz zwischen den Linien und bereitet in der 66. Minute mit einem präzisen Schnittstellenpass den Führungstreffer vor, den Mbappé mit einem Drehschuss vollendet. Frankreich übernimmt nun die Kontrolle, Olise initiiert zahlreiche Angriffe und ist an mehr als der Hälfte der Abschlüsse beteiligt. Senegal verkürzt in der Nachspielzeit, doch nur Sekunden später entscheidet Mbappé die Partie endgültig, als er aus 22 Metern mit einem Rechtsschuss in den linken Winkel trifft. Mit seinem Doppelpack wird er zum alleinigen Rekordtorschützen Frankreichs und erhöht seine WM‑Bilanz auf 14 Treffer. Olise bleibt trotz fehlenden eigenen Tores der prägende Spieler, während Frankreich mit dem Sieg die Grundlage für den Einzug ins Sechzehntelfinale legt.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe I |
Republik Irak / Königreich Norwegen Um 1800 Uhr treffen in der Gruppe I die Mannschaften des Irak und Norwegens. Der Irak kann auf eine Teilnahme im Jahre 1986 zurückblicken, die Norweger auf drei Teilnahmen, zuletzt im Jahre 1998. Irak qualifizierte sich durch die Playoffs als "Sieger interkontinentale Playoffs" gegen Bolivien und Norwegen als Sieger der UEFA-Gruppe I direkt. Nur Norwegen kam jemals über die Gruppenphase hinaus in der Achtelfinale 1938 und 1998. Irak und Norwegen haben noch nie bei einer WM gegeneinander gespielt.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe J |
Argentinische Republik / Demokratische Volksrepublik Algerien Argentinien startet mit einem 3:0 gegen Algerien in die WM und wird dabei von Lionel Messi getragen, der in seinem 200. Länderspiel einen Hattrick erzielt und mit nun 16 WM‑Toren den Rekord von Miroslav Klose einstellt. Beide Teams haben früh Abseitstore, bevor Messi in der 17. Minute im Zentrum von de Paul bedient wird, sich dreht und den Ball mit dem linken Fuß präzise ins rechte Eck schlenzt. Algerien verliert nach dem Gegentreffer an Schwung, während Argentinien das Spiel kontrolliert und durch lange Ballbesitzphasen das Tempo bestimmt. Kurz vor der Pause zwingt Chaibi Martínez aus spitzem Winkel zu einer Parade, mehr gelingt den Nordafrikanern nicht. Nach der Halbzeit bleibt Messi der gefährlichste Spieler, verfehlt zunächst das Tor und bereitet dann eine Chance für Lautaro Martínez vor. In der 60. Minute erhöht er auf 2:0, als Mac Allisters zentraler Schuss von Zidane nach vorne abgewehrt wird und Messi als einziger durchläuft. Algerien versucht zu antworten, doch Aouars Distanzschuss geht vorbei. In der 76. Minute vollendet Messi seinen Dreierpack, als González ihn im Zentrum freispielt und der 38‑Jährige den Ball technisch sauber ins linke Eck schlenzt. Kurz darauf wird er unter großem Jubel ausgewechselt. Algerien bleibt bis zum Schluss bemüht, doch ein Freistoß von Mahrez bleibt in der Mauer hängen. Argentinien feiert einen souveränen Auftakt und setzt dank Messi ein frühes Ausrufezeichen im Turnier.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe J |
Republik Österreich / Haschemitisches Königreich Jordanien Österreich spielt um 2100 Uhr in der Gruppe J gegen Jordanien. Während Jordanien sein Debüt bei einer WM-Endrunde erlebt, war Österreich bereits achtmal dabei, zuletzt 1998. Im Jahre 1954 holte Österreich den 3. Platz. Österreich qualifizierte sich in der UEFA-Gruppe H als Erster direkt, Jordanien in der 3. AFC-Runde als Zweiter der Gruppe 3 direkt.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe K |
Portugiesische Republik / Demokratische Republik Kongo Portugal und die DR Kongo trennen sich zum WM‑Auftakt überraschend 1:1. Portugal erwischt den perfekten Start, als Neves in der 6. Minute eine Flanke von Pedro Neto per wuchtigem Kopfball zur Führung verwertet. Danach dominiert Portugal den Ball, findet aber kaum Lösungen gegen die tief stehende, disziplinierte Defensive der Kongolesen. Die DR Kongo setzt nur vereinzelte Nadelstiche, bleibt aber durch Wissa und Bakambu präsent. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte gelingt dem Außenseiter der historische Moment: Nach einer kurz ausgeführten Ecke trifft Wissa völlig frei per Kopf zum ersten kongolesischen WM‑Tor überhaupt und gleicht zum 1:1 aus. Ronaldo, der mit 41 Jahren und 132 Tagen als ältester Feldspieler der WM‑Geschichte beginnt, bleibt weitgehend wirkungslos und hat nur wenige Abschlüsse. Nach der Pause wird die DR Kongo mutiger, presst höher und zwingt Portugal zu Fehlern. Bakambu erobert im Strafraum den Ball von Bruno Fernandes und verpasst knapp die Führung. Portugal bleibt im Ballbesitz überlegen, doch die Kongolesen gewinnen die Mehrzahl der Zweikämpfe und halten das Tempo hoch. Ein spektakulärer Fallrückzieher von Cancelo zählt wegen Abseits nicht. In der Schlussphase drückt Portugal, Ronaldo vergibt zweimal aus guter Position, während die DR Kongo bei Kontern gefährlich bleibt. Große Chancen entstehen jedoch nicht mehr, und so endet Ronaldos Rekordspiel mit einem 1:1, das für die DR Kongo den ersten WM‑Punkt der Verbandsgeschichte bedeutet.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe K |
Republik Usbekistan / Republik Kolumbien Um 2000 Uhr Ortszeit beginnt in Ciudad de Mexico das zweite Spiel der Gruppe K zwischen Usbekistan und Kolumbien. Während Usbekistan sein Debüt gibt, kann Kolumbien bereits auf sechs Teilnahmen zurückblicken und im Jahre 2014 sogar das Viertelfinale erreichte. Beide Mannschaften haben noch niemals vorher gegeneinander gespielt. Usbekistan qualifizierte sich in der 3. AFC-Runde als Gruppenzweiter für die WM. Kolumbien konnte sich bei der Südamerika-CONMEBOL-WM-Qualifikation durch das beste Torverhältnis von vier Mannschaften mit 28 Punkten den dritten Platz sichern, wobei sich sechs Mannschaften sicher qualifizieren konnten.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe L |
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland - England / Republik Kroatien England gewinnt zum WM‑Auftakt mit 4:2 gegen Kroatien und liefert unter Tuchel ein ungewohnt spektakuläres Spiel ab. Nach einem frühen Elfmeter, den Kane im zweiten Versuch verwandelt, kontrolliert England zunächst die Partie. Kroatien gleicht jedoch in der 36. Minute aus, als Baturina einen Direktschuss aus dem Strafraumeck präzise ins lange Eck setzt. England antwortet mit einem Standard, Kane köpft nach einer Ecke zur erneuten Führung ein, doch Kroatien gleicht in der Nachspielzeit der ersten Hälfte erneut aus, als Perišić einen hohen Ball per Kopf zurücklegt und Musa volley trifft. Direkt nach der Pause nutzt Bellingham einen weiten Ball von Kane, läuft unbedrängt in den Strafraum und schiebt zum 3:2 ein. England dominiert nun klar, erspielt sich Chancen im Minutentakt und scheitert mehrfach an Livaković, der gegen O’Reilly, Gordon und Kane stark pariert. Kroatien kommt erst in der Schlussphase wieder zu Abschlüssen, doch Pickford hält gegen Pašalić und Matanović. In der 85. Minute entscheidet England die Partie, als Saka einen Konter einleitet und Rashford Stanisić aussteigen lässt und ins lange Eck trifft. England zeigt in der zweiten Halbzeit die geforderte Offensivpower, während Kroatien trotz guter Momente ohne Punkt bleibt und früh im Turnier unter Druck gerät.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe L |
Republik Ghana / Republik Panama Um 1900 Uhr Ortszeit beginnt im kanadischen Toronto das zweite Spiel der Gruppe L zwischen Ghana und Panama. Ghana kann auf vier Teilnahmen bei bisherigen Fußball-Weltmeisterschaften zurückblicken, Panama auf eine. Nur einmal konnte einer der beiden, nämlich Ghana, die Gruppenphase überwinden und ins Viertelfinale 2010 einziehen. Ghana qualifizierte sich als CAF-Gruppensieger der Gruppe I direkt, Panama in der 3. Runde der CONCACAF-Gruppe 1 direkt. Beide Mannschaften spielten bisher noch niemals gegeneinander.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe A |
Tschechische Republik / Südafrikanische Republik Tschechien und Südafrika trennen sich im zweiten Gruppenspiel mit 1:1, ein Ergebnis, das beiden nur bedingt hilft. Tschechien erwischt den perfekten Start, als Sojka eine Hereingabe direkt weiterleitet und Sadílek in der 6. Minute flach ins rechte Eck trifft. Danach verliert Tschechien jedoch an Struktur, während Südafrika besser ins Spiel findet. Appollis verpasst früh den Ausgleich, doch insgesamt bleibt die Partie von Fehlpässen, unpräzisen Aktionen und fehlender Durchschlagskraft geprägt. Kurz vor der Pause lässt Kovář einen harmlosen Flankenball fallen und ermöglicht beinahe das 1:1. Nach dem Seitenwechsel startet Tschechien erneut stark, doch Darida vergibt eine große Chance zum 2:0. Südafrika bleibt offensiv lange harmlos, profitiert aber in der Schlussphase von einem Handspiel: Šulc blockt einen Fernschuss mit dem angewinkelten Arm, Penso entscheidet auf Elfmeter, und Mokoena verwandelt sicher zum Ausgleich (83.). In den letzten Minuten kommt Südafrika sogar dem Sieg näher, doch es bleibt beim 1:1, das Tschechien mehr enttäuscht als den Außenseiter.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe A |
Vereinigte Mexikanische Staaten / Republik Korea Mexiko gewinnt auch sein zweites Gruppenspiel und steht nach dem 1:0 gegen Südkorea vorzeitig als Sieger der Gruppe A fest. In einem taktisch geprägten, lange ereignisarmen Spiel setzt sich der Co‑Gastgeber dank eines Torwartfehlers durch. Südkorea beginnt mit einer frühen Gelben Karte für Kang‑in Lee und hat durch Son die erste große Szene, doch Álvarez klärt dessen Lupfer artistisch vor der Linie, der Versuch zählt wegen Abseits ohnehin nicht. Mexiko kommt durch Quiñones zur besten Chance der ersten Hälfte, während Südkorea kurz vor der Pause durch Seol und Jae‑sung Lee gefährlich wird. Nach der Pause erhöht Mexiko das Tempo, Gallardo scheitert zunächst aus spitzem Winkel, ehe Kim und Lee im Strafraum zusammenprallen und der Keeper den Ball verliert. Romo reagiert am schnellsten und schiebt zum 1:0 ein. Südkorea sucht die Antwort, bleibt aber an der stabilen mexikanischen Defensive hängen. Mexiko ist dem zweiten Tor näher, Kim pariert stark gegen Jiménez und Vargas. In der 87. Minute hat Südkorea die große Ausgleichschance, doch Rangel hält erst den freien Kopfball von Cho und dann den Nachschuss spektakulär auf der Linie. Südkorea drückt in der Schlussphase, nutzt aber keine der Kopfballgelegenheiten. Mexiko bringt das 1:0 über die Zeit, bleibt ohne Punktverlust und kann in der Gruppe A nicht mehr vom ersten Platz verdrängt werden.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe B |
Schweizerische Eidgenossenschaft / Bosnien und Herzegowina Die Schweiz gewinnt ihr zweites WM‑Spiel mit 4:1 gegen Bosnien‑Herzegowina und macht einen großen Schritt Richtung K.o‑Runde. Nach einem dominanten, aber torlosen ersten Durchgang fehlt der Nati zunächst weiter die Durchschlagskraft, während Bosnien defensiv stabil bleibt und nur vereinzelt entlastet. In der 72. Minute verändert ein Dreifachwechsel das Spiel: Vargas und Manzambi kommen ins Spiel, und nur zwei Minuten später trifft Manzambi per Volley aus dem Rückraum zum 1:0. Nach der Roten Karte gegen Muharemović wegen einer Notbremse erhöht die Schweiz den Druck. Vargas trifft in der 84. Minute nach Embolos Vorlage zum 2:0, ehe Manzambi in der 90. Minute seinen Doppelpack schnürt und auf 3:0 stellt. Bosnien verkürzt in der Nachspielzeit durch Mahmić, der einen abgewehrten Ball per Volley ins Tor jagt. Die letzte Aktion gehört Xhaka, der in der 90.+7 einen Elfmeter sicher verwandelt und den 4:1‑Endstand herstellt. Die Schweiz zeigt eine klare Leistungssteigerung, profitiert von ihren Jokern und entscheidet die Partie in einer turbulenten Schlussphase.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe B |
Kanada / Staat Katar Kanada feiert beim 6:0 gegen Katar den ersten WM‑Sieg der Verbandsgeschichte und macht einen großen Schritt Richtung Sechzehntelfinale, erlebt jedoch zugleich einen schweren Schock durch die Verletzung von Koné. Nach einer frühen Großchance Katars übernimmt Kanada die Kontrolle. In der 16. Minute staubt Larin nach Abunadas Abpraller zum 1:0 ab, David erhöht nach 29 Minuten mit seinem ersten WM‑Tor. Kurz darauf sieht Ahmed nach einer Notbremse Rot, und in der Nachspielzeit der ersten Hälfte erzielt David nach Larins Kopfballversuch das 3:0. Sieben Minuten nach Wiederbeginn foult Madibo Koné schwer, der Kanadier wird mit Verdacht auf Schienbeinbruch vom Platz getragen; Madibo sieht nach VAR‑Eingriff ebenfalls Rot. Kanada bleibt trotz der bedrückten Atmosphäre dominant. Saliba trifft in der 64. Minute per Freistoß zum 4:0 und widmet das Tor dem verletzten Mitspieler. Ein Eigentor von Al‑Mannai nach Buchanans Abschluss erhöht auf 5:0, ehe David in der 90.+2 seinen Dreierpack vollendet. Katar ist in Unterzahl chancenlos, während Kanada mit vier Punkten beste Aussichten auf das Weiterkommen hat und den Gruppensieg im direkten Duell mit der Schweiz in Vancouver ausspielen wird.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe D |
Vereinigte Staaten von Amerika / Australischer Bund Die USA gewinnen auch ihr zweites Gruppenspiel und stehen nach dem 2:0 gegen Australien vorzeitig im Sechzehntelfinale. Ohne den verletzten Pulisic übernimmt der Co‑Gastgeber früh die Kontrolle und geht in der 11. Minute in Führung, als Balogun links durchbricht und Burgess eine Hereingabe unglücklich ins eigene Tor lenkt. Australien antwortet nur sporadisch, Leckie verpasst zweimal, während die USA das Tempo bestimmen und mehr Abschlüsse sammeln. Kurz vor der Pause fällt das 2:0: Ein abgefälschter Distanzschuss von Dest landet vor Freeman, der aus kurzer Distanz einköpft; der Treffer zählt nach VAR‑Überprüfung. Nach der Pause bringt Australien seine Torschützen aus dem Türkei‑Spiel, doch Irankunda und Metcalfe bleiben wirkungslos. Balogun vergibt das mögliche 3:0, danach übernehmen die Australier zunehmend die Spielkontrolle. Volpato scheitert frei am Fünfmeterraum, Metcalfe schießt zu zentral, und Adams blockt in der 85. Minute einen gefährlichen Abschluss von Geria. Die USA verteidigen die Führung souverän und lassen trotz einer australischen Druckphase keinen Treffer zu. In der Nachspielzeit sorgt ein Krampf von Schiedsrichter Zwayer kurz für Unterbrechung, ehe die Partie endet. Die USA sichern sich mit dem zweiten Sieg den Gruppensieg in Gruppe D und ziehen als zweiter Gastgeber nach Mexiko vorzeitig in die K.o‑Runde ein.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe D |
Republik Türkei / Republik Paraguay Paraguay gewinnt ein hitziges, chaotisches und historisches WM‑Spiel mit 1:0 gegen die Türkei und schickt den Mitfavoriten nach zwei Partien vorzeitig nach Hause. Bereits nach 64 Sekunden erzielt Galarza mit einem flachen Schuss aus 20 Metern das schnellste Tor dieser WM. Die Türkei reagiert mit enormem Ballbesitz, bleibt aber im Abschluss harmlos und scheitert in der 35. Minute durch Müldür am Aluminium. Kurz vor der Pause kommt es zur Schlüsselszene: Nach einer Rudelbildung zeigt Schiedsrichter Barton Almirón Rot, weil dieser sich beim Sprechen die Hand vor den Mund hält – die neue Regel greift erstmals im Profifußball. Paraguay muss fortan in Unterzahl verteidigen, verpasst aber durch Enciso zu Beginn der zweiten Hälfte das mögliche 2:0. Die Türkei rennt an, bleibt jedoch erschreckend ineffektiv, obwohl sie fast im Minutentakt aus der Distanz abschließt. In der Schlussphase verletzt sich Paraguays Torhüter Gill, spielt humpelnd weiter und wird zum Helden, als er Uzuns Abschluss aus kurzer Distanz pariert (89.). Auch Demiral scheitert in der 96. Minute. Paraguay verteidigt leidenschaftlich, die Türkei verzweifelt an eigener Hektik, Pech und fehlender Präzision. Das 0:1 besiegelt das türkische WM‑Aus bereits nach zwei Spielen.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe C |
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland . Schottland / Königreich Marokko Marokko gewinnt mit 1:0 gegen Schottland und macht einen großen Schritt Richtung Sechzehntelfinale. Die Partie ist kaum angepfiffen, da schickt Brahim Díaz Saibari mit einem feinen Zuspiel in den Strafraum, und der Stürmer jagt den Ball in der 2. Minute wuchtig in den Winkel. Marokko bleibt danach klar überlegen, setzt Schottland mit Tempo und direktem Spiel unter Druck und kommt durch Saibari, Hakimi und El Khannouss zu weiteren guten Möglichkeiten. Schottland findet lange kaum statt, wird erst kurz vor der Pause etwas mutiger, doch McGinn verfehlt aus spitzem Winkel deutlich. Nach dem Seitenwechsel fordert Schottland kurz Elfmeter, doch das usbekische Schiedsrichterteam lässt weiterspielen. Saibari trifft wenig später abgefälscht das Lattenkreuz, und Gunn verhindert mit einer Glanzparade gegen El Khannouss das 0:2. Schottland bleibt im Abschluss harmlos, Christie und später McTominay verpassen die besten Gelegenheiten. Marokko verwaltet die Führung, bleibt defensiv stabil und bringt den knappen, aber verdienten Sieg sicher über die Zeit.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe C |
Föderative Republik Brasilien / Republik Haiti Brasilien gewinnt das zweite Gruppenspiel mit 3:0 gegen Haiti und erledigt die Pflichtaufgabe bereits vor der Pause. Haiti beginnt mutig, kombiniert sich mehrfach sauber aus der eigenen Abwehr und hält den Ballbesitz zunächst ausgeglichen. Brasilien findet erst nach einer Viertelstunde Lösungen, als Bruno Guimarães mit zwei Lupferpässen Raphinha in Szene setzt, dessen Abschlüsse jedoch einmal wegen Abseits aberkannt und einmal knapp vergeben werden. In der 23. Minute fällt das 1:0, als Vinícius Júnior von links nach innen zieht, Placide den Schuss nach vorn abprallen lässt und Delcroix den Ball beim Klärungsversuch an Cunha schießt. Brasilien übernimmt nun vollständig die Kontrolle, Vinícius Júnior setzt sich mehrfach im Eins‑gegen‑Eins durch und bereitet in der 36. Minute auch das 2:0 vor, das Cunha mit einem wuchtigen Schuss in den linken Winkel vollendet. Kurz vor der Pause erhöht Vinícius Júnior selbst, als Paquetá ihn halblinks freispielt und Placide den flachen Abschluss nicht entscheidend abwehren kann. Nach dem Seitenwechsel schaltet Brasilien sichtbar zurück, verwaltet das Ergebnis und spielt mehrere Konter ungenau aus. Haiti kommt durch Adé zu einer großen Kopfballchance, doch Alisson pariert stark. Auf der anderen Seite zwingt Martinelli Placide zu einer Glanzparade an die Latte, und ein Treffer von Endrick wird wegen Abseits aberkannt. Haiti kämpft bis zum Schluss um den Ehrentreffer, scheitert jedoch zweimal an Becker. Brasilien bringt das 3:0 souverän über die Zeit und bleibt ohne Gegentor.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe E |
Bundesrepublik Deutschland / Republik Côte d'Ivoire Deutschland gewinnt das zweite Gruppenspiel mit 2:1 gegen die Elfenbeinküste, dreht die Partie spät und zieht vorzeitig in die K.o.-Runde ein. Die DFB‑Elf startet stark, Havertz prüft Fofana früh per Kopf, Musiala schießt knapp vorbei, und Pavlović trifft nach einer Ecke vermeintlich zur Führung, doch der Treffer wird wegen eines Offensivfouls aberkannt. Die Elfenbeinküste nutzt anschließend deutsche Unsicherheiten: Diomande setzt sich mehrfach auf dem rechten Flügel durch, Brown klärt zunächst gegen Diallo, doch Kessié verwandelt den Nachschuss aus fünf Metern zum 0:1 (30.). Deutschland verliert nach dem Gegentor den Zugriff, Havertz’ zweites Tor zählt ebenfalls nicht, und Wirtz vergibt zwei gute Gelegenheiten vor der Pause. Nach dem Seitenwechsel bleibt die Elfenbeinküste gefährlicher: Kessié marschiert durchs Mittelfeld, Oulai schießt aus bester Position drüber, und die deutsche Abwehr rettet mehrfach in höchster Not. In der 60. Minute reagiert Nagelsmann und bringt Undav, Leweling und Amiri. Zunächst köpft Havertz nach einer Ecke vorbei, doch dann schlägt der Joker zu: Amiri flankt scharf aus dem Halbfeld, Undav löst sich im Strafraum und trifft volley zum 1:1 (68.). Die Partie bleibt offen, Goretzka verhindert in der 88. Minute das mögliche 1:2, Brown und Amiri scheitern auf der Gegenseite an Fofana. In der 90.+4 entscheidet Undav das Spiel endgültig, als er einen harten Vertikalpass von Nmecha perfekt verarbeitet und flach ins Eck vollendet. Deutschland dreht das Spiel spät, zeigt große Moral und steht nach zwei Siegen sicher in der K.o.-Runde.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe E |
Republik Ecuador / [[Königreich der Niederlande 2026|Königreich der Niederlande / Land Curacao Curacao ringt Ecuador ein sensationelles 0:0 ab und hält dank einer überragenden Leistung von Torhüter Eloy Room die Chance auf das Weiterkommen am Leben. Ecuador dominiert von Beginn an, Valencia scheitert bereits nach zwei Minuten mit einer Großchance, doch Room lenkt den Ball spektakulär um den Pfosten. Curacao bleibt mutig, kontert immer wieder gefährlich und kommt durch Floranus, Bacuna und Locadia selbst zu guten Abschlüssen. Ecuador erhöht den Druck, doch Room pariert Distanzschüsse von Yeboah, Plata und Alcívar und hält zur Pause bereits acht Abschlüsse fest. Nach dem Seitenwechsel spielt Ecuador Angriff um Angriff, Curacao verteidigt die Flügel konsequent und zwingt den Favoriten zu Fernschüssen. Room entschärft einen Kopfball von Plata aus kurzer Distanz und kratzt später Abschlüsse von Angulo und Rodríguez von der Linie. In einer kurzen Drangphase hat Curacao selbst drei Chancen in Folge, doch Galíndez hält stark gegen Bacuna, Comenencia und Locadia. In der 89. Minute rettet die Latte nach einer verunglückten Flanke von Preciado. Am Ende steht ein historischer Punktgewinn für Curacao, während Ecuador trotz fast 30 Torschüssen verzweifelt und nun gegen Deutschland gewinnen muss, um im Turnier zu bleiben.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe F |
Königreich der Niederlande / [[Königreich Schweden 2026|Königreich Schweden}} Die Niederlande feiern im zweiten Gruppenspiel einen klaren 5:1‑Sieg gegen Schweden und setzen ein deutliches Ausrufezeichen. Koeman überrascht in der Startelf mit Brobbey – und der Stürmer zahlt sofort zurück. Bereits in der 5. Minute drückt er eine Hereingabe von Gakpo aus kurzer Distanz über die Linie, in der 17. Minute erhöht er nach Dumfries’ Vorlage per spitzem Abschluss ins lange Eck. Schweden findet erst nach der Trinkpause ins Spiel, verpasst aber durch Karlström, Ayari und Gyökeres mehrfach den Anschluss. Kurz vor der Pause wird ein Kopfballtor von Lagerbielke wegen Abseits aberkannt, Verbruggen pariert zudem einen Freistoß von Gyökeres und einen Abschluss von Ayari. Direkt nach Wiederbeginn trifft Gakpo am zweiten Pfosten zum 3:0, sieben Minuten später vollendet er nach Gravenberchs Kontereinleitung seinen Doppelpack ins kurze Eck. Schweden verkürzt durch den eingewechselten Elanga, der nach Isaks Zuspiel frei vor Verbruggen bleibt und sicher abschließt. Die Niederlande kontrollieren danach das Geschehen, verteidigen konzentriert und lassen keine weitere schwedische Aufholjagd zu. In der 89. Minute setzt Summerville mit einem präzisen Schuss von der Strafraumkante den Schlusspunkt, verletzt sich jedoch in der Nachspielzeit nach einem Zusammenprall im Gesicht. Die Elftal zeigt eine reife Leistung, zwei Doppelpacker und ein spätes Jokertor sorgen für einen souveränen 5:1‑Erfolg.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe F |
Tunesische Republik / Japan Japan gewinnt mit 4:0 gegen Tunesien und besiegelt damit das frühe WM‑Aus der Nordafrikaner. Bereits in der 4. Minute setzt Nakamura sich links durch und legt flach in die Mitte, wo Kamada mit der Hacke sehenswert vollendet. Tunesien wirkt überfordert, Dahmen verhindert mit einer starken Doppelparade gegen Ueda und Tomiyasu zunächst das 0:2. Doch Japan nutzt die Passivität des Gegners: Ueda verzögert nach einem Konter mehrfach, wird aber nicht attackiert und trifft schließlich aus 16 Metern ins lange Eck (31.). Nach einer längeren Phase ohne große Höhepunkte kombiniert Japan sich in der 69. Minute mit zwei Pässen durch die gesamte tunesische Defensive, Ito bleibt frei vor Dahmen eiskalt und erhöht auf 3:0. In der 83. Minute schnürt Ueda per Kopf seinen Doppelpack, während zwei tunesische Feldspieler auf der Linie nicht klären. Tunesien zeigt erneut große Defensivprobleme und wirkt in allen Mannschaftsteilen überfordert. Japan spielt die Partie souverän zu Ende, verbessert sein Torverhältnis und bleibt im engen Rennen um den Gruppensieg, während Tunesien nach zwei deutlichen Niederlagen bereits ausgeschieden ist.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe G |
Königreich Belgien / Islamische Republik Iran xxx
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorrunde Gruppe G |
Neuseeland / Arabische Republik Ägypten …
NEU Gruppe H 2. Spieltag Tabelle Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte 1. Spanien 2 1 1 0 4:0 +4 4 2. Uruguay 2 0 2 0 3:3 ±0 2 3. Kap Verde 2 0 2 0 2:2 ±0 2 4. Saudi-Arabien 2 0 1 1 1:5 −4 1 Gruppe I 2. Spieltag Tabelle Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte 1. Frankreich 2 2 0 0 6:1 +5 6 2. Norwegen 2 2 0 0 7:3 +4 6 3. Senegal 2 0 0 2 3:6 −3 0 4. Irak 2 0 0 2 1:7 −6 0 Gruppe J 2. Spieltag Tabelle Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte 1. Argentinien 2 2 0 0 5:0 +5 6 2. Österreich 2 1 0 1 3:3 ±0 3 3. Algerien 2 1 0 1 2:4 −2 3 4. Jordanien 2 0 0 2 2:5 −3 0 Gruppe K 2. Spieltag Tabelle Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte 1. Kolumbien 2 2 0 0 4:1 +3 6 2. Portugal 2 1 1 0 6:1 +5 4 3. DR Kongo 2 0 1 1 1:2 −1 1 4. Usbekistan 2 0 0 2 1:8 −7 0 Gruppe L 2. Spieltag Tabelle Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte 1. England 2 1 1 0 4:2 +2 4 2. Ghana 2 1 1 0 1:0 +1 4 3. Kroatien 2 1 0 1 3:4 −1 3 4. Panama 2 0 0 2 0:2 −2 0 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||











