Chronik 1800.04: Unterschied zwischen den Versionen
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| + | <center> '''[[Chronik 1800.04|Ereignisse vom 01.-10. des Monats]] [[Chronik 1800.04-II|Ereignisse vom 11.-20. des Monats]] [[Chronik 1800.04-III|Ereignisse vom 21.-Ende des Monats]]''' </center> | ||
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== <center> '''In Washington, D.C. wird die Library of Congress eröffnet''' </center> == | == <center> '''In Washington, D.C. wird die Library of Congress eröffnet''' </center> == | ||
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== <center> '''Truppen des französischen Generals Masséna werden von österreichischen und britischen Truppen in Genua belagert''' </center> == | == <center> '''Truppen des französischen Generals Masséna werden von österreichischen und britischen Truppen in Genua belagert''' </center> == | ||
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| + | ! style="width:20%" | !! style="width:80%"| <center> '''[[Chronik 1800.04|01.04.1800]] (Dienstag)''' </center> | ||
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| + | | <center> [[Datei:Frankreich 1794-1814.png|70px]] <br><br> [[Datei:Österreich 1786-1804.png|70px]] [[Datei:England 1660-1801.png|70px]] </center> || '''[[Französische Republik 1800|Französische Republik]] / [[Ligurische Republik]] / [[Erzherzogtum Österreich 1800|Erzherzogtum Österreich]] / [[Königreich Großbritannien 1800|Königreich Großbritannien]]''' <br> | ||
| + | Die österreichischen Verbände unter General Michael von Melas schließen ihre Bewegungen in Ligurien ab und richten den Schwerpunkt auf den Raum nördlich und westlich von Genua. Die französischen Kräfte unter André Masséna, durch Krankheiten und Versorgungsprobleme geschwächt, ziehen sich in die vorbereiteten Stellungen rund um die Stadt zurück. Die Royal Navy verstärkt ihre Präsenz vor der ligurischen Küste und kontrolliert die Zufahrten zum Hafen. Erste Meldungen über Engpässe bei Lebensmitteln und Futter erreichen das französische Hauptquartier. Masséna ordnet an, die Vorräte zu rationieren und die äußeren Forts zu verstärken. Die Lage bleibt angespannt, doch es kommt zu keinen größeren Gefechten; beide Seiten bereiten sich auf die kommenden Operationen vor. Masséna verfügt über rund 18.000 Mann, während die österreichischen Kräfte auf etwa 40.000 steigen. <br> | ||
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| + | Die französischen Truppen sichern die wichtigsten Städte und Nachschublinien. Die osmanischen Kräfte sind desorganisiert und ziehen sich zurück. General Jean-Baptiste Kléber plant eine langfristige, stabile Verwaltung und erneuert Verhandlungen über einen Abzug seiner Truppen, die trotz des Sieges erschöpft, aber strategisch im Vorteil sind. <br> | ||
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| + | ! style="width:20%" | !! style="width:80%"| <center> '''[[Chronik 1800.04|Frühjahr 1800]]''' </center> | ||
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| + | | <center> [[Datei:Frankreich.png|70px]] [[Datei:Österreich 1786-1804.png|70px]] <br><br> [[Datei:HRR 1402-1806.png|70px]] <br><br> [[Datei:Bayern 1337-1878.png|70px]] [[Datei:Württemberg 1700-1805.png|70px]] </center> || '''[[Französische Republik 1800|Französische Republik]] / [[Erzherzogtum Österreich 1800|Erzherzogtum Österreich]] / [[HRR 1800|Heiliges Römisches Reich]] / [[Kurfürstentum Pfalzbayern 1800| Kurfürstentum Pfalzbayern]] / [[Herzogtum Württemberg 1800|Herzogtum Württemberg]]''' <br> | ||
| + | Im Frühjahr 1800 richtet sich die Aufmerksamkeit Europas auf den '''süddeutschen Kriegsschauplatz''', wo sich zwischen Schwarzwald, Oberrhein, Bodensee und den Pässen Tirols die Streitkräfte des Heiligen Römischen Reiches und der Französischen Republik gegenüberstehen. Auf österreichischer Seite führt Feldzeugmeister Baron Paul Kray von Krajowa das weit ausgedehnte kaiserliche Heer, dessen Verbände von der Murg über den Schwarzwald bis an den Bodensee und weiter in die Alpen reichen und von erfahrenen Offizieren wie Sztáray, Kienmayer, Nauendorf, Kolowrat und Reuß kommandiert werden. Ihnen gegenüber steht die französische Rheinarmee unter General Jean‑Victor Moreau, deren beweglicher geführte Divisionen von Basel über das Fricktal und den Oberrhein bis weit nach Norden reichen und durch die befestigten Lager am Rhein gestützt werden. Beide Seiten wissen, dass die kommenden Operationen nicht nur von der Stärke der Truppen, sondern vom Gelände bestimmt werden: von den Engpässen des Schwarzwalds, den offenen Ebenen des Hegau, den Übergängen zwischen Bodensee und Alpen und den Wegen zu den Donauquellen, die den Zugang nach Ulm, Augsburg und weiter nach Bayern öffnen. In dieser Lage beginnen jene Bewegungen, die den Verlauf des Krieges im Süden prägen werden, getragen von der Aufstellung der österreichischen Streitkräfte, den Dispositionen der französischen Armee, den strategischen Überlegungen beider Seiten und den ersten Gefechten am Oberrhein, die den Auftakt zu einer Reihe von Entscheidungen bilden, welche die Kräfteverhältnisse in Süddeutschland grundlegend verändern. | ||
| + | * Die '''österreichischen Streitkräfte''' stehen unter dem Oberbefehl von Feldzeugmeister Baron Paul Kray von Krajowa, dessen weit verzweigte Front sich von der Murg über den Schwarzwald bis an den Bodensee und weiter in die Alpen zieht. Den rechten Flügel führt Feldzeugmeister Graf Anton Sztáray von Nagy‑Mihály, dessen rund 19.000 Mann den Raum zwischen Murg und Neckar sichern und die Verbindung zu den kurmainzischen Verbündeten halten. Im badischen Vorfeld operieren die Divisionen der Feldmarschallleutnante Baron Michael von Kienmayer, Graf Friedrich Joseph von Nauendorf und Graf Vinzenz von Kolowrat‑Liebsteinsky, deren zusammengefasste Kräfte die Linie zwischen Renchen, Offenburg, Villingen und dem nördlichen Bodenseeufer halten. Weiter südlich deckt das 24.300 Mann starke Korps des Feldmarschallleutnants Fürst Heinrich XV. Reuß zu Greiz die Vorlande Tirols und Vorarlbergs, von den Quellen des Rheins über Graubünden bis nach Buchhorn, dem heutigen Friedrichshafen. Als operative Reserve steht Feldmarschallleutnant Graf Ludwig Baillet de Latour mit 9400 Infanteristen und 3400 Reitern im Raum Villingen–Engen–Tübingen bereit, unterstützt durch die Artilleriereserve in Donaueschingen. Die große Ausdehnung dieser Front, gegliedert durch Flüsse, Wälder und Gebirgsausläufer, verschafft dem kaiserlichen Heer zwar eine eindrucksvolle Präsenz, könnte Kray jedoch zugleich zwingen, seine Kräfte über ein Gelände zu verteilen, das schnelle Konzentrationen erschwert und damit unter Umständen den französischen Plänen Ansatzpunkte bietet. | ||
| + | * Die '''französische Rheinarmee''' steht unter dem Oberbefehl von General Jean‑Victor Moreau, der sein Hauptquartier in Basel eingerichtet hat und dessen Verbände entlang des Hoch- und Oberrheins in engerer, beweglicherer Ordnung stehen als die weit ausgedehnten österreichischen Linien. Den rechten Flügel führt General Claude‑Jacques Lecourbe, dessen 29.000 Mann den Rheinabschnitt von Laufenburg bis Maienfeld halten und damit den Zugang aus der Schweiz in Richtung Bodensee sichern. Der mittlere Abschnitt unter General Laurent de Gouvion Saint‑Cyr umfasst rund 30.000 Soldaten, die den Oberrhein zwischen Laufenburg und Alt‑Breisach besetzen und durch die befestigten Stellungen im Fricktal und im Oberelsass gestützt werden. Weiter nördlich deckt Bataillonschef Jean‑Baptiste Suzanne mit etwa 19.000 Mann das linke Rheinufer bis Düsseldorf und hält die Verbindung zu den französischen Kräften im Rheinland. Als Reserve stehen im Raum Klein‑Basel, im Fricktal und im Oberelsass weitere 26.000 Mann bereit, die Moreau je nach Lage zur Verstärkung eines bedrohten Abschnitts oder zur Unterstützung eines geplanten Vorstoßes heranziehen könnte. Diese vergleichsweise kompakte und gut abgestimmte Aufstellung verschafft der französischen Armee eine größere Beweglichkeit und erlaubt Moreau, seine Kräfte rascher zu konzentrieren, als es den Österreichern mit ihrer weit verzweigten Front möglich wäre. | ||
| + | * Die '''strategischen Überlegungen''' beider Seiten sind von der besonderen Lage des süddeutschen Kriegsschauplatzes geprägt, dessen Engpässe, Flussläufe und Alpenübergänge jede größere Operation bestimmen. Die österreichische Führung unter Feldzeugmeister Baron Paul Kray von Krajowa setzt auf einen weit angelegten Plan, der einen gleichzeitigen Vorstoß aus Italien und vom Bodensee vorsieht, verbunden mit einem Rheinübergang zwischen Basel und der Aaremündung und einer Vereinigung der Heere im Raum Brügg, um anschließend über die Saône in Richtung Lyon vorzurücken. Ergänzend dazu sollen kleinere Kontingente über den Gotthardpass ins Wallis eindringen und sich dort mit Verbänden der italienischen Armee verbinden, während die Vogesen gesichert und die Festungen Belfort und Neu‑Breisach eingeschlossen werden könnten. Die französische Seite unter General Jean‑Victor Moreau verfolgt demgegenüber eine beweglichere Strategie, die auf der weiten Ausdehnung der österreichischen Linien beruht: Ablenkungsangriffe bei Straßburg und Breisach sollen Krays Aufmerksamkeit binden, während der rechte französische Flügel unter General Claude‑Jacques Lecourbe vom Schweizer Ufer des Rheins aus den entscheidenden Schlag führen könnte, um die österreichische Stellung im Hegau und am Bodensee zu umgehen und damit die Verbindung zwischen den Vorlanden und dem Hauptheer zu gefährden. | ||
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| + | ! style="width:20%" | !! style="width:80%"| <center> '''[[Chronik 1800.04|02.04.1800]] (Mittwoch)''' </center> | ||
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| + | | <center> [[Datei:Frankreich 1794-1814.png|70px]] <br><br> [[Datei:Österreich 1786-1804.png|70px]] [[Datei:England 1660-1801.png|70px]] </center> || '''[[Französische Republik 1800|Französische Republik]] / [[Ligurische Republik]] / [[Erzherzogtum Österreich 1800|Erzherzogtum Österreich]] / [[Königreich Großbritannien 1800|Königreich Großbritannien]]''' <br> | ||
| + | Die österreichischen Verbände unter General Melas schließen ihre Stellungen nördlich und westlich von Genua weiter, während vorgeschobene Abteilungen die Höhenzüge zwischen dem Polcevera‑Tal und den Zugängen nach Voltri besetzen. Die Royal Navy verstärkt die Blockade vor der ligurischen Küste und kontrolliert die Zufahrten zum Hafen, sodass erste französische Versuche, kleinere Transporte einzubringen, scheitern. Masséna lässt die äußeren Forts überprüfen und ordnet an, die Besatzungen zu verstärken, da die französischen Kräfte durch Krankheiten und Versorgungsengpässe bereits geschwächt sind. Die Bevölkerung beginnt, die ersten Einschränkungen bei Lebensmitteln zu spüren, während die französische Führung die Vorräte erfasst und eine strengere Rationierung vorbereitet. Der Tag verläuft ohne größere Gefechte; beide Seiten richten ihre Stellungen ein und bereiten sich auf die kommenden Operationen vor. <br> | ||
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| + | ! style="width:20%" | !! style="width:80%"| <center> '''[[Chronik 1800.04|03.04.1800]] (Donnerstag)''' </center> | ||
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| + | | <center> [[Datei:Frankreich 1794-1814.png|70px]] <br><br> [[Datei:Österreich 1786-1804.png|70px]] [[Datei:England 1660-1801.png|70px]] </center> || '''[[Französische Republik 1800|Französische Republik]] / [[Ligurische Republik]] / [[Erzherzogtum Österreich 1800|Erzherzogtum Österreich]] / [[Königreich Großbritannien 1800|Königreich Großbritannien]]''' <br> | ||
| + | In Genua herrscht weiterhin gespannte Erwartung, da die österreichischen Verbände unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz ihre Bewegungen im Norden und Nordosten der Stadt fortsetzen und die französischen Vorposten melden, dass einzelne österreichische Abteilungen näher an die Höhen heranrücken, während General André Masséna mehrere Erkundungsoffiziere aussendet, um die Lage an den äußeren Linien zu prüfen und die Versorgungslage der Garnison zu beurteilen, die bereits erste Engpässe erkennen lässt, da die britischen Schiffe vor der Küste ihre Präsenz verstärken und kleinere Boote, die aus dem Westen her versuchen, Lebensmittel einzubringen, abgefangen oder zur Umkehr gezwungen werden. Aus Wien trifft die Nachricht ein, dass der Hofkriegsrat weiterhin auf eine rasche Entscheidung in Italien drängt und General der Kavallerie Michael von Melas angewiesen hat, die französischen Kräfte in Ligurien unter Druck zu halten, während gleichzeitig aus München berichtet wird, dass die bayerische Regierung die Lage in Oberitalien aufmerksam verfolgt, da man befürchtet, dass ein französischer Vorstoß über die Alpen Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien haben könnte. In Turin wird beobachtet, dass österreichische Kolonnen aus dem piemontesischen Hinterland weiter nach Süden marschieren, offenbar mit dem Ziel, die französischen Verbindungen zwischen den Apenninen und der Küste zu stören, während in Paris der Erste Konsul Napoleon Bonaparte mehrere Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Bedeutung der Lage in Ligurien hervorhebt und die Notwendigkeit betont, die französischen Kräfte in Italien zu unterstützen. Aus London wird gemeldet, dass das britische Kabinett die Blockadepolitik im Mittelmeer fortsetzen will, um Frankreichs Einfluss in Italien zu schwächen, und Admiral Lord Keith erhält weitere Instruktionen zur Überwachung der ligurischen Küste. In Genua selbst berichten die französischen Offiziere von zunehmender Erschöpfung der Truppen, die seit Wochen ohne Ablösung im Einsatz sind, während die Zivilbevölkerung beginnt, die Knappheit bestimmter Lebensmittel zu spüren, und Gerüchte über bevorstehende größere Operationen die Runde machen, ohne dass jemand Genaueres weiß, da die Lage in den Bergen unübersichtlich bleibt und die Berichte aus dem Hinterland widersprüchlich sind. <br> | ||
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| + | ! style="width:20%" | !! style="width:80%"| <center> '''[[Chronik 1800.04|04.04.1800]] (Freitag)''' </center> | ||
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| + | | <center> [[Datei:Frankreich 1794-1814.png|70px]] <br><br> [[Datei:Österreich 1786-1804.png|70px]] [[Datei:England 1660-1801.png|70px]] </center> || '''[[Französische Republik 1800|Französische Republik]] / [[Ligurische Republik]] / [[Erzherzogtum Österreich 1800|Erzherzogtum Österreich]] / [[Königreich Großbritannien 1800|Königreich Großbritannien]]''' <br> | ||
| + | In Genua bleibt die Lage angespannt, da die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna erneut melden, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz ihre Stellungen nördlich der Stadt weiter ausbauen und einzelne Höhenpunkte verstärken, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland Berichte eintreffen, dass österreichische Kolonnen aus dem piemontesischen Raum zusätzliche Wege sichern, was in der Stadt zu neuen Gerüchten über eine mögliche vollständige Abschneidung führt, ohne dass jemand über gesicherte Informationen verfügt, da die Nachrichten aus den Bergen weiterhin widersprüchlich bleiben; aus Wien wird gemeldet, dass der Hofkriegsrat die Operationen in Italien mit zunehmender Dringlichkeit verfolgt und General der Kavallerie Michael von Melas weitere Instruktionen erhalten hat, die französischen Kräfte in Ligurien unter Druck zu halten, während aus München berichtet wird, dass die bayerische Regierung die Entwicklungen in Oberitalien aufmerksam beobachtet, da man befürchtet, dass ein französischer Durchbruch über die Alpen Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien haben könnte; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Truppenbewegungen im piemontesischen Hinterland weiter zunehmen, offenbar mit dem Ziel, die französischen Verbindungen zwischen den Apenninen und der Küste zu stören, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte mehrere Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe und an General Jean Victor Moreau sendet, in denen er die Bedeutung der Lage in Ligurien hervorhebt und die Notwendigkeit betont, die französischen Kräfte in Italien zu unterstützen; aus London wird berichtet, dass das britische Kabinett die Blockadepolitik im Mittelmeer fortsetzen und verstärken will, und Admiral Lord Keith erhält weitere Instruktionen zur Überwachung der ligurischen Küste, was in Genua spürbare Auswirkungen hat, da kleinere Boote, die versuchen, Lebensmittel einzubringen, weiterhin abgefangen oder zur Umkehr gezwungen werden; in der Stadt selbst berichten die französischen Offiziere von zunehmender Erschöpfung der Truppen, die seit Wochen ohne Ablösung im Einsatz sind, während die Zivilbevölkerung erste Knappheiten bemerkt und sich Gerüchte über bevorstehende größere Operationen verbreiten, ohne dass jemand über gesicherte Informationen verfügt, da die Lage in den Bergen unübersichtlich bleibt und die Nachrichten aus dem Hinterland sich widersprechen. <br> | ||
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| + | ! style="width:20%" | !! style="width:80%"| <center> '''[[Chronik 1800.04|05.04.1800]] (Samstag)''' </center> | ||
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| + | | <center> [[Datei:Frankreich 1794-1814.png|70px]] <br><br> [[Datei:Österreich 1786-1804.png|70px]] [[Datei:England 1660-1801.png|70px]] </center> || '''[[Französische Republik 1800|Französische Republik]] / [[Ligurische Republik]] / [[Erzherzogtum Österreich 1800|Erzherzogtum Österreich]] / [[Königreich Großbritannien 1800|Königreich Großbritannien]]''' <br> | ||
| + | In Genua bleibt die Lage weiterhin unübersichtlich, da die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna berichten, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz ihre Bewegungen im Norden und Nordosten der Stadt fortsetzen und einzelne Höhenstellungen verstärken, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland neue Meldungen eintreffen, dass österreichische Kolonnen aus dem piemontesischen Raum weitere Wege sichern und kleinere Ortschaften besetzen, was in der Stadt erneut Gerüchte über eine mögliche vollständige Abschneidung auslöst, ohne dass jemand über gesicherte Informationen verfügt, da die Nachrichten aus den Bergen weiterhin widersprüchlich bleiben; aus Wien wird gemeldet, dass der Hofkriegsrat die Operationen in Italien mit wachsender Dringlichkeit verfolgt und General der Kavallerie Michael von Melas weitere Instruktionen erhalten hat, die französischen Kräfte in Ligurien unter Druck zu halten, während aus München berichtet wird, dass die bayerische Regierung die Entwicklungen in Oberitalien aufmerksam beobachtet, da man befürchtet, dass ein französischer Durchbruch über die Alpen Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien haben könnte; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Truppenbewegungen im piemontesischen Hinterland weiter zunehmen, offenbar mit dem Ziel, die französischen Verbindungen zwischen den Apenninen und der Küste zu stören, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte mehrere Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe und an General Jean Victor Moreau sendet, in denen er die Bedeutung der Lage in Ligurien hervorhebt und die Notwendigkeit betont, die französischen Kräfte in Italien zu unterstützen; aus London wird berichtet, dass das britische Kabinett die Blockadepolitik im Mittelmeer fortsetzen und verstärken will, und Admiral Lord Keith erhält weitere Instruktionen zur Überwachung der ligurischen Küste, was in Genua spürbare Auswirkungen hat, da kleinere Boote, die versuchen, Lebensmittel einzubringen, weiterhin abgefangen oder zur Umkehr gezwungen werden; in der Stadt selbst berichten die französischen Offiziere von zunehmender Erschöpfung der Truppen, die seit Wochen ohne Ablösung im Einsatz sind, während die Zivilbevölkerung erste Knappheiten bemerkt und sich Gerüchte über bevorstehende größere Operationen verbreiten, ohne dass jemand über gesicherte Informationen verfügt, da die Lage in den Bergen unübersichtlich bleibt und die Nachrichten aus dem Hinterland sich widersprechen. <br> | ||
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| + | ! style="width:20%" | !! style="width:80%"| <center> '''[[Chronik 1800.04|06.04.1800]] (Sonntag)''' </center> | ||
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| + | | <center> [[Datei:Frankreich 1794-1814.png|70px]] <br><br> [[Datei:Österreich 1786-1804.png|70px]] [[Datei:England 1660-1801.png|70px]] </center> || '''[[Französische Republik 1800|Französische Republik]] / [[Ligurische Republik]] / [[Erzherzogtum Österreich 1800|Erzherzogtum Österreich]] / [[Königreich Großbritannien 1800|Königreich Großbritannien]]''' <br> | ||
| + | In Genua melden die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden mehrere Höhenstellungen nördlich der Stadt besetzen, die am Vortag noch ungesichert waren, und dass einzelne österreichische Batterien weiter nach vorne gezogen werden, was in den französischen Linien als Zeichen einer bevorstehenden größeren Operation gewertet wird, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland Berichte eintreffen, dass österreichische Kolonnen aus dem piemontesischen Raum die Wege über die nördlichen Pässe stärker kontrollieren und mehrere kleinere Ortschaften besetzt haben, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere Schwierigkeiten haben, verlässliche Nachrichten aus den Bergen zu erhalten; aus Wien wird gemeldet, dass der Hofkriegsrat die jüngsten österreichischen Fortschritte in Ligurien positiv bewertet und General der Kavallerie Michael von Melas angewiesen hat, die Bewegungen gegen die französischen Stellungen bei Genua fortzuführen, während aus München berichtet wird, dass die bayerische Regierung die zunehmende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien aufmerksam verfolgt, da man Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird beobachtet, dass österreichische Truppen aus dem Raum Alessandria und Novi Ligure weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Linien zwischen den Apenninen und der Küste enger zu schließen, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte mehrere Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als kritisch bezeichnet und eine verstärkte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere kleinere Boote, die in der Nacht versucht hatten, Lebensmittel nach Genua zu bringen, abgefangen wurden, was in der Stadt zu spürbarer Unruhe führt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere berichten, dass die Truppen zunehmend erschöpft sind und die Zivilbevölkerung erste Anzeichen von Mangel wahrnimmt. <br> | ||
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| + | ! style="width:20%" | !! style="width:80%"| <center> '''[[Chronik 1800.04|07.04.1800]] (Montag)''' </center> | ||
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| + | | <center> [[Datei:Frankreich 1794-1814.png|70px]] <br><br> [[Datei:Österreich 1786-1804.png|70px]] [[Datei:England 1660-1801.png|70px]] </center> || '''[[Französische Republik 1800|Französische Republik]] / [[Ligurische Republik]] / [[Erzherzogtum Österreich 1800|Erzherzogtum Österreich]] / [[Königreich Großbritannien 1800|Königreich Großbritannien]]''' <br> | ||
| + | In Genua melden die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden mehrere kleinere Vorstöße gegen die äußeren französischen Stellungen unternommen haben, offenbar um die Stärke und Reaktionszeit der Verteidiger zu prüfen, wobei es zu vereinzelten Schusswechseln kam, die jedoch ohne größere Verluste blieben, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland berichtet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Alessandria weitere Höhenwege besetzen und damit die französischen Verbindungsoffiziere erneut daran hindern, verlässliche Nachrichten aus den Apenninen zu erhalten; aus Wien wird gemeldet, dass der Hofkriegsrat die jüngsten österreichischen Bewegungen in Ligurien als Fortschritt bewertet und General der Kavallerie Michael von Melas angewiesen hat, die französischen Kräfte weiterhin eng zu beobachten, da man in der Hauptstadt davon ausgeht, dass die französische Armee in Oberitalien aufgrund der winterlichen Strapazen noch nicht vollständig einsatzbereit sei; aus München wird berichtet, dass die bayerische Regierung die zunehmende Konzentration österreichischer Truppen in Oberitalien mit Sorge verfolgt, da man befürchtet, dass eine Ausweitung der Kämpfe auf die Alpenregion Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien haben könnte; in Turin beobachten Beobachter, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte mehrere Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als zunehmend kritisch bezeichnet und eine verstärkte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote, die versuchten, Lebensmittel nach Genua zu bringen, abgefangen wurden, was in der Stadt zu wachsender Unruhe führt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere berichten, dass die Truppen zunehmend erschöpft sind und die Zivilbevölkerung erste Anzeichen von Mangel deutlicher wahrnimmt. <br> | ||
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| + | ! style="width:20%" | !! style="width:80%"| <center> '''[[Chronik 1800.04|08.04.1800]] (Dienstag)''' </center> | ||
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| + | | <center> [[Datei:Frankreich 1794-1814.png|70px]] <br><br> [[Datei:Österreich 1786-1804.png|70px]] [[Datei:England 1660-1801.png|70px]] </center> || '''[[Französische Republik 1800|Französische Republik]] / [[Ligurische Republik]] / [[Erzherzogtum Österreich 1800|Erzherzogtum Österreich]] / [[Königreich Großbritannien 1800|Königreich Großbritannien]]''' <br> | ||
| + | In Genua melden die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass die österreichischen Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz nach den kleineren Vorstößen des Vortages ihre Linien auf mehreren Höhenzügen weiter ausgebaut haben und nun verstärkt Artillerie in Stellung bringen, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland berichtet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona zusätzliche Wege sperren und mehrere Übergänge kontrollieren, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere erneut Schwierigkeiten haben, Nachrichten aus den Apenninen zu erhalten; aus Wien wird gemeldet, dass der Hofkriegsrat die jüngsten österreichischen Fortschritte in Ligurien als Bestätigung der bisherigen Strategie wertet und General der Kavallerie Michael von Melas angewiesen hat, die Bewegungen gegen die französischen Stellungen bei Genua fortzuführen, während aus München berichtet wird, dass die bayerische Regierung die zunehmende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien mit wachsender Sorge verfolgt, da man Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird beobachtet, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte mehrere Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als weiterhin kritisch bezeichnet und eine verstärkte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht erneut näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote, die versuchten, Lebensmittel nach Genua zu bringen, abgefangen wurden, was in der Stadt zu wachsender Unruhe führt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere berichten, dass die Truppen zunehmend erschöpft sind und die Zivilbevölkerung den Mangel deutlicher spürt. <br> | ||
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| + | In Genua melden die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass in den frühen Morgenstunden mehrere österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz auf verschiedenen Höhenzügen Bewegungen vorgenommen haben, die darauf hindeuten, dass die österreichische Artillerie an mehreren Punkten neu ausgerichtet wird, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland berichtet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona weitere Übergänge sichern und kleinere Ortschaften besetzen, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere erneut Schwierigkeiten haben, verlässliche Nachrichten aus den Apenninen zu erhalten; aus Wien wird gemeldet, dass der Hofkriegsrat die jüngsten österreichischen Fortschritte in Ligurien als Bestätigung der bisherigen Strategie wertet und General der Kavallerie Michael von Melas angewiesen hat, die Bewegungen gegen die französischen Stellungen bei Genua fortzuführen, während aus München berichtet wird, dass die bayerische Regierung die zunehmende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien aufmerksam verfolgt, da man Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird beobachtet, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte mehrere Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als weiterhin kritisch bezeichnet und eine verstärkte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht erneut näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote, die versuchten, Lebensmittel nach Genua zu bringen, abgefangen wurden, was in der Stadt zu wachsender Unruhe führt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere berichten, dass die Truppen zunehmend erschöpft sind und die Zivilbevölkerung den Mangel deutlicher spürt. <br> | ||
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| + | In Genua melden die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden mehrere Stellungen auf den nördlichen Höhen weiter ausgebaut und zusätzliche Artillerie in vorbereitete Batterien gebracht haben, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland berichtet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona weitere Übergänge sichern und mehrere kleinere Ortschaften besetzen, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere erneut Schwierigkeiten haben, verlässliche Nachrichten aus den Apenninen zu erhalten; aus Wien wird gemeldet, dass der Hofkriegsrat die jüngsten österreichischen Bewegungen in Ligurien als Fortschritt wertet und General der Kavallerie Michael von Melas angewiesen hat, die französischen Kräfte weiterhin eng zu beobachten, während aus München berichtet wird, dass die bayerische Regierung die zunehmende Konzentration österreichischer Truppen in Oberitalien aufmerksam verfolgt, da man Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte mehrere Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als weiterhin kritisch bezeichnet und eine verstärkte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht erneut näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote, die versuchten, Lebensmittel nach Genua zu bringen, abgefangen wurden, was in der Stadt zu wachsender Unruhe führt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere berichten, dass die Truppen zunehmend erschöpft sind und die Zivilbevölkerung den Mangel deutlicher spürt. <br> | ||
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| + | In Genua melden die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden mehrere vorgeschobene Stellungen auf den nördlichen Höhen weiter befestigt und zusätzliche Artillerie in vorbereitete Batterien gebracht haben, wobei einzelne österreichische Abteilungen in der Nacht Bewegungen vorgenommen haben, die von den französischen Beobachtern als Vorbereitung größerer Unternehmungen gedeutet werden, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland berichtet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona weitere Übergänge sperren und mehrere kleinere Ortschaften besetzen, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere erneut Schwierigkeiten haben, verlässliche Nachrichten aus den Apenninen zu erhalten; aus Wien wird gemeldet, dass der Hofkriegsrat die jüngsten österreichischen Fortschritte in Ligurien als Bestätigung der bisherigen Strategie wertet und General der Kavallerie Michael von Melas angewiesen hat, die Bewegungen gegen die französischen Stellungen bei Genua fortzuführen, während aus München berichtet wird, dass die bayerische Regierung die zunehmende Konzentration österreichischer Truppen in Oberitalien aufmerksam verfolgt, da man Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte mehrere Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als weiterhin kritisch bezeichnet und eine verstärkte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht erneut näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote, die versuchten, Lebensmittel nach Genua zu bringen, abgefangen wurden, was in der Stadt zu wachsender Unruhe führt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere berichten, dass die Truppen zunehmend erschöpft sind und die Zivilbevölkerung den Mangel deutlicher spürt. <br> | ||
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| + | In Genua melden die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden mehrere Höhenstellungen nördlich der Stadt weiter verstärkt haben und dass einzelne österreichische Batterien ihre Positionen verändert haben, was von den französischen Beobachtern als Versuch gewertet wird, die Wirkungslinien der Artillerie zu verbessern, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland berichtet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona zusätzliche Übergänge sperren und mehrere kleinere Ortschaften besetzen, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere weiterhin Schwierigkeiten haben, verlässliche Nachrichten aus den Apenninen zu erhalten; aus Wien wird gemeldet, dass der Hofkriegsrat die jüngsten österreichischen Bewegungen in Ligurien als Fortschritt wertet und General der Kavallerie Michael von Melas angewiesen hat, die französischen Stellungen bei Genua aufmerksam zu beobachten, während aus München berichtet wird, dass die bayerische Regierung die zunehmende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien mit Sorge verfolgt, da man Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte mehrere Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als weiterhin kritisch bezeichnet und eine verstärkte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht erneut näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote, die versuchten, Lebensmittel nach Genua zu bringen, abgefangen wurden, was in der Stadt zu wachsender Unruhe führt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere berichten, dass die Truppen zunehmend erschöpft sind und die Zivilbevölkerung den Mangel deutlicher spürt. <br> | ||
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| + | In Genua melden die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden mehrere Bewegungen auf den nördlichen Höhen vorgenommen haben, bei denen einzelne österreichische Einheiten ihre Stellungen verlagerten und zusätzliche Schanzarbeiten beobachtet wurden, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland berichtet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona weitere Übergänge kontrollieren und mehrere kleinere Ortschaften besetzt halten, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere weiterhin Schwierigkeiten haben, verlässliche Nachrichten aus den Apenninen zu erhalten; aus Wien wird gemeldet, dass der Hofkriegsrat die jüngsten österreichischen Bewegungen in Ligurien als Bestätigung der bisherigen Strategie wertet und General der Kavallerie Michael von Melas angewiesen hat, die französischen Stellungen bei Genua aufmerksam zu beobachten, während aus München berichtet wird, dass die bayerische Regierung die zunehmende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien aufmerksam verfolgt, da man Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte mehrere Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als weiterhin kritisch bezeichnet und eine verstärkte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht erneut näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote, die versuchten, Lebensmittel nach Genua zu bringen, abgefangen wurden, was in der Stadt zu wachsender Unruhe führt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere berichten, dass die Truppen zunehmend erschöpft sind und die Zivilbevölkerung den Mangel deutlicher spürt. <br> | ||
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| + | In Genua melden die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden mehrere kleinere Verschiebungen ihrer Linien vorgenommen haben, bei denen einzelne österreichische Einheiten auf den nördlichen Höhen neue Schanzarbeiten begannen und einige Batterien geringfügig verlegt wurden, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland berichtet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona zusätzliche Übergänge kontrollieren und mehrere kleinere Ortschaften besetzt halten, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere weiterhin Schwierigkeiten haben, verlässliche Nachrichten aus den Apenninen zu erhalten; aus Wien wird gemeldet, dass der Hofkriegsrat die jüngsten österreichischen Bewegungen in Ligurien aufmerksam verfolgt und General der Kavallerie Michael von Melas angewiesen hat, die französischen Stellungen bei Genua weiterhin genau zu beobachten, während aus München berichtet wird, dass die bayerische Regierung die zunehmende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien mit Sorge betrachtet, da man Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte mehrere Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als weiterhin kritisch bezeichnet und eine verstärkte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht erneut näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote, die versuchten, Lebensmittel nach Genua zu bringen, abgefangen wurden, was in der Stadt zu wachsender Unruhe führt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere berichten, dass die Truppen zunehmend erschöpft sind und die Zivilbevölkerung den Mangel deutlicher spürt. <br> | ||
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| + | In Genua melden die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden mehrere kleinere Verschiebungen ihrer Linien vorgenommen haben, wobei einzelne österreichische Einheiten auf den nördlichen Höhen neue Schanzarbeiten begannen und einige vorgeschobene Posten verstärkt wurden, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland berichtet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona zusätzliche Übergänge kontrollieren und mehrere kleinere Ortschaften besetzt halten, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere weiterhin Schwierigkeiten haben, verlässliche Nachrichten aus den Apenninen zu erhalten; aus Wien wird gemeldet, dass der Hofkriegsrat die jüngsten österreichischen Bewegungen in Ligurien aufmerksam verfolgt und General der Kavallerie Michael von Melas angewiesen hat, die französischen Stellungen bei Genua weiterhin genau zu beobachten, während aus München berichtet wird, dass die bayerische Regierung die zunehmende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien mit Sorge betrachtet, da man Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte mehrere Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als weiterhin kritisch bezeichnet und eine verstärkte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht erneut näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote, die versuchten, Lebensmittel nach Genua zu bringen, abgefangen wurden, was in der Stadt zu wachsender Unruhe führt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere berichten, dass die Truppen zunehmend erschöpft sind und die Zivilbevölkerung den Mangel deutlicher spürt. <br> | ||
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| + | In Genua berichten die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden mehrere ihrer Stellungen auf den nördlichen Höhen umgruppiert und an verschiedenen Punkten neue Schanzarbeiten begonnen haben, wobei einzelne Batterien geringfügig verlegt wurden, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland gemeldet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona weiterhin Übergänge blockieren und mehrere kleinere Ortschaften fest in ihrer Hand halten, was die französischen Verbindungsoffiziere erneut daran hindert, verlässliche Nachrichten aus den Apenninen zu erhalten; aus Wien heißt es, der Hofkriegsrat verfolge die österreichischen Fortschritte in Ligurien aufmerksam und habe General der Kavallerie Michael von Melas angewiesen, die französischen Stellungen bei Genua eng im Blick zu behalten, während aus München verlautet, dass die bayerische Regierung die anhaltende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien immer noch mit Sorge betrachtet, da man mögliche Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird beobachtet, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste noch enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte erneut Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als unverändert kritisch bezeichnet und eine erhöhte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London schließlich wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht abermals näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote mit Lebensmitteln für Genua abgefangen wurden, was in der Stadt die Unruhe verstärkt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere von zunehmender Erschöpfung der Truppen und deutlicher werdendem Mangel in der Zivilbevölkerung berichten. <br> | ||
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| + | In Genua berichten die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden an mehreren Punkten ihrer Linien kleinere Vorstöße unternommen haben, offenbar um die französischen Reaktionen zu prüfen, wobei es zu vereinzelten Schusswechseln kam, die jedoch rasch abebbten, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland gemeldet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona zusätzliche Höhenwege besetzen und damit die französischen Verbindungsoffiziere weiterhin daran hindern, verlässliche Nachrichten aus den Apenninen zu erhalten; aus Wien heißt es, der Hofkriegsrat verfolge die Lage aufmerksam und sehe in den jüngsten Bewegungen eine Festigung der österreichischen Positionen, während aus München verlautet, dass die bayerische Regierung die anhaltende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien immer noch mit Sorge betrachtet, da man mögliche Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste noch enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte erneut Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als unverändert kritisch bezeichnet und eine erhöhte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London schließlich wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote mit Lebensmitteln für Genua abgefangen wurden, was in der Stadt die Unruhe verstärkt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere von zunehmender Erschöpfung der Truppen und deutlicher werdendem Mangel in der Zivilbevölkerung berichten. <br> | ||
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| + | In Genua berichten die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden an mehreren Punkten ihrer Linien verstärkte Patrouillentätigkeit zeigen und einzelne vorgeschobene Posten geringfügig ausbauen, was von den französischen Beobachtern als erneute Prüfung der Verteidigungsbereitschaft gewertet wird, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland gemeldet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona weiterhin Höhenwege besetzt halten und zusätzliche kleinere Sperren errichten, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere nach wie vor kaum verlässliche Nachrichten aus den Apenninen erhalten; aus Wien heißt es, der Hofkriegsrat verfolge die Lage aufmerksam und sehe in den jüngsten österreichischen Maßnahmen eine Festigung der eigenen Positionen, während aus München verlautet, dass die bayerische Regierung die anhaltende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien immer noch mit Sorge betrachtet, da man mögliche Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste noch enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte erneut Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als unverändert kritisch bezeichnet und eine erhöhte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London schließlich wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht abermals näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote mit Lebensmitteln für Genua abgefangen wurden, was in der Stadt die Unruhe verstärkt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere von zunehmender Erschöpfung der Truppen und deutlicher werdendem Mangel in der Zivilbevölkerung berichten. <br> | ||
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| + | In Genua berichten die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden an mehreren Punkten ihrer Linien verstärkte Bewegungen zeigen, wobei einzelne österreichische Einheiten auf den nördlichen Höhen neue Batteriestellungen vorbereiten und mehrere vorgeschobene Posten ausgebaut werden, was von den französischen Beobachtern als erneute Verdichtung der Belagerungsmaßnahmen gewertet wird, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland gemeldet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona zusätzliche Höhenwege sichern und kleinere Ortschaften weiterhin fest besetzt halten, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere nach wie vor kaum verlässliche Nachrichten aus den Apenninen erhalten; aus Wien heißt es, der Hofkriegsrat verfolge die Lage aufmerksam und sehe in den jüngsten Maßnahmen eine weitere Festigung der österreichischen Positionen, während aus München verlautet, dass die bayerische Regierung die anhaltende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien immer noch mit Sorge betrachtet, da man mögliche Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste noch enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte erneut Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als unverändert kritisch bezeichnet und eine erhöhte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London schließlich wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht abermals näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote mit Lebensmitteln für Genua abgefangen wurden, was in der Stadt die Unruhe verstärkt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere von zunehmender Erschöpfung der Truppen und deutlicher werdendem Mangel in der Zivilbevölkerung berichten. <br> | ||
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| + | ! style="width:20%" | !! style="width:80%"| <center> '''[[Chronik 1800.04-III|22.04.1800]] (Dienstag)''' </center> | ||
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| + | In Genua berichten die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden an mehreren Punkten ihrer Linien verstärkte Arbeiten an Schanzen und Batteriestellungen vornehmen und einzelne österreichische Einheiten weiter nach vorne rücken, um günstigere Beobachtungspunkte zu besetzen, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland gemeldet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona zusätzliche Höhenwege sichern und kleinere Ortschaften weiterhin fest besetzt halten, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere nach wie vor kaum verlässliche Nachrichten aus den Apenninen erhalten; aus Wien heißt es, der Hofkriegsrat verfolge die Lage aufmerksam und sehe in den jüngsten Maßnahmen eine weitere Verdichtung der österreichischen Positionen, während aus München verlautet, dass die bayerische Regierung die anhaltende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien immer noch mit Sorge betrachtet, da man mögliche Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste noch enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte erneut Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als unverändert kritisch bezeichnet und eine erhöhte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London schließlich wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht abermals näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote mit Lebensmitteln für Genua abgefangen wurden, was in der Stadt die Unruhe verstärkt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere von zunehmender Erschöpfung der Truppen und deutlicher werdendem Mangel in der Zivilbevölkerung berichten. <br> | ||
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| + | ! style="width:20%" | !! style="width:80%"| <center> '''[[Chronik 1800.04-III|23.04.1800]] (Mittwoch)''' </center> | ||
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| + | | <center> [[Datei:Frankreich 1794-1814.png|70px]] <br><br> [[Datei:Österreich 1786-1804.png|70px]] [[Datei:England 1660-1801.png|70px]] </center> || '''[[Französische Republik 1800|Französische Republik]] / [[Ligurische Republik]] / [[Erzherzogtum Österreich 1800|Erzherzogtum Österreich]] / [[Königreich Großbritannien 1800|Königreich Großbritannien]]''' <br> | ||
| + | In Genua berichten die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden an mehreren Punkten ihrer Linien frische Truppen heranführen und einzelne Batteriestellungen mit zusätzlicher Artillerie verstärken, was von den französischen Beobachtern als erste erkennbare Vorbereitung größerer Unternehmungen seit mehreren Tagen gewertet wird, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland gemeldet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona weitere Höhenwege sichern und kleinere Ortschaften weiterhin fest besetzt halten, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere nach wie vor kaum verlässliche Nachrichten aus den Apenninen erhalten; aus Wien heißt es, der Hofkriegsrat verfolge die Lage aufmerksam und sehe in den jüngsten Maßnahmen eine erneute Verdichtung der österreichischen Positionen, während aus München verlautet, dass die bayerische Regierung die anhaltende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien weiterhin mit Sorge betrachtet, da man mögliche Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste noch enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte erneut Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als unverändert kritisch bezeichnet und eine erhöhte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London schließlich wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht erneut näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote mit Lebensmitteln für Genua abgefangen wurden, was in der Stadt die Unruhe verstärkt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere von zunehmender Erschöpfung der Truppen und deutlicher werdendem Mangel in der Zivilbevölkerung berichten. <br> | ||
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| + | ! style="width:20%" | !! style="width:80%"| <center> '''[[Chronik 1800.04-III|25.04.1800]] (Freitag)''' </center> | ||
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| + | In Genua berichten die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden an mehreren Punkten ihrer Linien frische Truppen aus dem Raum Alessandria heranführen und erstmals seit Tagen gezielt Artillerie auf neue Höhenstellungen verlegen, was von den französischen Beobachtern als Vorbereitung eines möglichen größeren Angriffs gewertet wird, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland gemeldet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona weitere Höhenwege sichern und kleinere Ortschaften weiterhin fest besetzt halten, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere nach wie vor kaum verlässliche Nachrichten aus den Apenninen erhalten; aus Wien heißt es, der Hofkriegsrat verfolge die Lage aufmerksam und sehe in den jüngsten Maßnahmen eine erneute Verdichtung der österreichischen Positionen, während aus München verlautet, dass die bayerische Regierung die anhaltende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien weiterhin mit Sorge betrachtet, da man mögliche Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste noch enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte erneut Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als unverändert kritisch bezeichnet und eine erhöhte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London schließlich wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht erneut näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote mit Lebensmitteln für Genua abgefangen wurden, was in der Stadt die Unruhe verstärkt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere von zunehmender Erschöpfung der Truppen und deutlicher werdendem Mangel in der Zivilbevölkerung berichten. <br> | ||
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| + | | <center> [[Datei:Frankreich.png|70px]] [[Datei:Österreich 1786-1804.png|70px]] <br><br> [[Datei:HRR 1402-1806.png|70px]] <br><br> [[Datei:Bayern 1337-1878.png|70px]] [[Datei:Württemberg 1700-1805.png|70px]] </center> || '''[[Französische Republik 1800|Französische Republik]] / [[Erzherzogtum Österreich 1800|Erzherzogtum Österreich]] / [[HRR 1800|Heiliges Römisches Reich]] / [[Kurfürstentum Pfalzbayern 1800| Kurfürstentum Pfalzbayern]] / [[Herzogtum Württemberg 1800|Herzogtum Württemberg]]''' <br> | ||
| + | Der französische Oberbefehlshaber General Jean‑Victor Moreau eröffnet die Frühjahrsoffensive, indem er seinen linken Flügel anweist, die weit ausgedehnte österreichische Verteidigungslinie zwischen Schwarzwald und Oberrhein an mehreren Punkten anzugreifen. Diese Gefechte sollen die Aufmerksamkeit des kaiserlichen Oberbefehlshabers Feldzeugmeister Baron Paul Kray von Krajowa binden und ihn veranlassen, seine Kräfte im Raum Offenburg, Renchen und Alt‑Breisach zu konzentrieren. Während die französischen Divisionen im Norden und in der Mitte des Oberrheins die österreichischen Vorposten beschäftigen und damit den Eindruck eines breiten Angriffs erwecken, verbleibt der rechte französische Flügel unter General Claude‑Jacques Lecourbe noch in seinen Stellungen im Raum Schaffhausen und Laufenburg. Moreau beabsichtigt, durch diese ersten Gefechte die österreichische Führung über die wahre Stoßrichtung im Unklaren zu lassen und die Voraussetzungen für einen späteren, konzentrierten Vorstoß aus der Schweiz zu schaffen, der die österreichische Stellung im Hegau und am Bodensee empfindlich treffen könnte. <br> | ||
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| + | ! style="width:20%" | !! style="width:80%"| <center> '''[[Chronik 1800.04-III|26.04.1800]] (Samstag)''' </center> | ||
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| + | In Genua berichten die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden an mehreren Punkten ihrer Linien erstmals seit Tagen deutlich verstärkte Artillerieaktivität zeigen, indem einzelne Batterien Probe- und Einschussschüsse auf französische Stellungen abgeben, was von den französischen Beobachtern als ernsthafte Vorbereitung eines größeren Angriffs gewertet wird, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland gemeldet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona weitere Höhenwege sichern und kleinere Ortschaften weiterhin fest besetzt halten, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere nach wie vor kaum verlässliche Nachrichten aus den Apenninen erhalten; aus Wien heißt es, der Hofkriegsrat verfolge die Lage aufmerksam und sehe in den jüngsten Maßnahmen eine erneute Verdichtung der österreichischen Positionen, während aus München verlautet, dass die bayerische Regierung die anhaltende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien weiterhin mit Sorge betrachtet, da man mögliche Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste noch enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte erneut Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als unverändert kritisch bezeichnet und eine erhöhte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London schließlich wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht erneut näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote mit Lebensmitteln für Genua abgefangen wurden, was in der Stadt die Unruhe verstärkt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere von zunehmender Erschöpfung der Truppen und deutlicher werdendem Mangel in der Zivilbevölkerung berichten. <br> | ||
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| + | ! style="width:20%" | !! style="width:80%"| <center> '''[[Chronik 1800.04-III|27.04.1800]] (Sonntag)''' </center> | ||
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| + | In Genua berichten die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden an mehreren Punkten ihrer Linien verstärkte Artilleriebewegungen zeigen und einzelne Batterien weiter nach vorne verlegt werden, wobei erstmals seit Tagen auch österreichische Infanterie in geschlossenen Formationen auf den Höhen beobachtet wird, was von den französischen Beobachtern als deutliche Vorbereitung eines größeren Unternehmens gewertet wird, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland gemeldet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona zusätzliche Höhenwege sichern und kleinere Ortschaften weiterhin fest besetzt halten, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere nach wie vor kaum verlässliche Nachrichten aus den Apenninen erhalten; aus Wien heißt es, der Hofkriegsrat verfolge die Lage aufmerksam und sehe in den jüngsten Maßnahmen eine weitere Verdichtung der österreichischen Positionen, während aus München verlautet, dass die bayerische Regierung die anhaltende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien weiterhin mit Sorge betrachtet, da man mögliche Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste noch enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte erneut Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als unverändert kritisch bezeichnet und eine erhöhte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London schließlich wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht erneut näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote mit Lebensmitteln für Genua abgefangen wurden, was in der Stadt die Unruhe verstärkt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere von zunehmender Erschöpfung der Truppen und deutlicher werdendem Mangel in der Zivilbevölkerung berichten. <br> | ||
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| + | ! style="width:20%" | !! style="width:80%"| <center> '''[[Chronik 1800.04-III|28.04.1800]] (Montag)''' </center> | ||
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| + | In Genua berichten die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden an mehreren Punkten ihrer Linien verstärkte Artillerievorbereitungen treffen und einzelne Batterien in der Nacht weiter nach vorne verlegt haben, wobei französische Beobachter erstmals seit Tagen auch das Heranführen zusätzlicher Munitionskarren feststellen, was als deutlicher Hinweis auf bevorstehende größere Unternehmungen gewertet wird, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland gemeldet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona weitere Höhenwege sichern und kleinere Ortschaften weiterhin fest besetzt halten, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere nach wie vor kaum verlässliche Nachrichten aus den Apenninen erhalten; aus Wien heißt es, der Hofkriegsrat verfolge die Lage aufmerksam und sehe in den jüngsten Maßnahmen eine weitere Verdichtung der österreichischen Positionen, während aus München verlautet, dass die bayerische Regierung die anhaltende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien weiterhin mit Sorge betrachtet, da man mögliche Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste noch enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte erneut Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als unverändert kritisch bezeichnet und eine erhöhte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London schließlich wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht erneut näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote mit Lebensmitteln für Genua abgefangen wurden, was in der Stadt die Unruhe verstärkt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere von zunehmender Erschöpfung der Truppen und deutlicher werdendem Mangel in der Zivilbevölkerung berichten. <br> | ||
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| + | Die Gefechte, die der französische linke Flügel seit Tagen entlang des Oberrheins führt, binden die Aufmerksamkeit des österreichischen Oberbefehlshabers Feldzeugmeister Baron Paul Kray von Krajowa weiterhin vollständig im Raum Offenburg, Renchen und Alt‑Breisach. Während Kray seine Kräfte dort zusammenzieht und die Lage im nördlichen Abschnitt der Front zu klären versucht, nutzt General Claude‑Jacques Lecourbe die entstandene Entlastung am südlichen Ende der österreichischen Linie. Er rückt mit seinem rechten französischen Flügel aus dem Raum Schaffhausen gegen Rheinklingen, ein am Hochrhein gelegenes Dorf unweit der Grenze zur Schweiz, vor und bereitet dort den Übergang über den Fluss vor. Die österreichischen Vorposten, die in diesem Abschnitt nur schwach besetzt sind und sich aus verstreut eingesetzten Einheiten unter Feldmarschallleutnant Prinz Joseph von Lothringen zusammensetzen, weichen vor Lecourbes Annäherung zurück. Damit entsteht für die französische Armee erstmals die Möglichkeit, den österreichischen rechten Flügel im Hegau zu umgehen und die Verbindung zwischen den Vorlanden und dem Hauptheer zu bedrohen, ohne dass Kray dies im Augenblick verhindern könnte. <br> | ||
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| + | In Genua berichten die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden an mehreren Punkten ihrer Linien verstärkte Artillerievorbereitungen treffen und erstmals seit Tagen auch österreichische Grenadierkompanien in geschlossenen Formationen auf den Höhen erscheinen, was von den französischen Beobachtern als deutlicher Hinweis auf bevorstehende größere Unternehmungen gewertet wird, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland gemeldet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona weitere Höhenwege sichern und kleinere Ortschaften weiterhin fest besetzt halten, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere nach wie vor kaum verlässliche Nachrichten aus den Apenninen erhalten; aus Wien heißt es, der Hofkriegsrat verfolge die Lage aufmerksam und sehe in den jüngsten Maßnahmen eine weitere Verdichtung der österreichischen Positionen, während aus München verlautet, dass die bayerische Regierung die anhaltende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien weiterhin mit Sorge betrachtet, da man mögliche Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste noch enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte erneut Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als unverändert kritisch bezeichnet und eine erhöhte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London schließlich wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht erneut näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote mit Lebensmitteln für Genua abgefangen wurden, was in der Stadt die Unruhe verstärkt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere von zunehmender Erschöpfung der Truppen und deutlicher werdendem Mangel in der Zivilbevölkerung berichten. <br> | ||
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| + | In Genua berichten die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden an mehreren Punkten ihrer Linien verstärkte Artilleriebewegungen zeigen und einzelne Batterien in der Nacht weiter nach vorne verlegt wurden, wobei französische Beobachter erstmals seit Tagen auch das Heranführen zusätzlicher Infanteriereserven feststellen, was als deutliche Vorbereitung eines größeren Unternehmens gewertet wird, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland gemeldet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona weitere Höhenwege sichern und kleinere Ortschaften weiterhin fest besetzt halten, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere nach wie vor kaum verlässliche Nachrichten aus den Apenninen erhalten; aus Wien heißt es, der Hofkriegsrat verfolge die Lage aufmerksam und sehe in den jüngsten Maßnahmen eine weitere Verdichtung der österreichischen Positionen, während aus München verlautet, dass die bayerische Regierung die anhaltende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien weiterhin mit Sorge betrachtet, da man mögliche Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste noch enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte erneut Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als unverändert kritisch bezeichnet und eine erhöhte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London schließlich wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht erneut näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote mit Lebensmitteln für Genua abgefangen wurden, was in der Stadt die Unruhe verstärkt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere von zunehmender Erschöpfung der Truppen und deutlicher werdendem Mangel in der Zivilbevölkerung berichten. <br> | ||
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| − | + | | <center> '''[[Chronik 1800.04-II]]''' </center> || '''[[Chronik 1800.04-II|''Hier geht es zur zweiten Dekade des April 1800'']]''' | |
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| style="color:blue;background-color:#f6f890;" | '''Hier geht es zu den Ereignissen der Monate des Jahres [[Chronik 1800|1800]]''' || style="color:blue;background-color:#f6f890;" | '''[[Chronik 1800.01|Januar]] / [[Chronik 1800.02|Februar]] / [[Chronik 1800.03|März]] / [[Chronik 1800.04|April]] / [[Chronik 1800.05|Mai]] / [[Chronik 1800.06|Juni]] / [[Chronik 1800.07|Juli]] / [[Chronik 1800.08|August]] / [[Chronik 1800.09|September]] / [[Chronik 1800.10|Oktober]] / [[Chronik 1800.11|November]] / [[Chronik 1800.12|Dezember]]''' <br> | | style="color:blue;background-color:#f6f890;" | '''Hier geht es zu den Ereignissen der Monate des Jahres [[Chronik 1800|1800]]''' || style="color:blue;background-color:#f6f890;" | '''[[Chronik 1800.01|Januar]] / [[Chronik 1800.02|Februar]] / [[Chronik 1800.03|März]] / [[Chronik 1800.04|April]] / [[Chronik 1800.05|Mai]] / [[Chronik 1800.06|Juni]] / [[Chronik 1800.07|Juli]] / [[Chronik 1800.08|August]] / [[Chronik 1800.09|September]] / [[Chronik 1800.10|Oktober]] / [[Chronik 1800.11|November]] / [[Chronik 1800.12|Dezember]]''' <br> | ||
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|<center>'''Weblinks'''</center> || | |<center>'''Weblinks'''</center> || | ||
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Deutschlands Die geschichtliche Entwicklung Deutschlands bei Wikipedia] | * [http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Deutschlands Die geschichtliche Entwicklung Deutschlands bei Wikipedia] | ||
| − | * [ | + | * [https://www.dhm.de/lemo/jahreschronik/1815 Die deutsche Geschichte von 1901 bis heute vom Deutschen Historischen Museum] |
| − | * [ | + | * [https://chroniknet.de/extra/was-war-am/?ereignisdatum=31.3.1901 Was-war-am ...] |
* [http://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/deutschland-chronik/ Deutschland-Chronik der Bundeszentrale für politische Bildung in Berlin] | * [http://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/deutschland-chronik/ Deutschland-Chronik der Bundeszentrale für politische Bildung in Berlin] | ||
| + | * [https://en.wikipedia.org/wiki/Minister_of_Foreign_Affairs_(Russia) Russische Außenminister] | ||
| + | * [https://en.wikipedia.org/wiki/January_1800 Der Monat bei wiki.en] | ||
| + | * [https://en.wikipedia.org/wiki/1800_in_the_United_States Das Jahr in den USA bei wiki.en] | ||
| + | * [https://ru.wikipedia.org/wiki/1900_%D0%B3%D0%BE%D0%B4_%D0%B2_%D0%A0%D0%BE%D1%81%D1%81%D0%B8%D0%B8 Russisch/Deutsch] | ||
| + | * [https://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%A0%D1%83%D1%81%D1%81%D0%BA%D0%B0%D1%8F_%D0%BF%D0%BE%D0%BB%D1%8F%D1%80%D0%BD%D0%B0%D1%8F_%D1%8D%D0%BA%D1%81%D0%BF%D0%B5%D0%B4%D0%B8%D1%86%D0%B8%D1%8F Russische Polarexpedition 1900-1902] | ||
| + | * [https://en.wikipedia.org/wiki/1900_in_the_United_Kingdom bei wiki.en] | ||
| + | * [https://en.wikipedia.org/wiki/Seymour_Expedition Seymour Expedition in China] | ||
| + | * [https://en.wikipedia.org/wiki/Second_Boer_War 2. Burenkrieg] | ||
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Aktuelle Version vom 5. Februar 2026, 20:36 Uhr
Weltchronik der ersten Dekade des April 1800
In Washington, D.C. wird die Library of Congress eröffnet
In den USA beginnt die sechsmonatige Wahl des neuen Präsidenten
Truppen des französischen Generals Masséna werden von österreichischen und britischen Truppen in Genua belagert
| Hier geht es zu den Ereignissen der Jahre... | 1790 / 1791 / 1792 / 1793 / 1794 / 1795 / 1796 / 1797 / 1798 |
| Hier geht es zu den Ereignissen der Monate des Jahres 1799 | Januar / Februar / März / April / Mai / Juni / Juli / August / September / Oktober / November / Dezember |
| Hier geht es zu den Ereignissen der Monate des Jahres 1800 | Januar / Februar / März / April / Mai / Juni / Juli / August / September / Oktober / November / Dezember |
| Französische Republik / Ligurische Republik / Erzherzogtum Österreich / Königreich Großbritannien Die österreichischen Verbände unter General Michael von Melas schließen ihre Bewegungen in Ligurien ab und richten den Schwerpunkt auf den Raum nördlich und westlich von Genua. Die französischen Kräfte unter André Masséna, durch Krankheiten und Versorgungsprobleme geschwächt, ziehen sich in die vorbereiteten Stellungen rund um die Stadt zurück. Die Royal Navy verstärkt ihre Präsenz vor der ligurischen Küste und kontrolliert die Zufahrten zum Hafen. Erste Meldungen über Engpässe bei Lebensmitteln und Futter erreichen das französische Hauptquartier. Masséna ordnet an, die Vorräte zu rationieren und die äußeren Forts zu verstärken. Die Lage bleibt angespannt, doch es kommt zu keinen größeren Gefechten; beide Seiten bereiten sich auf die kommenden Operationen vor. Masséna verfügt über rund 18.000 Mann, während die österreichischen Kräfte auf etwa 40.000 steigen. |
| Französische Republik / Osmanisches Reich Die französischen Truppen sichern die wichtigsten Städte und Nachschublinien. Die osmanischen Kräfte sind desorganisiert und ziehen sich zurück. General Jean-Baptiste Kléber plant eine langfristige, stabile Verwaltung und erneuert Verhandlungen über einen Abzug seiner Truppen, die trotz des Sieges erschöpft, aber strategisch im Vorteil sind. |
| Französische Republik / Erzherzogtum Österreich / Heiliges Römisches Reich / Kurfürstentum Pfalzbayern / Herzogtum Württemberg Im Frühjahr 1800 richtet sich die Aufmerksamkeit Europas auf den süddeutschen Kriegsschauplatz, wo sich zwischen Schwarzwald, Oberrhein, Bodensee und den Pässen Tirols die Streitkräfte des Heiligen Römischen Reiches und der Französischen Republik gegenüberstehen. Auf österreichischer Seite führt Feldzeugmeister Baron Paul Kray von Krajowa das weit ausgedehnte kaiserliche Heer, dessen Verbände von der Murg über den Schwarzwald bis an den Bodensee und weiter in die Alpen reichen und von erfahrenen Offizieren wie Sztáray, Kienmayer, Nauendorf, Kolowrat und Reuß kommandiert werden. Ihnen gegenüber steht die französische Rheinarmee unter General Jean‑Victor Moreau, deren beweglicher geführte Divisionen von Basel über das Fricktal und den Oberrhein bis weit nach Norden reichen und durch die befestigten Lager am Rhein gestützt werden. Beide Seiten wissen, dass die kommenden Operationen nicht nur von der Stärke der Truppen, sondern vom Gelände bestimmt werden: von den Engpässen des Schwarzwalds, den offenen Ebenen des Hegau, den Übergängen zwischen Bodensee und Alpen und den Wegen zu den Donauquellen, die den Zugang nach Ulm, Augsburg und weiter nach Bayern öffnen. In dieser Lage beginnen jene Bewegungen, die den Verlauf des Krieges im Süden prägen werden, getragen von der Aufstellung der österreichischen Streitkräfte, den Dispositionen der französischen Armee, den strategischen Überlegungen beider Seiten und den ersten Gefechten am Oberrhein, die den Auftakt zu einer Reihe von Entscheidungen bilden, welche die Kräfteverhältnisse in Süddeutschland grundlegend verändern.
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| Französische Republik / Ligurische Republik / Erzherzogtum Österreich / Königreich Großbritannien Die österreichischen Verbände unter General Melas schließen ihre Stellungen nördlich und westlich von Genua weiter, während vorgeschobene Abteilungen die Höhenzüge zwischen dem Polcevera‑Tal und den Zugängen nach Voltri besetzen. Die Royal Navy verstärkt die Blockade vor der ligurischen Küste und kontrolliert die Zufahrten zum Hafen, sodass erste französische Versuche, kleinere Transporte einzubringen, scheitern. Masséna lässt die äußeren Forts überprüfen und ordnet an, die Besatzungen zu verstärken, da die französischen Kräfte durch Krankheiten und Versorgungsengpässe bereits geschwächt sind. Die Bevölkerung beginnt, die ersten Einschränkungen bei Lebensmitteln zu spüren, während die französische Führung die Vorräte erfasst und eine strengere Rationierung vorbereitet. Der Tag verläuft ohne größere Gefechte; beide Seiten richten ihre Stellungen ein und bereiten sich auf die kommenden Operationen vor. |
| Französische Republik / Ligurische Republik / Erzherzogtum Österreich / Königreich Großbritannien In Genua herrscht weiterhin gespannte Erwartung, da die österreichischen Verbände unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz ihre Bewegungen im Norden und Nordosten der Stadt fortsetzen und die französischen Vorposten melden, dass einzelne österreichische Abteilungen näher an die Höhen heranrücken, während General André Masséna mehrere Erkundungsoffiziere aussendet, um die Lage an den äußeren Linien zu prüfen und die Versorgungslage der Garnison zu beurteilen, die bereits erste Engpässe erkennen lässt, da die britischen Schiffe vor der Küste ihre Präsenz verstärken und kleinere Boote, die aus dem Westen her versuchen, Lebensmittel einzubringen, abgefangen oder zur Umkehr gezwungen werden. Aus Wien trifft die Nachricht ein, dass der Hofkriegsrat weiterhin auf eine rasche Entscheidung in Italien drängt und General der Kavallerie Michael von Melas angewiesen hat, die französischen Kräfte in Ligurien unter Druck zu halten, während gleichzeitig aus München berichtet wird, dass die bayerische Regierung die Lage in Oberitalien aufmerksam verfolgt, da man befürchtet, dass ein französischer Vorstoß über die Alpen Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien haben könnte. In Turin wird beobachtet, dass österreichische Kolonnen aus dem piemontesischen Hinterland weiter nach Süden marschieren, offenbar mit dem Ziel, die französischen Verbindungen zwischen den Apenninen und der Küste zu stören, während in Paris der Erste Konsul Napoleon Bonaparte mehrere Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Bedeutung der Lage in Ligurien hervorhebt und die Notwendigkeit betont, die französischen Kräfte in Italien zu unterstützen. Aus London wird gemeldet, dass das britische Kabinett die Blockadepolitik im Mittelmeer fortsetzen will, um Frankreichs Einfluss in Italien zu schwächen, und Admiral Lord Keith erhält weitere Instruktionen zur Überwachung der ligurischen Küste. In Genua selbst berichten die französischen Offiziere von zunehmender Erschöpfung der Truppen, die seit Wochen ohne Ablösung im Einsatz sind, während die Zivilbevölkerung beginnt, die Knappheit bestimmter Lebensmittel zu spüren, und Gerüchte über bevorstehende größere Operationen die Runde machen, ohne dass jemand Genaueres weiß, da die Lage in den Bergen unübersichtlich bleibt und die Berichte aus dem Hinterland widersprüchlich sind. |
| Französische Republik / Ligurische Republik / Erzherzogtum Österreich / Königreich Großbritannien In Genua bleibt die Lage angespannt, da die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna erneut melden, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz ihre Stellungen nördlich der Stadt weiter ausbauen und einzelne Höhenpunkte verstärken, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland Berichte eintreffen, dass österreichische Kolonnen aus dem piemontesischen Raum zusätzliche Wege sichern, was in der Stadt zu neuen Gerüchten über eine mögliche vollständige Abschneidung führt, ohne dass jemand über gesicherte Informationen verfügt, da die Nachrichten aus den Bergen weiterhin widersprüchlich bleiben; aus Wien wird gemeldet, dass der Hofkriegsrat die Operationen in Italien mit zunehmender Dringlichkeit verfolgt und General der Kavallerie Michael von Melas weitere Instruktionen erhalten hat, die französischen Kräfte in Ligurien unter Druck zu halten, während aus München berichtet wird, dass die bayerische Regierung die Entwicklungen in Oberitalien aufmerksam beobachtet, da man befürchtet, dass ein französischer Durchbruch über die Alpen Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien haben könnte; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Truppenbewegungen im piemontesischen Hinterland weiter zunehmen, offenbar mit dem Ziel, die französischen Verbindungen zwischen den Apenninen und der Küste zu stören, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte mehrere Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe und an General Jean Victor Moreau sendet, in denen er die Bedeutung der Lage in Ligurien hervorhebt und die Notwendigkeit betont, die französischen Kräfte in Italien zu unterstützen; aus London wird berichtet, dass das britische Kabinett die Blockadepolitik im Mittelmeer fortsetzen und verstärken will, und Admiral Lord Keith erhält weitere Instruktionen zur Überwachung der ligurischen Küste, was in Genua spürbare Auswirkungen hat, da kleinere Boote, die versuchen, Lebensmittel einzubringen, weiterhin abgefangen oder zur Umkehr gezwungen werden; in der Stadt selbst berichten die französischen Offiziere von zunehmender Erschöpfung der Truppen, die seit Wochen ohne Ablösung im Einsatz sind, während die Zivilbevölkerung erste Knappheiten bemerkt und sich Gerüchte über bevorstehende größere Operationen verbreiten, ohne dass jemand über gesicherte Informationen verfügt, da die Lage in den Bergen unübersichtlich bleibt und die Nachrichten aus dem Hinterland sich widersprechen. |
| Französische Republik / Ligurische Republik / Erzherzogtum Österreich / Königreich Großbritannien In Genua bleibt die Lage weiterhin unübersichtlich, da die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna berichten, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz ihre Bewegungen im Norden und Nordosten der Stadt fortsetzen und einzelne Höhenstellungen verstärken, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland neue Meldungen eintreffen, dass österreichische Kolonnen aus dem piemontesischen Raum weitere Wege sichern und kleinere Ortschaften besetzen, was in der Stadt erneut Gerüchte über eine mögliche vollständige Abschneidung auslöst, ohne dass jemand über gesicherte Informationen verfügt, da die Nachrichten aus den Bergen weiterhin widersprüchlich bleiben; aus Wien wird gemeldet, dass der Hofkriegsrat die Operationen in Italien mit wachsender Dringlichkeit verfolgt und General der Kavallerie Michael von Melas weitere Instruktionen erhalten hat, die französischen Kräfte in Ligurien unter Druck zu halten, während aus München berichtet wird, dass die bayerische Regierung die Entwicklungen in Oberitalien aufmerksam beobachtet, da man befürchtet, dass ein französischer Durchbruch über die Alpen Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien haben könnte; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Truppenbewegungen im piemontesischen Hinterland weiter zunehmen, offenbar mit dem Ziel, die französischen Verbindungen zwischen den Apenninen und der Küste zu stören, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte mehrere Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe und an General Jean Victor Moreau sendet, in denen er die Bedeutung der Lage in Ligurien hervorhebt und die Notwendigkeit betont, die französischen Kräfte in Italien zu unterstützen; aus London wird berichtet, dass das britische Kabinett die Blockadepolitik im Mittelmeer fortsetzen und verstärken will, und Admiral Lord Keith erhält weitere Instruktionen zur Überwachung der ligurischen Küste, was in Genua spürbare Auswirkungen hat, da kleinere Boote, die versuchen, Lebensmittel einzubringen, weiterhin abgefangen oder zur Umkehr gezwungen werden; in der Stadt selbst berichten die französischen Offiziere von zunehmender Erschöpfung der Truppen, die seit Wochen ohne Ablösung im Einsatz sind, während die Zivilbevölkerung erste Knappheiten bemerkt und sich Gerüchte über bevorstehende größere Operationen verbreiten, ohne dass jemand über gesicherte Informationen verfügt, da die Lage in den Bergen unübersichtlich bleibt und die Nachrichten aus dem Hinterland sich widersprechen. |
| Französische Republik / Ligurische Republik / Erzherzogtum Österreich / Königreich Großbritannien In Genua melden die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden mehrere Höhenstellungen nördlich der Stadt besetzen, die am Vortag noch ungesichert waren, und dass einzelne österreichische Batterien weiter nach vorne gezogen werden, was in den französischen Linien als Zeichen einer bevorstehenden größeren Operation gewertet wird, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland Berichte eintreffen, dass österreichische Kolonnen aus dem piemontesischen Raum die Wege über die nördlichen Pässe stärker kontrollieren und mehrere kleinere Ortschaften besetzt haben, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere Schwierigkeiten haben, verlässliche Nachrichten aus den Bergen zu erhalten; aus Wien wird gemeldet, dass der Hofkriegsrat die jüngsten österreichischen Fortschritte in Ligurien positiv bewertet und General der Kavallerie Michael von Melas angewiesen hat, die Bewegungen gegen die französischen Stellungen bei Genua fortzuführen, während aus München berichtet wird, dass die bayerische Regierung die zunehmende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien aufmerksam verfolgt, da man Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird beobachtet, dass österreichische Truppen aus dem Raum Alessandria und Novi Ligure weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Linien zwischen den Apenninen und der Küste enger zu schließen, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte mehrere Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als kritisch bezeichnet und eine verstärkte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere kleinere Boote, die in der Nacht versucht hatten, Lebensmittel nach Genua zu bringen, abgefangen wurden, was in der Stadt zu spürbarer Unruhe führt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere berichten, dass die Truppen zunehmend erschöpft sind und die Zivilbevölkerung erste Anzeichen von Mangel wahrnimmt. |
| Französische Republik / Ligurische Republik / Erzherzogtum Österreich / Königreich Großbritannien In Genua melden die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden mehrere kleinere Vorstöße gegen die äußeren französischen Stellungen unternommen haben, offenbar um die Stärke und Reaktionszeit der Verteidiger zu prüfen, wobei es zu vereinzelten Schusswechseln kam, die jedoch ohne größere Verluste blieben, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland berichtet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Alessandria weitere Höhenwege besetzen und damit die französischen Verbindungsoffiziere erneut daran hindern, verlässliche Nachrichten aus den Apenninen zu erhalten; aus Wien wird gemeldet, dass der Hofkriegsrat die jüngsten österreichischen Bewegungen in Ligurien als Fortschritt bewertet und General der Kavallerie Michael von Melas angewiesen hat, die französischen Kräfte weiterhin eng zu beobachten, da man in der Hauptstadt davon ausgeht, dass die französische Armee in Oberitalien aufgrund der winterlichen Strapazen noch nicht vollständig einsatzbereit sei; aus München wird berichtet, dass die bayerische Regierung die zunehmende Konzentration österreichischer Truppen in Oberitalien mit Sorge verfolgt, da man befürchtet, dass eine Ausweitung der Kämpfe auf die Alpenregion Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien haben könnte; in Turin beobachten Beobachter, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte mehrere Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als zunehmend kritisch bezeichnet und eine verstärkte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote, die versuchten, Lebensmittel nach Genua zu bringen, abgefangen wurden, was in der Stadt zu wachsender Unruhe führt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere berichten, dass die Truppen zunehmend erschöpft sind und die Zivilbevölkerung erste Anzeichen von Mangel deutlicher wahrnimmt. |
| Französische Republik / Ligurische Republik / Erzherzogtum Österreich / Königreich Großbritannien In Genua melden die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass die österreichischen Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz nach den kleineren Vorstößen des Vortages ihre Linien auf mehreren Höhenzügen weiter ausgebaut haben und nun verstärkt Artillerie in Stellung bringen, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland berichtet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona zusätzliche Wege sperren und mehrere Übergänge kontrollieren, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere erneut Schwierigkeiten haben, Nachrichten aus den Apenninen zu erhalten; aus Wien wird gemeldet, dass der Hofkriegsrat die jüngsten österreichischen Fortschritte in Ligurien als Bestätigung der bisherigen Strategie wertet und General der Kavallerie Michael von Melas angewiesen hat, die Bewegungen gegen die französischen Stellungen bei Genua fortzuführen, während aus München berichtet wird, dass die bayerische Regierung die zunehmende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien mit wachsender Sorge verfolgt, da man Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird beobachtet, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte mehrere Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als weiterhin kritisch bezeichnet und eine verstärkte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht erneut näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote, die versuchten, Lebensmittel nach Genua zu bringen, abgefangen wurden, was in der Stadt zu wachsender Unruhe führt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere berichten, dass die Truppen zunehmend erschöpft sind und die Zivilbevölkerung den Mangel deutlicher spürt. |
| Französische Republik / Ligurische Republik / Erzherzogtum Österreich / Königreich Großbritannien In Genua melden die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass in den frühen Morgenstunden mehrere österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz auf verschiedenen Höhenzügen Bewegungen vorgenommen haben, die darauf hindeuten, dass die österreichische Artillerie an mehreren Punkten neu ausgerichtet wird, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland berichtet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona weitere Übergänge sichern und kleinere Ortschaften besetzen, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere erneut Schwierigkeiten haben, verlässliche Nachrichten aus den Apenninen zu erhalten; aus Wien wird gemeldet, dass der Hofkriegsrat die jüngsten österreichischen Fortschritte in Ligurien als Bestätigung der bisherigen Strategie wertet und General der Kavallerie Michael von Melas angewiesen hat, die Bewegungen gegen die französischen Stellungen bei Genua fortzuführen, während aus München berichtet wird, dass die bayerische Regierung die zunehmende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien aufmerksam verfolgt, da man Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird beobachtet, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte mehrere Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als weiterhin kritisch bezeichnet und eine verstärkte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht erneut näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote, die versuchten, Lebensmittel nach Genua zu bringen, abgefangen wurden, was in der Stadt zu wachsender Unruhe führt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere berichten, dass die Truppen zunehmend erschöpft sind und die Zivilbevölkerung den Mangel deutlicher spürt. |
| Französische Republik / Ligurische Republik / Erzherzogtum Österreich / Königreich Großbritannien In Genua melden die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden mehrere Stellungen auf den nördlichen Höhen weiter ausgebaut und zusätzliche Artillerie in vorbereitete Batterien gebracht haben, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland berichtet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona weitere Übergänge sichern und mehrere kleinere Ortschaften besetzen, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere erneut Schwierigkeiten haben, verlässliche Nachrichten aus den Apenninen zu erhalten; aus Wien wird gemeldet, dass der Hofkriegsrat die jüngsten österreichischen Bewegungen in Ligurien als Fortschritt wertet und General der Kavallerie Michael von Melas angewiesen hat, die französischen Kräfte weiterhin eng zu beobachten, während aus München berichtet wird, dass die bayerische Regierung die zunehmende Konzentration österreichischer Truppen in Oberitalien aufmerksam verfolgt, da man Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte mehrere Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als weiterhin kritisch bezeichnet und eine verstärkte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht erneut näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote, die versuchten, Lebensmittel nach Genua zu bringen, abgefangen wurden, was in der Stadt zu wachsender Unruhe führt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere berichten, dass die Truppen zunehmend erschöpft sind und die Zivilbevölkerung den Mangel deutlicher spürt. |
| Französische Republik / Ligurische Republik / Erzherzogtum Österreich / Königreich Großbritannien In Genua melden die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden mehrere vorgeschobene Stellungen auf den nördlichen Höhen weiter befestigt und zusätzliche Artillerie in vorbereitete Batterien gebracht haben, wobei einzelne österreichische Abteilungen in der Nacht Bewegungen vorgenommen haben, die von den französischen Beobachtern als Vorbereitung größerer Unternehmungen gedeutet werden, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland berichtet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona weitere Übergänge sperren und mehrere kleinere Ortschaften besetzen, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere erneut Schwierigkeiten haben, verlässliche Nachrichten aus den Apenninen zu erhalten; aus Wien wird gemeldet, dass der Hofkriegsrat die jüngsten österreichischen Fortschritte in Ligurien als Bestätigung der bisherigen Strategie wertet und General der Kavallerie Michael von Melas angewiesen hat, die Bewegungen gegen die französischen Stellungen bei Genua fortzuführen, während aus München berichtet wird, dass die bayerische Regierung die zunehmende Konzentration österreichischer Truppen in Oberitalien aufmerksam verfolgt, da man Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte mehrere Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als weiterhin kritisch bezeichnet und eine verstärkte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht erneut näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote, die versuchten, Lebensmittel nach Genua zu bringen, abgefangen wurden, was in der Stadt zu wachsender Unruhe führt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere berichten, dass die Truppen zunehmend erschöpft sind und die Zivilbevölkerung den Mangel deutlicher spürt. |
| Französische Republik / Ligurische Republik / Erzherzogtum Österreich / Königreich Großbritannien In Genua melden die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden mehrere Höhenstellungen nördlich der Stadt weiter verstärkt haben und dass einzelne österreichische Batterien ihre Positionen verändert haben, was von den französischen Beobachtern als Versuch gewertet wird, die Wirkungslinien der Artillerie zu verbessern, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland berichtet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona zusätzliche Übergänge sperren und mehrere kleinere Ortschaften besetzen, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere weiterhin Schwierigkeiten haben, verlässliche Nachrichten aus den Apenninen zu erhalten; aus Wien wird gemeldet, dass der Hofkriegsrat die jüngsten österreichischen Bewegungen in Ligurien als Fortschritt wertet und General der Kavallerie Michael von Melas angewiesen hat, die französischen Stellungen bei Genua aufmerksam zu beobachten, während aus München berichtet wird, dass die bayerische Regierung die zunehmende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien mit Sorge verfolgt, da man Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte mehrere Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als weiterhin kritisch bezeichnet und eine verstärkte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht erneut näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote, die versuchten, Lebensmittel nach Genua zu bringen, abgefangen wurden, was in der Stadt zu wachsender Unruhe führt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere berichten, dass die Truppen zunehmend erschöpft sind und die Zivilbevölkerung den Mangel deutlicher spürt. |
| Französische Republik / Ligurische Republik / Erzherzogtum Österreich / Königreich Großbritannien In Genua melden die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden mehrere Bewegungen auf den nördlichen Höhen vorgenommen haben, bei denen einzelne österreichische Einheiten ihre Stellungen verlagerten und zusätzliche Schanzarbeiten beobachtet wurden, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland berichtet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona weitere Übergänge kontrollieren und mehrere kleinere Ortschaften besetzt halten, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere weiterhin Schwierigkeiten haben, verlässliche Nachrichten aus den Apenninen zu erhalten; aus Wien wird gemeldet, dass der Hofkriegsrat die jüngsten österreichischen Bewegungen in Ligurien als Bestätigung der bisherigen Strategie wertet und General der Kavallerie Michael von Melas angewiesen hat, die französischen Stellungen bei Genua aufmerksam zu beobachten, während aus München berichtet wird, dass die bayerische Regierung die zunehmende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien aufmerksam verfolgt, da man Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte mehrere Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als weiterhin kritisch bezeichnet und eine verstärkte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht erneut näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote, die versuchten, Lebensmittel nach Genua zu bringen, abgefangen wurden, was in der Stadt zu wachsender Unruhe führt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere berichten, dass die Truppen zunehmend erschöpft sind und die Zivilbevölkerung den Mangel deutlicher spürt. |
| Französische Republik / Ligurische Republik / Erzherzogtum Österreich / Königreich Großbritannien In Genua melden die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden mehrere kleinere Verschiebungen ihrer Linien vorgenommen haben, bei denen einzelne österreichische Einheiten auf den nördlichen Höhen neue Schanzarbeiten begannen und einige Batterien geringfügig verlegt wurden, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland berichtet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona zusätzliche Übergänge kontrollieren und mehrere kleinere Ortschaften besetzt halten, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere weiterhin Schwierigkeiten haben, verlässliche Nachrichten aus den Apenninen zu erhalten; aus Wien wird gemeldet, dass der Hofkriegsrat die jüngsten österreichischen Bewegungen in Ligurien aufmerksam verfolgt und General der Kavallerie Michael von Melas angewiesen hat, die französischen Stellungen bei Genua weiterhin genau zu beobachten, während aus München berichtet wird, dass die bayerische Regierung die zunehmende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien mit Sorge betrachtet, da man Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte mehrere Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als weiterhin kritisch bezeichnet und eine verstärkte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht erneut näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote, die versuchten, Lebensmittel nach Genua zu bringen, abgefangen wurden, was in der Stadt zu wachsender Unruhe führt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere berichten, dass die Truppen zunehmend erschöpft sind und die Zivilbevölkerung den Mangel deutlicher spürt. |
| Französische Republik / Ligurische Republik / Erzherzogtum Österreich / Königreich Großbritannien In Genua melden die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden mehrere kleinere Verschiebungen ihrer Linien vorgenommen haben, wobei einzelne österreichische Einheiten auf den nördlichen Höhen neue Schanzarbeiten begannen und einige vorgeschobene Posten verstärkt wurden, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland berichtet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona zusätzliche Übergänge kontrollieren und mehrere kleinere Ortschaften besetzt halten, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere weiterhin Schwierigkeiten haben, verlässliche Nachrichten aus den Apenninen zu erhalten; aus Wien wird gemeldet, dass der Hofkriegsrat die jüngsten österreichischen Bewegungen in Ligurien aufmerksam verfolgt und General der Kavallerie Michael von Melas angewiesen hat, die französischen Stellungen bei Genua weiterhin genau zu beobachten, während aus München berichtet wird, dass die bayerische Regierung die zunehmende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien mit Sorge betrachtet, da man Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte mehrere Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als weiterhin kritisch bezeichnet und eine verstärkte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht erneut näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote, die versuchten, Lebensmittel nach Genua zu bringen, abgefangen wurden, was in der Stadt zu wachsender Unruhe führt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere berichten, dass die Truppen zunehmend erschöpft sind und die Zivilbevölkerung den Mangel deutlicher spürt. |
| Französische Republik / Ligurische Republik / Erzherzogtum Österreich / Königreich Großbritannien In Genua berichten die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden mehrere ihrer Stellungen auf den nördlichen Höhen umgruppiert und an verschiedenen Punkten neue Schanzarbeiten begonnen haben, wobei einzelne Batterien geringfügig verlegt wurden, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland gemeldet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona weiterhin Übergänge blockieren und mehrere kleinere Ortschaften fest in ihrer Hand halten, was die französischen Verbindungsoffiziere erneut daran hindert, verlässliche Nachrichten aus den Apenninen zu erhalten; aus Wien heißt es, der Hofkriegsrat verfolge die österreichischen Fortschritte in Ligurien aufmerksam und habe General der Kavallerie Michael von Melas angewiesen, die französischen Stellungen bei Genua eng im Blick zu behalten, während aus München verlautet, dass die bayerische Regierung die anhaltende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien immer noch mit Sorge betrachtet, da man mögliche Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird beobachtet, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste noch enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte erneut Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als unverändert kritisch bezeichnet und eine erhöhte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London schließlich wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht abermals näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote mit Lebensmitteln für Genua abgefangen wurden, was in der Stadt die Unruhe verstärkt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere von zunehmender Erschöpfung der Truppen und deutlicher werdendem Mangel in der Zivilbevölkerung berichten. |
| Französische Republik / Ligurische Republik / Erzherzogtum Österreich / Königreich Großbritannien In Genua berichten die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden an mehreren Punkten ihrer Linien kleinere Vorstöße unternommen haben, offenbar um die französischen Reaktionen zu prüfen, wobei es zu vereinzelten Schusswechseln kam, die jedoch rasch abebbten, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland gemeldet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona zusätzliche Höhenwege besetzen und damit die französischen Verbindungsoffiziere weiterhin daran hindern, verlässliche Nachrichten aus den Apenninen zu erhalten; aus Wien heißt es, der Hofkriegsrat verfolge die Lage aufmerksam und sehe in den jüngsten Bewegungen eine Festigung der österreichischen Positionen, während aus München verlautet, dass die bayerische Regierung die anhaltende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien immer noch mit Sorge betrachtet, da man mögliche Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste noch enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte erneut Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als unverändert kritisch bezeichnet und eine erhöhte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London schließlich wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote mit Lebensmitteln für Genua abgefangen wurden, was in der Stadt die Unruhe verstärkt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere von zunehmender Erschöpfung der Truppen und deutlicher werdendem Mangel in der Zivilbevölkerung berichten. |
| Französische Republik / Ligurische Republik / Erzherzogtum Österreich / Königreich Großbritannien In Genua berichten die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden an mehreren Punkten ihrer Linien verstärkte Patrouillentätigkeit zeigen und einzelne vorgeschobene Posten geringfügig ausbauen, was von den französischen Beobachtern als erneute Prüfung der Verteidigungsbereitschaft gewertet wird, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland gemeldet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona weiterhin Höhenwege besetzt halten und zusätzliche kleinere Sperren errichten, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere nach wie vor kaum verlässliche Nachrichten aus den Apenninen erhalten; aus Wien heißt es, der Hofkriegsrat verfolge die Lage aufmerksam und sehe in den jüngsten österreichischen Maßnahmen eine Festigung der eigenen Positionen, während aus München verlautet, dass die bayerische Regierung die anhaltende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien immer noch mit Sorge betrachtet, da man mögliche Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste noch enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte erneut Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als unverändert kritisch bezeichnet und eine erhöhte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London schließlich wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht abermals näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote mit Lebensmitteln für Genua abgefangen wurden, was in der Stadt die Unruhe verstärkt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere von zunehmender Erschöpfung der Truppen und deutlicher werdendem Mangel in der Zivilbevölkerung berichten. |
| Französische Republik / Ligurische Republik / Erzherzogtum Österreich / Königreich Großbritannien In Genua berichten die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden an mehreren Punkten ihrer Linien verstärkte Bewegungen zeigen, wobei einzelne österreichische Einheiten auf den nördlichen Höhen neue Batteriestellungen vorbereiten und mehrere vorgeschobene Posten ausgebaut werden, was von den französischen Beobachtern als erneute Verdichtung der Belagerungsmaßnahmen gewertet wird, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland gemeldet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona zusätzliche Höhenwege sichern und kleinere Ortschaften weiterhin fest besetzt halten, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere nach wie vor kaum verlässliche Nachrichten aus den Apenninen erhalten; aus Wien heißt es, der Hofkriegsrat verfolge die Lage aufmerksam und sehe in den jüngsten Maßnahmen eine weitere Festigung der österreichischen Positionen, während aus München verlautet, dass die bayerische Regierung die anhaltende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien immer noch mit Sorge betrachtet, da man mögliche Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste noch enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte erneut Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als unverändert kritisch bezeichnet und eine erhöhte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London schließlich wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht abermals näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote mit Lebensmitteln für Genua abgefangen wurden, was in der Stadt die Unruhe verstärkt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere von zunehmender Erschöpfung der Truppen und deutlicher werdendem Mangel in der Zivilbevölkerung berichten. |
| Französische Republik / Ligurische Republik / Erzherzogtum Österreich / Königreich Großbritannien In Genua berichten die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden an mehreren Punkten ihrer Linien verstärkte Arbeiten an Schanzen und Batteriestellungen vornehmen und einzelne österreichische Einheiten weiter nach vorne rücken, um günstigere Beobachtungspunkte zu besetzen, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland gemeldet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona zusätzliche Höhenwege sichern und kleinere Ortschaften weiterhin fest besetzt halten, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere nach wie vor kaum verlässliche Nachrichten aus den Apenninen erhalten; aus Wien heißt es, der Hofkriegsrat verfolge die Lage aufmerksam und sehe in den jüngsten Maßnahmen eine weitere Verdichtung der österreichischen Positionen, während aus München verlautet, dass die bayerische Regierung die anhaltende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien immer noch mit Sorge betrachtet, da man mögliche Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste noch enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte erneut Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als unverändert kritisch bezeichnet und eine erhöhte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London schließlich wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht abermals näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote mit Lebensmitteln für Genua abgefangen wurden, was in der Stadt die Unruhe verstärkt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere von zunehmender Erschöpfung der Truppen und deutlicher werdendem Mangel in der Zivilbevölkerung berichten. |
| Französische Republik / Ligurische Republik / Erzherzogtum Österreich / Königreich Großbritannien In Genua berichten die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden an mehreren Punkten ihrer Linien frische Truppen heranführen und einzelne Batteriestellungen mit zusätzlicher Artillerie verstärken, was von den französischen Beobachtern als erste erkennbare Vorbereitung größerer Unternehmungen seit mehreren Tagen gewertet wird, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland gemeldet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona weitere Höhenwege sichern und kleinere Ortschaften weiterhin fest besetzt halten, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere nach wie vor kaum verlässliche Nachrichten aus den Apenninen erhalten; aus Wien heißt es, der Hofkriegsrat verfolge die Lage aufmerksam und sehe in den jüngsten Maßnahmen eine erneute Verdichtung der österreichischen Positionen, während aus München verlautet, dass die bayerische Regierung die anhaltende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien weiterhin mit Sorge betrachtet, da man mögliche Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste noch enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte erneut Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als unverändert kritisch bezeichnet und eine erhöhte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London schließlich wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht erneut näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote mit Lebensmitteln für Genua abgefangen wurden, was in der Stadt die Unruhe verstärkt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere von zunehmender Erschöpfung der Truppen und deutlicher werdendem Mangel in der Zivilbevölkerung berichten. |
| Französische Republik / Ligurische Republik / Erzherzogtum Österreich / Königreich Großbritannien In Genua berichten die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden an mehreren Punkten ihrer Linien frische Truppen aus dem Raum Alessandria heranführen und erstmals seit Tagen gezielt Artillerie auf neue Höhenstellungen verlegen, was von den französischen Beobachtern als Vorbereitung eines möglichen größeren Angriffs gewertet wird, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland gemeldet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona weitere Höhenwege sichern und kleinere Ortschaften weiterhin fest besetzt halten, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere nach wie vor kaum verlässliche Nachrichten aus den Apenninen erhalten; aus Wien heißt es, der Hofkriegsrat verfolge die Lage aufmerksam und sehe in den jüngsten Maßnahmen eine erneute Verdichtung der österreichischen Positionen, während aus München verlautet, dass die bayerische Regierung die anhaltende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien weiterhin mit Sorge betrachtet, da man mögliche Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste noch enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte erneut Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als unverändert kritisch bezeichnet und eine erhöhte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London schließlich wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht erneut näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote mit Lebensmitteln für Genua abgefangen wurden, was in der Stadt die Unruhe verstärkt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere von zunehmender Erschöpfung der Truppen und deutlicher werdendem Mangel in der Zivilbevölkerung berichten. | |
| Französische Republik / Erzherzogtum Österreich / Heiliges Römisches Reich / Kurfürstentum Pfalzbayern / Herzogtum Württemberg Der französische Oberbefehlshaber General Jean‑Victor Moreau eröffnet die Frühjahrsoffensive, indem er seinen linken Flügel anweist, die weit ausgedehnte österreichische Verteidigungslinie zwischen Schwarzwald und Oberrhein an mehreren Punkten anzugreifen. Diese Gefechte sollen die Aufmerksamkeit des kaiserlichen Oberbefehlshabers Feldzeugmeister Baron Paul Kray von Krajowa binden und ihn veranlassen, seine Kräfte im Raum Offenburg, Renchen und Alt‑Breisach zu konzentrieren. Während die französischen Divisionen im Norden und in der Mitte des Oberrheins die österreichischen Vorposten beschäftigen und damit den Eindruck eines breiten Angriffs erwecken, verbleibt der rechte französische Flügel unter General Claude‑Jacques Lecourbe noch in seinen Stellungen im Raum Schaffhausen und Laufenburg. Moreau beabsichtigt, durch diese ersten Gefechte die österreichische Führung über die wahre Stoßrichtung im Unklaren zu lassen und die Voraussetzungen für einen späteren, konzentrierten Vorstoß aus der Schweiz zu schaffen, der die österreichische Stellung im Hegau und am Bodensee empfindlich treffen könnte. |
| Französische Republik / Ligurische Republik / Erzherzogtum Österreich / Königreich Großbritannien In Genua berichten die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden an mehreren Punkten ihrer Linien erstmals seit Tagen deutlich verstärkte Artillerieaktivität zeigen, indem einzelne Batterien Probe- und Einschussschüsse auf französische Stellungen abgeben, was von den französischen Beobachtern als ernsthafte Vorbereitung eines größeren Angriffs gewertet wird, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland gemeldet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona weitere Höhenwege sichern und kleinere Ortschaften weiterhin fest besetzt halten, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere nach wie vor kaum verlässliche Nachrichten aus den Apenninen erhalten; aus Wien heißt es, der Hofkriegsrat verfolge die Lage aufmerksam und sehe in den jüngsten Maßnahmen eine erneute Verdichtung der österreichischen Positionen, während aus München verlautet, dass die bayerische Regierung die anhaltende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien weiterhin mit Sorge betrachtet, da man mögliche Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste noch enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte erneut Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als unverändert kritisch bezeichnet und eine erhöhte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London schließlich wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht erneut näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote mit Lebensmitteln für Genua abgefangen wurden, was in der Stadt die Unruhe verstärkt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere von zunehmender Erschöpfung der Truppen und deutlicher werdendem Mangel in der Zivilbevölkerung berichten. |
| Französische Republik / Ligurische Republik / Erzherzogtum Österreich / Königreich Großbritannien In Genua berichten die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden an mehreren Punkten ihrer Linien verstärkte Artilleriebewegungen zeigen und einzelne Batterien weiter nach vorne verlegt werden, wobei erstmals seit Tagen auch österreichische Infanterie in geschlossenen Formationen auf den Höhen beobachtet wird, was von den französischen Beobachtern als deutliche Vorbereitung eines größeren Unternehmens gewertet wird, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland gemeldet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona zusätzliche Höhenwege sichern und kleinere Ortschaften weiterhin fest besetzt halten, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere nach wie vor kaum verlässliche Nachrichten aus den Apenninen erhalten; aus Wien heißt es, der Hofkriegsrat verfolge die Lage aufmerksam und sehe in den jüngsten Maßnahmen eine weitere Verdichtung der österreichischen Positionen, während aus München verlautet, dass die bayerische Regierung die anhaltende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien weiterhin mit Sorge betrachtet, da man mögliche Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste noch enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte erneut Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als unverändert kritisch bezeichnet und eine erhöhte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London schließlich wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht erneut näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote mit Lebensmitteln für Genua abgefangen wurden, was in der Stadt die Unruhe verstärkt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere von zunehmender Erschöpfung der Truppen und deutlicher werdendem Mangel in der Zivilbevölkerung berichten. |
| Französische Republik / Ligurische Republik / Erzherzogtum Österreich / Königreich Großbritannien In Genua berichten die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden an mehreren Punkten ihrer Linien verstärkte Artillerievorbereitungen treffen und einzelne Batterien in der Nacht weiter nach vorne verlegt haben, wobei französische Beobachter erstmals seit Tagen auch das Heranführen zusätzlicher Munitionskarren feststellen, was als deutlicher Hinweis auf bevorstehende größere Unternehmungen gewertet wird, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland gemeldet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona weitere Höhenwege sichern und kleinere Ortschaften weiterhin fest besetzt halten, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere nach wie vor kaum verlässliche Nachrichten aus den Apenninen erhalten; aus Wien heißt es, der Hofkriegsrat verfolge die Lage aufmerksam und sehe in den jüngsten Maßnahmen eine weitere Verdichtung der österreichischen Positionen, während aus München verlautet, dass die bayerische Regierung die anhaltende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien weiterhin mit Sorge betrachtet, da man mögliche Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste noch enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte erneut Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als unverändert kritisch bezeichnet und eine erhöhte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London schließlich wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht erneut näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote mit Lebensmitteln für Genua abgefangen wurden, was in der Stadt die Unruhe verstärkt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere von zunehmender Erschöpfung der Truppen und deutlicher werdendem Mangel in der Zivilbevölkerung berichten. | |
| Französische Republik / Erzherzogtum Österreich / Heiliges Römisches Reich / Kurfürstentum Pfalzbayern / Herzogtum Württemberg Die Gefechte, die der französische linke Flügel seit Tagen entlang des Oberrheins führt, binden die Aufmerksamkeit des österreichischen Oberbefehlshabers Feldzeugmeister Baron Paul Kray von Krajowa weiterhin vollständig im Raum Offenburg, Renchen und Alt‑Breisach. Während Kray seine Kräfte dort zusammenzieht und die Lage im nördlichen Abschnitt der Front zu klären versucht, nutzt General Claude‑Jacques Lecourbe die entstandene Entlastung am südlichen Ende der österreichischen Linie. Er rückt mit seinem rechten französischen Flügel aus dem Raum Schaffhausen gegen Rheinklingen, ein am Hochrhein gelegenes Dorf unweit der Grenze zur Schweiz, vor und bereitet dort den Übergang über den Fluss vor. Die österreichischen Vorposten, die in diesem Abschnitt nur schwach besetzt sind und sich aus verstreut eingesetzten Einheiten unter Feldmarschallleutnant Prinz Joseph von Lothringen zusammensetzen, weichen vor Lecourbes Annäherung zurück. Damit entsteht für die französische Armee erstmals die Möglichkeit, den österreichischen rechten Flügel im Hegau zu umgehen und die Verbindung zwischen den Vorlanden und dem Hauptheer zu bedrohen, ohne dass Kray dies im Augenblick verhindern könnte. |
| Französische Republik / Ligurische Republik / Erzherzogtum Österreich / Königreich Großbritannien In Genua berichten die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden an mehreren Punkten ihrer Linien verstärkte Artillerievorbereitungen treffen und erstmals seit Tagen auch österreichische Grenadierkompanien in geschlossenen Formationen auf den Höhen erscheinen, was von den französischen Beobachtern als deutlicher Hinweis auf bevorstehende größere Unternehmungen gewertet wird, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland gemeldet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona weitere Höhenwege sichern und kleinere Ortschaften weiterhin fest besetzt halten, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere nach wie vor kaum verlässliche Nachrichten aus den Apenninen erhalten; aus Wien heißt es, der Hofkriegsrat verfolge die Lage aufmerksam und sehe in den jüngsten Maßnahmen eine weitere Verdichtung der österreichischen Positionen, während aus München verlautet, dass die bayerische Regierung die anhaltende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien weiterhin mit Sorge betrachtet, da man mögliche Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste noch enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte erneut Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als unverändert kritisch bezeichnet und eine erhöhte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London schließlich wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht erneut näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote mit Lebensmitteln für Genua abgefangen wurden, was in der Stadt die Unruhe verstärkt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere von zunehmender Erschöpfung der Truppen und deutlicher werdendem Mangel in der Zivilbevölkerung berichten. |
| Französische Republik / Ligurische Republik / Erzherzogtum Österreich / Königreich Großbritannien In Genua berichten die französischen Vorposten unter den Offizieren von General André Masséna, dass österreichische Abteilungen unter Feldmarschallleutnant Peter Karl Ott von Bátorkéz in den frühen Morgenstunden an mehreren Punkten ihrer Linien verstärkte Artilleriebewegungen zeigen und einzelne Batterien in der Nacht weiter nach vorne verlegt wurden, wobei französische Beobachter erstmals seit Tagen auch das Heranführen zusätzlicher Infanteriereserven feststellen, was als deutliche Vorbereitung eines größeren Unternehmens gewertet wird, während gleichzeitig aus dem ligurischen Hinterland gemeldet wird, dass österreichische Kolonnen aus dem Raum Novi Ligure und Tortona weitere Höhenwege sichern und kleinere Ortschaften weiterhin fest besetzt halten, wodurch die französischen Verbindungsoffiziere nach wie vor kaum verlässliche Nachrichten aus den Apenninen erhalten; aus Wien heißt es, der Hofkriegsrat verfolge die Lage aufmerksam und sehe in den jüngsten Maßnahmen eine weitere Verdichtung der österreichischen Positionen, während aus München verlautet, dass die bayerische Regierung die anhaltende Konzentration österreichischer Kräfte in Oberitalien weiterhin mit Sorge betrachtet, da man mögliche Auswirkungen auf die süddeutschen Territorien nicht ausschließt; in Turin wird festgestellt, dass österreichische Einheiten aus dem Raum Alessandria und Tortona weiter nach Süden verlegt werden, offenbar um die Wege zwischen den Apenninen und der Küste noch enger zu kontrollieren, während aus Paris gemeldet wird, dass der Erste Konsul Napoleon Bonaparte erneut Depeschen an die Kommandanten der Alpenpässe sendet, in denen er die Lage in Ligurien als unverändert kritisch bezeichnet und eine erhöhte Aufmerksamkeit für die Bewegungen der österreichischen Armee fordert; aus London schließlich wird berichtet, dass Admiral Lord Keith seine Schiffe in der Nacht erneut näher an die ligurische Küste herangeführt hat, wodurch mehrere Boote mit Lebensmitteln für Genua abgefangen wurden, was in der Stadt die Unruhe verstärkt, da die Vorräte weiter sinken und die französischen Offiziere von zunehmender Erschöpfung der Truppen und deutlicher werdendem Mangel in der Zivilbevölkerung berichten. |
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