Königreich Xia

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KÖNIGREICH XIA

2184 - 1651 BC
heutige Bezeichnung: Volksrepublik China
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Die Xia-Dynastie in China (Quelle: Wikipedia.de)
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Ereignis
vor 2852 BC
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2852 - 2184 BC

Urkaisertum China
2184 - 1651 BC

Königreich Xia
2184 BC
Urkaisertum China / Königreich Xia

Kaiser Shun von China stirbt nach 76 Jahren Herrschaft auf einer Reise durch China an einer Krankheit in der Nähe des Xiang-Flusses im Alter von 129 Jahren. Seine beiden Frauen eilen von zu Hause zu seinem Körper und weinen tagelang am Fluss. Der Legende nach verwandeln sich ihre Tränen in Blut und beflecken das Schilf am Fluss. Seit diesem Tag ist der Bambus in dieser Region rotgefleckt, was den Ursprung dieser Bambusart erklärt. Dann, von ihrem Kummer überwältigt, werfen sich beide Frauen in den Fluss und ertrinken. Shun war Vater von zwei Söhnen. Seinen ältesten Sohn Shangjun hielt er für unwürdig. Yu dagegen, der sich in der Katastrophenhilfe bei Überschwemmungen bewährte, beauftragte er noch zu seinen Lebzeiten, sein Erbe anzutreten. Mit der Übernahme des Throns durch Yu von Xia beginnt die Existenz des Königreiches Xia.


Könige:
Si Yu Di der Große	2184-2139
Si Qi			2139-2100
Si Tai Kang		2100-2071
Si Zhong Kang		2071-2058
Si Xiang		2058-2030
Si Shao Kang		2030-2008
Hu Yi	(Usurpator)	2008-1970
2137 BC
Königreich Xia

Im Königreich Xia in China wird die erste Sonnenfinsternis dokumentiert.

22.10.2134 BC
Königreich Xia

Chinesische Hofastronomen sind normalerweise bereits in der Lage, eine Sonnenfinsternis vorauszusagen. Die Legende besagt, dass die beiden königlichen Astronomen Hsi und Ho allerdings so betrunken sind, dass sie keine Vorbereitungen für die totale Sonnenfinsternis treffen: Nach altem chinesischen Glauben wird die Verfinsterung durch einen Drachen verursacht, der die Sonne verschluckt. Daher wird es als wichtig angesehen, den Drachen mit lärmenden Trommeln, Bogenschützen und Gesängen zu vertreiben. Nun aber trifft das Naturereignis den "Sohn des Himmels", wie der König von Xia genannt wird, völlig unvorbereitet. Und obwohl der Drache die Sonne auch ohne lärmendes Ritual wieder ausspuckt, kostet der Fehltritt die Astronomen nicht nur ihre Anstellung am Kaiserlichen Hof, da der wütende Herrscher die beiden kurzerhand hinrichten lässt.

2026 BC
Königreich Xia

Chinesen gehen auf das gebundene Mondjahr über; es wird ein Mond-Sonnenjahrzyklus von 19 Jahren mit 12 Jahren zu 12 Monaten und 7 Jahren zu 13 Monaten eingerichtet. Bis jetzt nutzten die Chinesen das Mondjahr zu 360 Tagen.

2000 BC
Königreich Xia
  • In China geht die Longshan-Kultur, die vor 1200 Jahren begann, allmählich zu Ende.
  • In China gibt es erste Versuche für Zahnheilkunde.
Si Zhu		  	1970-1953
Si Huai 		1953-1909
Si Mang 		1909-1891
Si Xie			1891-1866
Si Bu Jiang		1866-1807
Si Jiong		1807-1786
Si Jin			1786-1765
Si Kong Jia		1765-1734
Si Gao			1734-1723
Si Fa			1723-1704
Si Jie Gui		1704-1651  
2000 BC
Königreich Xia
  • In China geht die Longshan-Kultur, die vor 1200 Jahren begann, allmählich zu Ende.
  • In China gibt es erste Versuche für Zahnheilkunde.
  • Die Musik der Chinesen beruht auf fünfstufiger Oktave ohne Halbtöne.
  • Die seit 3000 Jahren in einigen Gebieten Zentral- und Nordchinas sowie an den Küstenstreifen existierende Yangshao-Kultur mit ihren 1000 Wohnorten von Hebei über Henan, Shaanxi, Shanxi, bis nach Qinghai und Gansu entlang des Huang He endet. Charakteristisch für diese jungsteinzeitliche Kultur ist die Buntkeramik. Die Gefäße wurden ohne Töpferscheibe hergestellt und sind schwarz und rot bemalt auf braunem und ziegelfarbenem Grund. Sie sind mit geometrischen und figuralen Elementen verziert. Die Werkzeuge der Yangshao-Kultur waren aus poliertem Stein und aus Knochen gefertigt. Es gab Pfeil und Bogen, Harpunen, Angelhaken und Speere. Die Nahrungsgrundlage lieferten der Hirseanbau, die Haltung von Schwein und Hund (seltener Rind, Ziege und Schaf), Jagd und Fischfang. Jagdbeute waren Pferde, Hirsche, Nashörner, Antilopen, Leoparden, Hasen u.a.. Auch die Seidenraupenzucht war bereits bekannt. Eine typische Siedlung der Yangshao-Kultur existiert im Dorf Banpo (bzw. Banpocun) bei Xi'an in der heutigen Provinz Shaanxi. Die Siedlung ist oval angelegt über eine Fläche von 50.000 m². Die Wohnhäuser, das Gemeindehaus, die Vorratssilos und die Tiergehege waren von einem sechs Meter breiten und tiefen Graben umgeben. Im Norden lagen die Begräbnisstätten. Kinder wurden in Urnen im Wohnbereich bestattet. Daraus, dass den Verstorbenen Nahrungsmittel und Grabbeigaben beigelegt wurden, schließt man, dass bereits Jenseitsvorstellungen vorhanden waren. Die Häuser waren quadratisch, rund oder viereckig angelegt und waren relativ stabil. Dach und teilweise auch Mauern wurden von Pfosten aus Holz getragen.
  • Der Chinesische Zeichensatz wird entwickelt. Er dient auch als Grundlage der japanischen (Kanji, Hiragana, Katakana), einer vietnamesischen (Chu Nôm) und einer der koreanischen Schriften (Hanja). Die Bedeutung der chinesischen Schrift konstituiert sich hauptsächlich aus zwei Aspekten: Sie dokumentiert bis heute die alte Schriftkultur des chinesischen Volkes und stärkt damit das Nationalbewusstsein. Ihre Beherrschung kennzeichnet Grade sozialen Ansehens in der Gesellschaft.
1831 BC
Königreich Xia

Am Berg Tai Shan in der heutigen Provinz Shandong in China ereignet sich ein schweres Erdbeben, das in den Bambusannalen dokumentiert ist. Über die Anzahl der Opfer ist nichts bekannt.

1700 - 1080 BC
Königreich Shang
nach 1080 BC
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